Glück auf alle miteinander
nun wirds doch mal wieder intressant .
das sind schon " Vulkanbomben " auch wenn ich mit dieser bezeichnung etwas probleme hab.
jedenfalls hat das mit " Rhyolithkugel "nix zu tun
Im Grunde genommen ist das ein kleines Stück aus einer eruptivgeschichte , welche man anhand diese Einzelteils eher schlecht zuordnen kann .
nun paar Fakten
es ist kein Achat im Spiel , m.M. nach ein Tuff , welcher schon leicht verkieselt sein kann .
die Farben kommen vom Eisen Oxiden . typische begleiter von Vulkanischen Aktivitäten
es handelt sich schon um "eruptivprodukt" welches eine Blasen oder Hohlraumbildung hat, Ähnlich dem Stichwort Bimsstein.
selbes material Trägt die Mikroachte in Modelwitz ,welches aber eben durch einfluss von SiO2 verkieselt ist
in der gegend gibt es viele alte Steinbrüche . auch Mini Brüche aus alter zeit , anstehend vorherrschendes Gestein Porphyr und Porphyrtuffe .
die Fundstücke lassen aber Rückschlüße auf andere gleichartige Vorkommen ziehen ..
so z.B. St.egidien .
bei umfangreichen Baumaßnahmen 2010 war dort der Porphyr-Tuff -Ignimbrit Körper auf abschnittsweise ca 150 meter aufgeschlossen .
da könnte die gesammte Abfolge herrlich beobachtet werden also Rhyolith -Tuff abfolgen und auch eine angrenzende Schichtung von genau diesen Material .
Intressanterweise gab und gibt es in dieser Schichtung wiederum die Bildung von Kugel-Mandel-Linsenförmigen Körpern, welche gesägt und poliert fast Identisch ,mit den hier gezeigten sind .
Diese ich sag mal " Bomben" waren immer in der umgebenden masse eingeschlossen aber härter und ließen sich sozusagen recht leicht aus der Grundmasse herausarbeiten..
Würde diese Schicht also auf einen Acker ausbeissen , könnten solche Bildungen dort gefunden werden.
Woher diese "Bomben " nun kommen wird schwierig zu klären sein , dazu braucht es lange geländeerkundungen , viele viele meter Fußmarsch und genaue kenntnissse geologie des gebietes , .
Deckenergüsse oder Pyroklastische Ablagerungen lassen sich nicht Überall oberflächlich verfolgen , sondern stecken oftmals unter der oberfläche , sind quasi ohne umfangreiche Schürfarbeiten nicht Lokalisierbar .
am Beispiel St.Egidien sei erwähnt das besagte baumaßnahme durch die weite erstreckung der Tiefbauarbeiten quasi einen Schnitt durch die gesammten schichtungen gezeigt hat.
und dadurch auch neue erkenntnisse gewonnen werden konnten .
dazu wird es in Naher zukunpft wohl auch eine veröffentlichung geben.
Bei Umfangreichen Schürfarbeiten 2013 an einen anderen Vorkommen von porphyrkugelbildungen konnten derartige Schichtungen nicht aufgeschlossen werden .
Lange rede kurzer Sinn , wenn Du die Herkunpft Der Fundstücke klären willst , wirst Du viel und weit graben müssen
kann ich das so verstehen, dass der Eintrag Achat (Mikroachat), den ich aus der Forumsdiskussion für Mockzig übernommen habe, falsch ist, und die NUR zu Modelwitz gehören ?
Im Falle der gezeigten Stücke sind es definitiv keine Achate ..sind lediglich verkieselte AscheTuffe
Aber warum sollte es dort keine geben ?? Die gegend ist nahezu prädestiniert dafür Überraschungen auf feldern zu finden .
Nur wird sicher nicht jeder hier oder anderswo seine fundstücke zeigen oder Sammlerische Infos verbreiten .
Ohne genaue Geländeerkundung sollte man Achate ( mikroachte) nicht auschließen .
GA Mario