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Gutes Ausgangsmaterial aber Stack macht Mist
skibbo:
Hallo Edgar,
kannst du nochmal die Bildbreite des Fotos nennen?
Grüße
Stefan
EdgarM:
Hallo zusammen,
gaanz kurze Nachricht, muss gleich loss nach Berlin...Nachtfahrt.
Danke für eure Mühe.
Staub? Ja, und nicht zu knapp...krieg den nicht weg.
Verstaz? Möglicherweise...teste ich wenn ich wieder zuhause bin. Okularauszug ist bestellt und wird dann mit Schrittmotor betrieben, das sollte den Verstaz beseitigen. Bildbreite 4,5mm
Tschüß...
aca:
Hallo,
ich habe von den JPGs jedes 5. genommen (insgesamt 44 Bilder), diese vorher von 5616x3744 auf 2048x1365 skaliert (so groß wie die TIFs).
In Originalgröße kommt sowieso nichts Gescheites raus, denn die Bilder sind zu verrauscht.
Dann mit CombineZP in den Einstellungen gestacked, die ich selbst verwende.
Das Resultat sieht sogar besser aus, als ich es aufgrund des Ausgangsmaterials erwarten würde. ;D
Das Ausgangsmaterial ist nämlich nicht gut.
Probleme (ich wiederhole einiges, was die anderen schon gesagt haben):
1. am Anfang eine spiralförmige Bewegung des Bildausschnittes. Das ist aber eigentlich nicht so schlimm.
2. viel zu viele Bilder, die Schrittweite ist viel zu gering, jedes 5. Bild reicht
3. die Kamera belichtet anscheinend automatisch (die Bilder sind unterschiedlich hell).
4. die JPGs sind verrauscht
5. ich sehe viele Hotpixel
6. es ist sehr viel Staub auf dem Sensor
7. die Blende ist ziemlich zu oder das Objektiv auf dem Balgen zu weit weg=kleine Blende (man sieht den Staub auf dem Sensor deutlich)
8. man sieht purple fringing (mögliche Lösung siehe Punkt 11)
9. man sieht axiale/longitudinale CA (mögliche Lösung siehe Punkt 11)
10. man sieht ein kringeliges Bokeh/Beugungsringe (mögliche Lösung siehe Punkt 11)
11. die Beleuchtung ist nicht ausreichend diffus oder (worst case) punktförmig.
Bei starker Vergrößerung ist das meiste mit bloßem Auge matte Material glänzend. Wenn man mit einer näherungsweise punktförmigen Lichtquelle ausleuchtet, gibt das viele Spitzlichter, an denen das Bild x-fach überbelichtet wird, und zwar über mehrere Stack-Ebenen hinweg. Lokale Überbelichtung provoziert Purple Fringing (blaue oder magenta Halos) und betont axiale chromatische Aberrationen (magenta/grün) in den unscharfen Bereichen/Ebenen sehr stark, ebenso die Kringel um die Punkte, die von Beugung und einem unruhigen Bokeh herrühren. Alles kontrastreiche Artefakte, die im Stack ordnungsgemäß hervorgehoben werden.
Diffuse Beleuchtung macht viele der üblichen Probleme mit den Objektiven erträglich. Ich benutze z.B. manchmal ein Nikon CF Plan 10x Mikroskop-Objektiv, das ist totscharf, hat aber starke axiale CA - in den Fotos sehen tue ich die bei diffuser Beleuchtung aber nur selten.
Edit: ich glaube nicht, dass Vibrationen bei den Bildern ein großes Problem sind.
Meckern ist natürlich leicht ;D
Amir
Embarak:
Hallo.
@Amir, jetzt bin ich aber beruhigt ! Auch ich bin zur der Erkenntnis gekommen, daß das Ausgangsmaterial nicht gut ist,
dachte aber schon, ich sei der Einzige, der das so sieht. Wir hatten sehr ähnliche Überlegungen.
Ich hatte die 16bit-tif's auch auf 2048x1365 jpg (ohne Kompression) gebracht und beim Durchscrollen festgestellt, daß die Schrittweite zu gering ist,
was die Bildanzahl unnötig erhöht. Ich hatte mich darauf ebenfalls für jedes 5. Bild entschieden !
Ebenfalls fiel auf, daß keines der Bilder wirklich scharf ist, sodaß ein stack in der Gesamtheit nicht besser werden kann.
Versatz bzw. Drehung sind überraschend gering, sodaß man sie vernachlässigen kann,
da jede software dieses Maß ausgleichen kann.
Ich glaube schon, daß die Belichtung festgelegt war. Es sind wenige geringe Ausreißer dabei.
Ich beobachte diesen Effekt gelegentlich auch. Ich stacke zwar nicht am Mikroskop, steuere aber die Kamera und den Fokus im Mikroschritten über EOS-utility,
wobei die Belichtungseinstellungen manuell festgelegt sind.
Da ich auf dem Monitor neben dem live-Bild das live-Histogramm offen habe, sehe ich diese Einzelsprünge und wiederhole
dann die Aufnahme. Ich dachte dabei eher an bug. ???
Ich komme übrigens selten auf mehr als 60 Aufnahmen für einen stack, meist deutlich weniger.
Ich erinnere mich dunkel, hier mal gelesen zu haben, daß man bei sehr großer Bild-Anzahl bessere Ergebnisse bekommt, wenn man
mehrere kleinere Blöcke stackt und diese wiederum zum Schluss zusammenstackt.
Kann das jemand bestätigen?
Für die hier vorliegenden Bildserie ist das allerdings keine Option, weil die Bilder
einfach nicht mehr hergeben, wie von Amir sehr detailliert beschrieben. Mein Ergebnis war ähnlich wie Amir's.
Wird hoffentlich allgemein als Meckerei auf hohem Niveau akzeptiert. ;D
Norbert
Sebastian:
Hallo
loparit hat das schon in einem anderen Thread gezeigt: http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,22911.75.html
Gruß Sebastian
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