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neues Material für Sockel - Polycarbonat!

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Brodi69:

Super Andreas

Sehr gut dargestellt, nachvollziehbar geschrieben und für eine Vielzahl von Mitliedern nützlich, TOLL !

Grüessli
Christian

jürgen lange:
Hallo an die Praktiker, aus meinen Erfahrungen aus der Vergangenheit habe ich noch in Erinnerung, dass Plexiglas beim Sägen warm wird und zu schmieren beginnt. Tritt das bei Macrolon auch auf? Welche Sägetechnik (Sägeblätter Material, Verschränkung der Zähne?, Vorschub) wäre die richtige bei Plexiglas und bei Macrolon? Ist eine Kühlung angebracht?

Danke für die tolle Diskussion

Glück Auf J.

Embarak:
Hallo, Jürgen

Du sprichst einen Schwachpunkt bei den Sockel-Seiten für Polycarbonat und Plexiglas an. Andreas und ich haben das auch schon via PM festgestellt.
Die Rohlinge sind nicht selbst gesägt.
Andreas hat die Möglichkeit, sich Rohlinge aus Polycarbonat-Resten schneiden zu lassen, bei mir ist es Plexiglas.
Ich weiß nicht, wie sich die ganze Geschichte rechnet, wenn man den Zuschnitt regulär in Auftrag gibt.
Hängt ja auch von der Stückzahl ab.

Zum Zuschnitt von Polycarbonat habe ich leider keine Infos, Vielleicht kann Andreas da noch Infos nachlegen.

In meiner Bezugswerkstatt wird nur mit Plexiglas gearbeitet. Ich habe mich heute nach Deiner Anfrage zum Sägen dort erkundigt.
Es gibt eine Vielzahl von in Frage kommenden Sägeblättern.
Für Plexiglas mit Tischkreissäge werden ungeschränkte Hartmetall-Sägeblätter mit einer möglichst hohen Anzahl von Zähnen verwendet.
Es wird in dieser Werkstatt nicht gekühlt. Meist mittlerer Vorschub, das sei aber Erfahrungssache, wurde mir gesagt. 
Das ist sehr allgemein gefasst, daher habe ich danach noch weiter gegoogelt. Es gibt sehr viele hits zu dem Thema, z.B.

http://www.plastico-bohner.de/download/plexiglas/plexiglas_verarbeitung.pdf
http://www.plexiglas-zentrale-bochum.de/verarbeitung/saegen
http://www.plexiglas-shop.com/DE/de/man_info/verarbeitungshinweise-fnbcb65zznu.htm

Bei mir werden die gesägten Rechtecke anschließend überfräst und ich bekomme die Rohlinge noch mit Schutzfolie.
Dann erfolgt die Politur mit der erwähnten Polier&Repair-Paste.
Habe ausprobiert, wie Polieren mit nur gesägten Stücken wird: ebenfalls glasklar, aber mit leichtem Wellenmuster der Säge.
Wenn das jemanden stört, sollte mit feinem Schmirgel nachgearbeitet ( und Kanten abgerundet) werden. Ich kann damit leben.

Ich habe mich übrigens sehr darüber gefreut, daß ich mit Andreas hinter den Kulissen einen sehr konstruktiven Austausch
zu dem Thema hatte. So habe ich gestern von ihm ein paar Polycarbonat-Rohlinge zum experimentieren bekommen.
Andreas hat - wie er schon schrieb - die Polierpaste für Polycarbonat probiert. Das geht leider nicht, da wohl zu hart.

Ich habe mich umgekehrt - angeregt durch die Anwendung von Dichlormethan - daran erinnert, daß man Plexiglas mit Chloroform kleben kann,
also muss es eine Oberflächen-Anlösung geben.
Daher habe ich die Pinsel-Methode mit Chloroform auf Plexiglas probiert. Geht im Prinzip auch, wird aber nicht so klar, wie poliert.
Für den Umgang mit Chloroform würden im übrigen ähnliche Sicherheitsstandards gelten wie für Dichlormethan,
da aber für Plexiglas die harmlose Polierpaste das bessere Ergebnis liefert, möchte ich darauf nicht weiter eingehen.
Es war aber einen Versuch wert und sei es nur um zu sehen, daß es nicht funktioniert...

Grüße,
Norbert

Sonnenberg:
Hallo Norbertb,
ich verfolge dieses Thema mit Spannung ; also - wenn es denn wirklich mit Chloroform  ginge ,so würde ich es auf jeden Fall dem Dichlormethan vorziehen ,denn : Chloroform ist im Gegensatz zu Dichlormethan nicht cancerogen !
und tschüß
Ulrich

Goldi85:
Bei beiden besteht ein Verdacht... Cancerogen sind beide (offiziell) nicht.

Gruß  Daniel

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