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neues Material für Sockel - Polycarbonat!

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Embarak:
@Andreas,

--- Zitat ---das waren keine Rohlinge sondern bereits fertige Sockel  ;D

--- Ende Zitat ---
Sorry, habe das Tütchen gestern spät abends aus dem Briefkasten geholt, aber nicht mehr geöffnet.
Hatte also etwas voreilig von Rohlingen geschrieben. Habe soeben erst gesehen, daß es 2 fertige Sockel enthält.
Eine leichte Streifung vom Pinsel, aber glasklar! Gefällt !

Besten Dank   :)
Norbert

Farbenfroh:
Bloß mal so als Idee warum die rohlinge nicht aus polycarbonat gleich selber gießen? Der optimale schmelzpunkt für makrolon in reinform liegt zwischen 300 und 320 Grad und da ist es auch richtig langsam aber sehr gut fließend und wenn Mann es in eine polierte edelstahlform gießt dann braucht man auch nix polieren da es dann glasklar ist. Und das herauslösen ist auch kein Problem da dem makrolon schon ein spgenanntes Trennmittel beigefügt ist.

Man kann wirklich tolle sachen damit machen...

Gruss :)

Farbenfroh:
Mir ist da noch was eingefallen zum Thema bearbeiten von makrolon also polycarbonat. :)

Also erstmal bin ich mir fast sicher das die polycarbinatsockel im Stück gegossen werden wie alles aus diesem Material. Die Eigenschaft von polyc. ist unter anderem das es bei 310 Grad ca. so flüssig ist das es in grobe Formen fließt oder in 100stel mm mit Druck gepresst werden kann und es sich damit perfekt für die Herstellung von gießteilen jeder Art wie Cds, plastikteller, oder schutzglasscheiben und Lampen usw. eignet. Desweiteren hat die Sorte makrolon so eine Reinheit das es nach richtigem erhitzen und abkühlen glasklar ist und man hindurch sehen kann. Es ist also perfekt für den Einsatz bei spritzgiesmaschienen.

Es ist ja wie gesagt bei Ca 300 Grad am flussigsten als aggregatzustand also ist es ganz sicher das es schmiert wenn es beim trennen heiß wird also wäre ne Kühlung das beste da es da hart bleibt. Und zur nachbearbeitung für raue Kanten geht auch wieder Hitze am besten da es sich wieder verflüssigt und eine glatte Schicht entsteht die dann auch wieder glass klar ist.
Man kann mit Geschick und nem gasbrenner oder löter wirklich gute Ergebnisse hin bekommen aber die Flamme darf das carbonat nicht verbrennen sondern nur erhitzen da könnte man azch nen heißluftfön versufhen wobei ich die themperatur von so einem ding nicht kenne.

Und noch ein Tipp um bisl mit dem zeug rumzuprobieren es hat nämlich jeder in Massen zu Hause.
Jede cd besteht aus reinem makrolon und ner Datenlackschicht, Reflektionsschucht und uv lack schicht.
Wenn ihr die nicht gerade verbrennt könnt ihr an alten CDs auch die fließeigenschsften testen. Wer bedenken wegen der lacke hat einfach oben auf der cd die reflektionschicht runter kratzen bis die cd durchsichtig ist das geht leicht. Damit ist der uv lack schon mal komplett weg da damit die reflschicht versiegelt und geschützt wird. Bei gekauften CDs wo Daten vom laden aus drauf waren haben wir jetzt das 100% reine polycarbonat was immer wieder erwärmt und in neue Form gebracht werden kann nachdem es auf die Ca 300 Grad erhitzt wurde. Bei cd rohlingen ist nach der reflektionsschicht entfernung oben ist nun auf der cd ebenfalls obendrauf noch der Grüne Datenlack weshalb die durchsichtige cd grünlich aussehen dürfte und musste. Denn könnt ihr mit warmen Wasser runter waschen oder schruppen das ist auf die menge gesehen da es eine Hauch dünne Schicht ist gegen null und ist nicht hochgiftig oder so deshalb sind CDs auch normaler plastikmull. Und nun habt ihr hier ebenfalls ne klare durshsichtige 100 % reine makrolonscheibe die auch geschredert oder kleingemacht und erhitzt und in ne Form gebracht werden kann. Aber bitte keine DVDs nehmen da der rötliche datenlack ganz anders und schlimmer ist und noch ein bondlack zum verkleben der 2 Scheiben aus denen jede DVD besteht verwendet wird. Mit ner cd ist das alles nicht und einfacher und sicher und da kann man such an paar alten mal versuchen man muss Sie nur vorm erhitzen am besten granulatartig klein bekommen ist besser damit es gleichmässig flüssig wird und es nicht zu lange den 300 Grad ausgestzt ist als wie nötig um alles flüssig zu machen da es sonst mit der Zeit gelblich und dann bräunlich wird.

So in dem sinne viel spass beim probieren :)

Farbenfroh:
Sorry für die vielen schreibfehler hab das nur noch fix mit dem Telefon geschrieben und die wortvorschläge tun ihr bestes  und der Text war eh schon lang  :)

michaelh:
Hallo Frank,
anbei ein paar Bemerkungen zu deinen Ausführungen:

--- Zitat von: Farbenfroh am 02 Apr 14, 00:42 ---Bloß mal so als Idee warum die rohlinge nicht aus polycarbonat gleich selber gießen? Der optimale schmelzpunkt für makrolon in reinform liegt zwischen 300 und 320 Grad und da ist es auch richtig langsam aber sehr gut fließend und wenn Mann es in eine polierte edelstahlform gießt dann braucht man auch nix polieren da es dann glasklar ist. Und das herauslösen ist auch kein Problem da dem makrolon schon ein spgenanntes Trennmittel beigefügt ist.
--- Ende Zitat ---

Das klappt nie und nimmer! Das Material ist als Schmelze ein zähflüssiges Zeug d.h. du kannst es nicht einfach in ein Form gießen. Es wird erst für die Verarbeitung brauchbar wenn es eine niedrige Viskosität hat und dazu braucht es neben Temperatur auch Scherung.
Abgesehen davon würdest du mit deiner Methode jede Menge Luftblasen mit in die Gußmasse einbringen d.h. du müsstest noch zusätzlich unter Vacuum arbeiten.


--- Zitat von: Farbenfroh am 02 Apr 14, 02:30 ---Mir ist da noch was eingefallen zum Thema bearbeiten von makrolon also polycarbonat. :)

Also erstmal bin ich mir fast sicher das die polycarbinatsockel im Stück gegossen werden wie alles aus diesem Material. Die Eigenschaft von polyc. ist unter anderem das es bei 310 Grad ca. so flüssig ist das es in grobe Formen fließt oder in 100stel mm mit Druck gepresst werden kann und es sich damit perfekt für die Herstellung von gießteilen jeder Art wie Cds, plastikteller, oder schutzglasscheiben und Lampen usw. eignet. Desweiteren hat die Sorte makrolon so eine Reinheit das es nach richtigem erhitzen und abkühlen glasklar ist und man hindurch sehen kann. Es ist also perfekt für den Einsatz bei spritzgiesmaschienen.
--- Ende Zitat ---

Die Sockel die viele von uns daheim haben - sei es nun aus Acrylglas oder aus Polycarbonat - wurde alle aus Halbzeug, sprich Plattenware hergestellt d.h. es handelt sich hier um extrudierten Kunststoff der nachträglich mechanisch berabeitet wurde und nicht um spritzgegossene Sockel. Lediglich die Sockel aus Acrylglas könnten aus gegossenen Platten stammen, die gibt es nämlich auch und werden in Formaten von ca. 2x3m hergestellt. Das hat den Sinn, dass gegossene Acrylplatten spannungsärmer als extrudierte Platten sind. Das bringt Vorteile beim Einsatz von Klebstoffen oder z.B: bei Chemiekalienkontakt, da dann keine oder weniger Spannungsrisse im Bauteil enstehen.

Grüße

Michael

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