Arbeitsmittel / Means for work > Fototechnik / Photo technique/ la tecnología foto

Fotos - Bildbreite unter 5 mm - Stacking - Arbeitsabläufe

<< < (2/4) > >>

Brodi69:

Hallo Zusammen

Da komme ich mir fast wie ein Schuljunge vor, wenn ich Eure Berichte lese. Ihr habt euch recht ins Detail hinein gearbeitet. Ich bin da viel einfacher: Mit Helikon Remote kann man sich die Schärfebereiche direkt anzeigen lassen, so kann ich die Überlappung der Stacks (als Einzelaufnahmen) sehr gut visuell einstellen.

Ich arbeite mit der Nikon D800 die wunderbar auf ein 40 Jähriges Nikon-Stativ zum Kurbeln passt. Mit Balgen und Nikon-Mikro-Objektiven - die eben so alt sind (alles geerbt) - geht das Ganze dann kinderleicht.

Für die Beleuchtung habe ich drei Massive Schwanenhalshalterungen mit Klemmen gekauft, in die ich je eine LED Taschenlampe (Starke, fokussierbar, aus dem Aldi) klemme. Licht habe ich so im Überfluss... (d.h. meine Kaltlichtleuchte verstaubt seither).

In diese Schwanenhalshalterungen lassen sich übrigens auch Reflektoren klemmen, um auch grössere Handschufen ins rechte Licht zu setzen.

Na ja, hinsichtlich Randschärfe könnte ich wohl manchmal noch etwas nachbearbeiten, doch bin ich da ehrlich gesagt etwas zu Faul zu....

Grüessli
Christian

Mabu:
Hallo!

Hier kurz meine Fotoausrüstung:
Kamera: Olympus E-330
Balgen, Feineinstellung mittels eines Lineartisches
Objektive: Nikon U10/U20/MPlan40ELWD; Olympus Zuiko Macro 38mm/80mm

Beleuchtung: 2 jeweils 2-armige Schott-Leuchten. Als Diffusor benutze ich einen Plastikzylinder, den ich aus weißer Plastikfolie gebastelt habe und in dessen Mitte ich die zu fotografierenden Mineralien stelle.

Zu A:
Das mache ich nach Erfahrungswerten je nach Objektiv. Ich benutze meine Objektive mittlerweile grundsätzlich mit etwas geschlossener Blende um Bilder und Arbeit zu sparen.

Zu B:
Ich stacke nur komplett.

Zu C:
Momentan nutze ich nur noch Zerene Stacker. Ich nehme grundsätzlich die PMax-Methode. Der Hintergrund wird dabei zwar stark verrauscht. Aber ich kopiere ihn manuell aus einem Einzelbild hinein. Das geht schneller als nachträgliches Retouchieren.

Anschließend werden die Bilder mit Gimp und Helicon Filter bearbeitet. Vor allem Weißabgleich und etwas Kontrast- und Schärfeverbesserung, da der Diffusor doch einiges an Kontrast kostet.

Gruß,
Marko

Florian:
Hallo Zusammen, vielen Dank für die Informationen.

Eine Frage hätte ich jetzt auch noch - macht Ihr eure Fotos bei voller Auflösung (raw ? oder jpeg?) - oder gleich mit weniger Auflösung - oder wandelt Ihr eure raw Dateien dann in tiff / jpeg mit weniger Auflösung um, vor dem Stacken?

Gruß und schönen Abend

Florian
 

guefz:
Hallo,

meine aktuelle Kamera kann Fotos in beiden Formaten gleichzeitig speichern, also RAW und JPEG. Da Speicherplatz auf Festplatten ja recht billig ist, mache ich das auch. Allerdings war ich bisher zu faul, all die RAW-Fotos von Hand oder per Skript zu entwickeln. Der Zeitaufwand, der dahinter steckt, steht m. E. nach in keinem sinnvollen Verhältnis zum Ergebnis, zumindest bei meinem Ziel "Fotos als Dokumentation". Aber solange ich die Rohdaten habe, kann ich das ja bei Bedarf immer noch nachholen.

Die Stacks rechne ich immer in der vollen Auflösung, jegliche Bearbeitung kommt danach und ich speichere wie vorher beschrieben ja auch diverse Zwischenstufen.

bis denn

Günter

Mabu:
Hallo!

Ich fotografiere und bearbeite mit 100% jpeg-Auflösung. So passen auch mehr Bilder auf die Karte (da ich keine Direkt-Übertragung zum Computer nutze). Beim tiff-Format sind's ca. 80 Bilder, bei jpeg passen 400 auf die Karte. Ich habe es auch mal anders probiert und keinen wirklichen Unterschied bemerken können.

Viele Grüße
Marko

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln