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Tipps etc. für Fotos mit Mikroskop und EOS

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Elmar:
Hallo Phillip,

hab noch mal nachgedacht. Vermutlich arbeitest du bei der Steuerung der Kamera über den PC ja mit 'Liveview'. Dann ist der Spiegel ja eh schon offen. Sollte also nichts mehr ausmachen.
Evt. ist auch das Stativ des doch recht kleinen Mikroskops, durch das hohe Kameragewicht überfordert.

Spiegelvorauslösung ist bei meiner Kamera (450D) im Menu unter Individualfunktionen versteckt.

Stöbere doch mal im Netz nach Ringlichtern für Mikroskope. Manche China-Dinger sind echt günstig.

MFG
Elmar

Nathan:
Hallo Elmar,
diese Ringleuchten kenne ich, aber sind die für 35€ etc. wirklich gut?
Gruß
Philipp

Elmar:
Hallo Philipp,
hab ich leider keine Erfahrung mit, aber sie sollten schon deutlich mehr Licht auf die Stüfchen bringen. Wenn du etwas findest, wo man im Viertelkreis einzelne Zonen des Ringlichtes an und ausschalten kann, erweitert das die Optionen zusätzlich.

Ich benutze noch eine klassische Halogen Kaltlichtquelle von Euromex (mit flexiblen Glasfaserleitern). Sowas ist natürlich deutlich teuer.

Noch etwas zur Kameraeinstellung: ich benutze eine fixe ASA-Einstellung (200 bevorzugt, wenig Grundrauschen). Meine Belichtungszeiten bewegen sich je nach Objekt und Zoomstufe des Mikroskopes zwischen 1/60 und 2s.

Bilder von mir kannst du sehen unter:
http://www.mindat.org/user-4093.html#2_0_0_0_0_0_

MFG
Elmar


Nathan:
Hallo Elmar,
Danke für die Antwort muss diese Woche nochmal probieren. Übrigens schöne Bilder.

Aber hatten wir nicht vor ein paar Wochen mal ein Thema über Ringleuchten? Finde es nicht mehr, vielleicht kann es mal jmd. von euch raussuchen. Vielen Dank!
Gruß
Philipp

cmd.powell:
Hallo Phillipp

Ist schon ein witziger Zufall, aber ich kämpfe derzeit mit einem ähnlichen Problem. Ich habe bei mir festgestellt, das die Stackingsoftware (CombineZM, CombineZP und auch Helicon Focus (bei mir nur die Testversion)) offenbar nicht so richtig mit den nadeligen Kristallen bzw. den vielen Reflexionen bei vielen kleinen Kriställchen klar kommt. Wenn ich mir die vielen Einzelbilder anschaue stelle ich bei mir fest, das die Focusebene eine befriedigende Schärfe liefert, die Stackingsoftware jedoch nicht immer genau diese scharfen Bereiche findet. Manchmal werden benachbarte Reflexionen als Scharf erkannt und nicht die scharfe Kristallkante. Wenn ich Fotos von etwas größeren und vor allem einzelnen Kristallen stacke, sind die Ergebnisse entsprechend besser.
Ich habe jetzt mal angefangen, das "Endprodukt" des Stackens manuell (!) mittels Photoshop nachzuarbeiten, was allerdings recht mühsam ist. Wäre natürlich schön zu erfahren, das es hierfür eine Patentlösung gibt, den die Bearbeitung mittels Photoshop werde ich sicher nicht bei viele Motiven anwenden können, da zu zeitintensiv.

Ich arbeite mit dem russischen MBS-10, welches ich etwas modifiziert habe, um das Objektiv mittig zu dem Okulartubus zu bekommen, durch welchen ich fotografiere. Als Kamera verwende ich eine Canon EOS 20D, auslösen etc. mache ich komplett manuell mit Spiegelvorauslösung. Bei der Stackingsoftware habe ich jede anwählbare Methode durchprobiert mit wechselndem Erfolg (wobei CombineZM/ZP und Helicon sich nicht signifikant unterscheiden, weshalb ich beim kostenlosen CombineZM/ZP bleiben werde).

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