So, der hoffendlich abschließende Bericht :-)
Ich habe die Stücke (erst den Testbrocken, dann den Rest) in 12% HCl gelegt. Es gab sofort Gasentwicklung, die über einen Tag anhielt. Optisch konnte ich vorher nicht sehe, welche Bereiche Kalk(ig) waren, und viel Material hat sich letztenendes auch nicht aufgelöst. Die gelben Schichten, und ggf drunterliegende braune Schichten, haben sich komplett gelöst - ausser, die Gasbläßchen haben die Lösung abgeschirmt (auf der Unterseite).
Die Lösung wurde gelb-grün, am ende war sie sehr dunkel.
Nachdem sich nichts mehr tat, habe ich die Stücke in demineralisiertem Wasser mit Kreide neutralisiert.
Manche Stücke sind fast zerbröselt, einzelne Kristalle und ganze Stücke sind einfach abgefallen. Die wurden offenbar durch Kalk zusammengehalten, den ich weggelöst habe.. Andere Stücke sind komplett unbeeindruckt geblieben.
Als letzte Überraschung, bis zum nächsten Tag färbte sich das Wasser dann rostbraun.. bäh.. Die Stücke an sich haben aber (noch) keine sichtbaren Verfärbungen.
Da ich dann wirklich keine Lust mehr hatte, habe ich dann nur noch per Wasser und Ultraschall gereinigt, und jetzt liegen die Stücke zum Trocknen draußen.
Nach dem Abenteuer werde ich mir das nächste Mal gut überlegen, ob Chemie die einfachste, oder überhaupt eine Lösung ist.
Vielen Dank für die Unterstützung euch allen!
Manuel