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Mineralienwelt auf Bildzeitungsniveau?

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Stefan:
Man sollte sich schon bewusst sein, dass ein Forum zum lockeren Meinungsaustausch genauso dient wie zur korrekt geführten Diskussion. An ein Gespräch im Stammtisch sollte man nicht den Maßstab von redaktionell geprüften Beiträgen legen.

Unser Lexikon erhebt sicher einen höheren Anspruch auch wenn sich Beiträge finden werden die deutlich verbesserungswürdig sind. Unsere Veröffentlichungen etwickeln sich wenn nötig und sind nicht statisch. Dies ist das Prinzip eines WiKi.

Den fachlichen Teil des Mineralienwelt Artikels werde ich keinesfalls schlecht reden. Der Teil, der sich auf das Feldspat - Portrait von Peter Seroka bezieht scheint dagegen ein getarnter Rachefeldzug und/oder öffentlich ausgelebte Abneigung zu sein. Ein derart offensichtlicher Angriff würde in unserem Lexikon keinen Bestand haben. Hier zeigt sich wie wenig die redaktionelle Tätigkeit nutzt wenn dennoch solche Beiträge gedruckt werden.

Beste Grüße
Stefan Schorn

Haubi:
Naja,nehmt's sportlich,Herr Jahn hat ja Recht und wie ich sehe,ist es ja auch schon im Lexikon korrigiert.
Womöglich kann die Mineralienwelt den Atlas und/oder Peter Seroka nicht leiden -wer weiß das schon...
Diese oberlehrerhafte Art hätte aber nicht sein müssen. Vielleicht hat der Link aber auch erst einige Sammler auf den Atlas aufmerksam gemacht  = kostenlose Werbung !

B.t.w. was mir in letzter Zeit an der MW missfällt,ist die zunehmende Hinwendung an den englischen bzw.US-amerikanischen Markt mit mehrseitigen Börsenberichten aus USA und vielen Fotos auf denen der Herausgeber in die Kamera grinst. Der alberne "Selfietrend" erreicht nun wohl auch die Mineralienzeitschriften. Fragwürdig finde ich auch, warum der der jüngsten Ausgabe beiliegende Werbeprospekt für die Hamburger Mineralienmesse komplett in englischer Sprache sein muss? So mancher deutsche Abonnent kann damit nicht viel anfangen.

Also, cool bleiben und weitermachen, es gibt schlimmeres.
Schönen Morgen wünscht Uwe.

raritätenjäger:
Hallo,

dem pflichte ich bei. Man hätte nicht unbedingt so einen merkwürdig angefärbten Artikel draus machen müssen, aber das sagt in dem Falle ja mehr über den Schreiber aus als über alles andere - muss jeder selber wissen. Die Tendenz, dass sich einige Zeitschriften wie einige Sammler wie allesamt kontra Internet gegenseitig belöffeln, statt gemeinsam ihr Hobby zu betreiben und zusammenzuarbeiten, nun, das kennen wir ja schon länger. Wünschenswert wäre, dass alle mehr voneinander wissen, d.h. nicht von halbgaren Meinungen und Hörensagen ausgehen. Einige Passagen in dem erwähnten Artikel lassen ja vermuten, dass noch nicht so richtig angekommen ist, wie der Mineralienatlas eigentlich funktioniert...

Die Werbeanzeigen sind mir auch aufgefallen. Aber das ist ein eigenes Thema, das werden wir alten Seelen nicht mehr aufhalten können :D

Gruß
Andreas

cmd.powell:

--- Zitat von: Stefan am 10 Nov 14, 13:17 ---Den fachlichen Teil des Mineralienwelt Artikels werde ich keinesfalls schlecht reden. Der Teil, der sich auf das Feldspat - Portrait von Peter Seroka bezieht scheint dagegen ein getarnter Rachefeldzug und/oder öffentlich ausgelebte Abneigung zu sein. Ein derart offensichtlicher Angriff würde in unserem Lexikon keinen Bestand haben. Hier zeigt sich wie wenig die redaktionelle Tätigkeit nutzt wenn dennoch solche Beiträge gedruckt werden.

--- Ende Zitat ---

Das sehe ich genauso. Das ganze ist schon ziemlich gerichtet und fast persönlich und, wenn vorherige Bezeichnungen nur Vermutungen darstellen ist letztere sicher, sehr unprofessionell. Solche Äußerungen ziehen das Niveau einer "Fachzeitschrift" doch arg nach unten und es liegt in der Pflicht des Herausgebers, hier kontrollierend einzugreifen. Offensichtlich war das nicht der Fall bzw. nicht gewollt und von daher ist die ganze Geschichte selbst erklärend. Die beste Art auf solche - ich erlaube mir mal den Ausdruck - Anfeindungen zu reagieren ist den Fehler zu korrigieren, was wohl auch geschehen ist, und den Rest zu ignorieren.

woelsendorfer:
Hallo Peter,

lass dich von dem Artikel in der "Mineralienwelt" bloß nicht verrückt machen.

An erster Stelle steht deine Arbeit für den "Mineralienatlas" und die wirklich guten Berichte die nicht nur lesenswert sind, sondern den Atlas in jeder Hinsicht bereichern.

Als "Schreiberling" hat man leider "wohl" immer mit solchen Auswüchsen zu rechnen und Kommentare wie


--- Zitat ---Nein, nur schlecht und fehlerhaft recherchiert.
--- Ende Zitat ---


--- Zitat ---Sofern darunter nur ein handwerklicher Fehler, hier durch mangelhafte Recherche (auch im MA)
--- Ende Zitat ---

kann ich an dieser Stelle nicht so ohne weiteres stehen lassen.

Dafür sind wir Autoren, gerade im Internet, zu sehr präsent (auf den Präsentierteller) und versuchen dem interessierten Leser so viele Informationen wie möglich an die Hand zu geben. Diese Infos werden in mühevoller Arbeit zusammen gesucht und für den "Mineralienatlas" in wochen- und monatelanger Arbeit aufbereitet. Von fehlerhafte oder mangelhafte Recherche sollte, dafür kenn ich deine Arbeit zu gut, hier nicht die Rede sein, sondern die Informationen insgesamt, die Freude am lesen, sollten im Vordergrund stehen und wenn Herr Jahn meint eine Riesengeschichte daraus zu machen, aus welchen Gründen auch immer, dann sollte deine Arbeit, dein Arrangement dadurch keinesfalls geschmälert werden, denn ich erfreue mich an deinen Porträts und in diesem Sinne

weiter so.

Fehler, ich nenne das mal Unwägbarkeiten, können immer passieren, sollten aber nicht dazu führen sich in irgendeiner Form davon beeinflussen zu lassen.

Netten Gruß
Micha

 

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