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Autor Thema: Kennzeichnung von gefährlichen Mineralien auf Börsen  (Gelesen 15296 mal)

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Offline loismin

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Hallo.

Mal was neues zu dem Thema !
Die Regierung von Bayern hat einen Beamten von den bayrischen Behörden zu den Mineralienbörsen in Bayern beordert,
der mit einer Liste von kennzeichungspflichtigen Mineralien unterwegs ist und vorläufig die Händler nur auffordert, das Material
vom Tisch zu nehmen.
Allerdings werden sie auch notiert und bei wiederholten Verstößen dann später auch sicherlich ein Verfahren eingeleitet !!
Die Vereine werden angeschrieben daß sie das bekanntgeben müssen !!
Ich habe mal von Ihm eine Liste angefordert, welche Mineralien das nun explizit sind und wie sie zu kennzeichnen sind !
Auslöser dieser Aktion war ein Besucher in München, der sich bei der Regierung beschwert hat daß gefährliche Mineralien
( in diesem speziellen Fall ein Tisch mit Krokoit ) für alle, auch Kinder zugänglich angeboten werden und nicht mit den Giftsymbolen
gekennzeichnet sind .
Man kann hier sicher geteilter Meinung sein und sagen , haben die keine anderen Probleme !
Aber Tatsache ist, daß das in Zukunft provilaktisch geprüft wird !
Soweit mal das, was ich im Moment erfahren konnte.
Sobald ich die Liste habe und wie das zu kennzeichnen wäre, melde ich mich zu dem Thema weiter !


Loismin

Offline Bergbaumaulwurf

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Re: Kennzeichnung von gefährlichen Mineralien auf Börsen
« Antwort #1 am: 14 Oct 15, 21:52 »
Glück Auf!
Also das Mineralien trotz ihrer Farbenvielfallt keine Bonbons, dürfte jeden normal  Denkenden Menschen klar sein!
Definition: alles ist Gift, nur eine Frage der Dosis! Selbst unsrer Speisesalz!!!
Wo will man da die Grenze ziehen?
Will man jetzt Bleiglanz oder Arsenstücke unter Gesetz stellen?
Da erstirbt ja jede Börse unter den Zeichen" leicht bis Tötlich Giftig" !
Wobei natürlich Radioaktive Mineralien von mir gekennzeichnet sind und auch nicht an Kinder verkauft werden.
Bergbaumaulwurf


Offline woelsendorfer

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Re: Kennzeichnung von gefährlichen Mineralien auf Börsen
« Antwort #2 am: 14 Oct 15, 22:23 »
Hallo,

Zitat
Wobei natürlich Radioaktive Mineralien von mir gekennzeichnet sind und auch nicht an Kinder verkauft werden.

Ich möchte dazu auch mal meine persönliche Meinung abgeben.

Bewusst radioaktive Mineralien, wo das klar ist das sie radioaktiv sind, gehören meines Erachtens in keinem Haushalt und auch auf keiner Börse. Das gehört verboten, generell.

Wer so wa,s als Beispiel, sammelt, der muss sich auch darum kümmern, dass da kein Kind oder Personen zu Zugang haben die keine Ahnung von der Materie haben. Stirbt der Sammler was dann ? Brennt die Hütte und kommt Feuerwehr, was dann ? Kommen Kinder zu Besuch und der Sammler passt nicht auf und die Kinder oder auch Besucher kommen damit in Kontakt, was dann ? Die Kosten die dadurch entstehen sollte dann nicht die Allgemeinheit tragen müssen, sondern ganz allein der Sammler und oder Händler. Das Material ist nicht nur mit einem kleinen Schildchen zu deklarieren, sondern am Stand so, dass man es SOFORT sieht und in jeder Wohnung gehört so ein Schild gleich an der Haustür.

Einige Sammler spielen mir das Thema hier zu sehr runter, das sind die, die sich damit auskennen und der große Rest  ?

Netten Gruß
Micha

Offline carsten slotta

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Re: Kennzeichnung von gefährlichen Mineralien auf Börsen
« Antwort #3 am: 14 Oct 15, 23:45 »
Zitat
Bewusst radioaktive Mineralien, wo das klar ist das sie radioaktiv sind, gehören meines Erachtens in keinem Haushalt und auch auf keiner Börse. Das gehört verboten, generell.

Wer so wa,s als Beispiel, sammelt, der muss sich auch darum kümmern, dass da kein Kind oder Personen zu Zugang haben die keine Ahnung von der Materie haben. Stirbt der Sammler was dann ? Brennt die Hütte und kommt Feuerwehr, was dann ? Kommen Kinder zu Besuch und der Sammler passt nicht auf und die Kinder oder auch Besucher kommen damit in Kontakt, was dann ? Die Kosten die dadurch entstehen sollte dann nicht die Allgemeinheit tragen müssen, sondern ganz allein der Sammler und oder Händler. Das Material ist nicht nur mit einem kleinen Schildchen zu deklarieren, sondern am Stand so, dass man es SOFORT sieht und in jeder Wohnung gehört so ein Schild gleich an der Haustür.

Einige Sammler spielen mir das Thema hier zu sehr runter, das sind die, die sich damit auskennen und der große Rest  ?

Netten Gruß
Micha

Hallo Micha,

jeder Sammler / Händler von U-Mineralien hat selbst dafür Sorge zu tragen, dass entsprechende Stücke korrekt gekennzeichnet, geeignet gelagert/ausgestellt und ausschließlich an Erwachsene weitergegeben werden. Über diese Dinge wird hier im Atlas regelmäßig diskutiert und aufgeklärt.

Leider ist es immer wieder so, dass nicht ganz so fachkundige Personen beim Thema Radioaktivität in Panik verfallen und aus Unkenntniss der tatsächlichen Sachlage sogar Verbote (Ausstellungsverbote oder gar Besitzverbote!) und ähnliches fordern, kein Wunder seit Tschernobyl, Fukushima usw. Der Mensch hat immer Angst vor dem Unbekannten.

Dies ist meines Erachtens jedoch TOTAL überzogen, weil das Gefahrenpotential, dass von radioaktiven Mineralien ausgehen kann, überhaupt nicht vergleichbar ist mit den künstlich veränderten, in der Kernenergie gebräuchlichen Verbindungen. Es braucht deswegen keine Schilder an der Haustür, wie von dir gefordert und auch wenn das Haus brennt und die Feuerwehr kommen muss, sind die paar aktiven Mineralien im Schrank wohl eher das kleinste Problem, nämlich gar keines...

Wenn alles verboten und reglementiert werden würde, was bei unsachgemäßer Handhabung irgendwie gefährlich werden könnte, wo sollen wir denn da hinkommen? Da dürfte es in keinem Haus mehr Strom, fließendes Wasser, Medikamente, Putzmittel, Blumenerde, scharfe Küchenmesser und was weiß ich nicht noch alles nicht geben! Mit Mineralien ist einfach immer umsichtig umzugehen, egal ob radioaktiv oder giftig. Panik und Angst sind nicht angebracht, ein wenig Respekt und der gesunde Menschenverstand reichen völlig.

Glück Auf!
Carsten
« Letzte Änderung: 15 Oct 15, 05:30 von Erik »

Offline woelsendorfer

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Re: Kennzeichnung von gefährlichen Mineralien auf Börsen
« Antwort #4 am: 15 Oct 15, 01:19 »
Hallo Carsten,

von dir:

Zitat
... U-Mineralien ... Stücke korrekt gekennzeichnet ... Über diese Dinge wird hier im Atlas regelmäßig diskutiert und aufgeklärt.
Zitat
sind die paar aktiven Mineralien im Schrank wohl eher das kleinste Problem, nämlich gar keines
Zitat
Mit Mineralien ist einfach immer umsichtig umzugehen, egal ob radioaktiv oder giftig. Panik und Angst sind nicht angebracht

ich wiederhole mich noch mal:
von mir:
Zitat
Einige Sammler spielen mir das Thema hier zu sehr runter, das sind die, die sich damit auskennen und der große Rest  ?

Als Beispiel eine Stellungnahme von Markus Fuchs  unter Uranglimmer eingeatmet - was nun?
« Antwort #14 am: 09 Feb 15, 11:26 »

Zitat
Hallo zusammen,

da es mir keine Ruhe gelassen hat bin ich nun doch zu einem wirklich sehr kompetenten Lungenfacharzt gegangen, der selber Mineralien sammelt. Davon wollte ich euch berichten. Vielleicht nutzen meine Erfahrungen ja noch weiteren Sammlern. Mein Fazit: Der Weg zu einem Fachmann lohnt immer, auch wenn es nur darum geht, die Sachlage korrekter einschätzen zu können.

Der Arzt hat mich fürs Erste beruhigen können, er denkt nicht, dass hier ein bleibender Schaden für meine Gesundheit enstanden ist, will aber noch im Laufe der Woche einen befreundeten Experten für Arbeitsunfälle mit Schwerpunkt Radioaktivität in München befragen. Außerdem möchte er zur Absicherung in Abständen von 6 Monaten noch zwei-, dreimal ein differenziertes Blutbild anfertigen. Dieses diene aber eher meiner "Nervenberuhigung", stellt aber nach seiner Aussage dennoch einen "sinnvollen Mittelweg zwischen Emotion und Rationalität" dar. So wie er die Sache dargestellt hat, hält er den Glimmerstaub für gerade noch nicht "lungengängig", was ich so verstanden habe, dass die Lunge diesen auch wieder in absehbarer Zeit los wird (viel Trinken!). Als Begründung dafür nannte er seine Erfahrung aus der Zeit als Betriebsarzt in einem großen Bergbaubetrieb. Andererseits hat er natürlich auch nichts verharmlost. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich durch diese blöde Sache was Folgenschweres ergeben könnte, ist sicher nicht dadurch kleiner geworden, aber wohl eben auch nicht unermesslich viel höher. Seiner Einschätzung nach ist das "lungengängige Polonium, das Raucher mit jeder Zigarette aufnehmen", ein größeres Problem als die einmalige "Vielleicht-Inkorporation" eines Uranminerals in sehr geringen Mengen. Zudem hat er mir als Mineraliensammler den Rat gegeben generell einen Staubsuager mit Hepa-Filter zu verwenden, um eine Staubaufwirblung zu vermeiden.

Und noch eine Erfahrung: Der Glimmerstaub setzte sich bevorzugt an metallischen Gegenständen ab, wohl ein elektrostatischer Effekt. Zudem habe ich zum Abpinseln einen Kameraobjektiv-Pinsel verwendet, der ebenfalls Staubfunsel auf diese Weise festhält. Vielleicht kann diese Information ja mal nützlich sein.

Vielleicht weiß ich am Wochenende schon mehr und kann euch darüber berichten.

Carsten es wird hier im Mineralienatlas darüber berichtet. Die Unwissenden wissen nicht mal das es den gibt.

Beispiel Sammler stirb, wohnt in Rosenheim. Kein Kontakt zu seinen Kindern in Bremen oder Erben in Düsseldorf. Die bekommen eine Aufforderung die Wohnung zu räumen, haben Kinder und die Kinder möchten sich das Zeug im Kinderzimmer hinterstellen, weil es so schön aussieht.
Zitat
Stücke korrekt gekennzeichnet
Da geht meine Phantasie durch um darauf zu antworten.

Zitat
Wenn alles verboten und reglementiert werden würde, was bei unsachgemäßer Handhabung irgendwie gefährlich werden könnte, wo sollen wir denn da hinkommen? Da dürfte es in keinem Haus mehr Strom, fließendes Wasser, Medikamente, Putzmittel, Blumenerde, scharfe Küchenmesser

Das gehört hier überhaupt nicht hin. Damit wird das Theme nämlich wieder in die Ecke der Verharmosung gestellt oder wie du dich ausgedrückt hast:

Zitat
sind die paar aktiven Mineralien im Schrank wohl eher das kleinste Problem, nämlich gar keines

Netten Gruß
Micha

Offline loismin

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Re: Kennzeichnung von gefährlichen Mineralien auf Börsen
« Antwort #5 am: 15 Oct 15, 07:05 »
Hallo.

Die Radioaktivität von Mineralien hat hier in dem Thread eigentlich nichts zu suchen, das ist dem Kontrolleur nämlich völlig wurscht !!
Hier gehts einzig um die Giftigkeit von Mineralien und der Herr Beamte ist Chemiker und hat eine kleine vorläufige Liste erstellt,
nach der er das Verbot ausspricht !!
Dazu gehören unter anderem Proustit, Bleiglanz, Antimonit, Arsenkies, Realgar, Auripigment , Krokoit usw usw.
Die wären am Stand mit dem Giftsymbol zu kennzeichnen und für Kinder unerreichbar zu präsentieren !!
Habe die gesamte Liste leider noch nicht !
Hier müßte mal wirklich jemand ( Chemiker) eine Gegendarstellung offiziell machen was nun wirklich so giftig ist, daß es gekennzeichnet
werden muß !
Oder halt ein unabhängiges Gremium, das so eine Liste vernünftig erstellt !

Loismin

Offline Schatten

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Re: Kennzeichnung von gefährlichen Mineralien auf Börsen
« Antwort #6 am: 15 Oct 15, 07:13 »
Morjen Loismin,

wenn ich mir die Teilliste so anschaue, könnte es bald ein Problem geben.

Mir scheint der Herr Beamte sortiert nach enthaltenden Elementen (Pb, As), da werden wohl bald noch Pyromorphit, Mimetesit etc. dazu kommen.
Ganz zu schweigen von allen Arsenmineralien und was weiß ich nich noch alles  :o

Gruß
Silvio

Offline Schluchti

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Re: Kennzeichnung von gefährlichen Mineralien auf Börsen
« Antwort #7 am: 15 Oct 15, 08:27 »
Diese Kontrollen wurden letztes Jahr schon auf der Munich Show durchgeführt. Ich kenne Händler die davon betroffen waren. Es blieb letztes Jahr bei Ermahnungen und der Auflage, die "giftigen" Stufen vor dem Zugriff von Kindern zu sichern, z.B. in Vitrinen. Künftig seien diese aber ordnungsgemäß mit Gefahrstoffsymbolen zu kennzeichnen. Es ist natürlich davon auszugehen, dass dieses Jahr die Kontrollen erneut stattfinden. Neben Krokoiten wurden etwa auch Silberstufen mit (gediegen!) Arsenmatrix beanstandet. Es ging also nicht etwa um hochgiftigen löslichen Claudetit oder Arsenolith, oder Pulver oder Stäube, sondern um massives Metall.

Die von den Beamten verwandte Liste giftiger Mineralien, in die einen Blick nehmen konnte, machte, vorsichtig ausgedrückt, einen "halbgaren" Eindruck. Das Thema wurde nach meiner Erinnerung auch in einem Editorial in der LAPIS 1/2015 thematisiert.

EM

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Re: Kennzeichnung von gefährlichen Mineralien auf Börsen
« Antwort #8 am: 15 Oct 15, 08:34 »
Die Listen beruhen auf den Sicherheitsdatenblättern, die recht einfach im Netz zu finden sind. Für Bleiglanz ist da, neben vielem anderen, zu lesen:

Verwendungsbeschränkung/-verbote:
Darf nicht in den Händen von Kindern gelangen. Nicht an private Endverbraucher ausgeben (ChemVerbotsV §4 und RL 76/796/EWG).

Auch für die anderen Minerale dürfte es einfach sein, die entsprechenden Datenblätter zu finden.

Offline carsten slotta

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Re: Kennzeichnung von gefährlichen Mineralien auf Börsen
« Antwort #9 am: 15 Oct 15, 09:34 »
Hallo Alois und Alle,

ich hoffe, dass die Leute von der Behörde mit ihrem gefährlichen Halbwissen nicht noch ernsten Schaden an unserem Hobby und den Mineralienmessen anrichten. Es wäre meiner Meinung nach zu begrüßen, wenn kompetente (!) Börsenveranstalter zusammen mit Wissenschaftlern einen Gegenpol zu diesem Treiben bilden würden um mit der Behörde ins Gespräch zu kommen. Hier sehe ich ganz klar den DMF in der Verantwortung tätig zu werden, denn von allein wird sich dieses Problem wohl nicht in Luft auflösen.

Alois, du hast natürlicht recht, dass die Aktivität von Mineralien den Beamten wurscht ist. Ich hoffe, dass das auch noch lange so bleibt, habe da jedoch meine Zweifel, da viele dieser Mineralien auch As, Pb usw. enthalten. Ich selbst habe es schon erlebt, Mineralien vom Stand nehmen zu müssen, weil sich der Veranstalter in Unkenntnis des Sachverhalts unsicher war und um Ärger für ihn als Veranstalter zu vermeiden.
Ich hoffe, dass die Messeveranstalter nicht den für sie  bequemsten Weg einschlagen werden  und kurzerhand alles was irgendwie schwermetallhaltig und / oder aktiv ist verbieten werden.

Grüße
Carsten

Offline Stefan

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Re: Kennzeichnung von gefährlichen Mineralien auf Börsen
« Antwort #10 am: 15 Oct 15, 10:03 »
Hallo,

da ist es sicher sinnvoller die Kinder mit Plastikspielzeugen spielen zu lassen, welche vor Weichmachern und Hormonen nur so strotzen.
Vielleicht sollten die Behörden mal Ihre Prioritäten sinnvoll setzen. Die Gefahr sich nachhaltig durch die beiläufige Berührung eines Minerals zu schädigen ist max. dadurch gegeben es sich auf den Fuss fallen zu lassen. Liebe Behörde, nur weil ein ängstlicher Mensch meint seine Ängste auf die Gesellschaft projezieren zu müssen, muss man nicht gleich mit Regelungen reagieren. Gesunder Menschenverstand steht jedem gut.

Wenn wir jetzt noch bedenken, dass Granit oft Uranmineralien enthält wird jetzt auch so manches Kopfsteinpflaster zur kontaminierten Zone erklärt? Was machen wir nur mit all den Küchen mit Granitarbeitsplatte... Schützt doch bitte lieber die armen Hausfrauen und Hausmänner die dort jeden Tag das Essen für Ihre Kinder bereiten.

Liebe Behörde, nur weil ein Stoff gefährlich sein kann ist er das nicht nur weil man ihn berührt. Es geht immer um die Dosis und die Einwirkzeit auf den Organismus. Also seid doch so nett und bleibt auf dem Teppich.

 „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“

Albert Einstein

Offline pseudonym

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Re: Kennzeichnung von gefährlichen Mineralien auf Börsen
« Antwort #11 am: 15 Oct 15, 10:06 »
Dann kannste nur noch Quarz und bunte Glasperlen verkaufen . ;D

Vor allem wäre ja mal interessant ob es überhaupt dahingehenden Handlungsbedarf gibt , will sagen :


Wo sind denn die ganzen Unfälle und die vielen Toten und Verletzten durch giftige Mineralien ?


Nicht das ich will das erst was passiert bevor man handelt aber wenn es bei bestimmten Leuten nicht soweit reicht nachdem sie sich nen ´´Stein ´´ gekauft haben , mal ins Netz zu gehen oder ein Buch zu kaufen - dann ist das vorsichtig ausgedrückt ein Intelligenzdefizit der  betreffenden Leute .

Irgendwann werden noch die Tische auf den Börsen verboten weil man sich mit deren Beinen die Schädel einschlagen kann  ;D !


Offline Geomaxx

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Re: Kennzeichnung von gefährlichen Mineralien auf Börsen
« Antwort #12 am: 15 Oct 15, 10:44 »
Hi,
also verkaufen geht ja schon gleich gar nicht.
Auf Geldscheinen tummeln sich Krankheitserreger, die
schwerste Krankheiten auslösen können.
Deswegen mein Aufruf:
Wenn schon Uranmineralien oder schwermetallhaltige Mineralien, dann bitte geschenkt!
guckstu
http://www.scilogs.de/fischblog/faekalien-und-krankheitserreger-was-so-alles-an-banknoten-klebt/
Grüßle und Glück Auf!
vom Giftsammler GEOMAXX

Offline Alcest

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Re: Kennzeichnung von gefährlichen Mineralien auf Börsen
« Antwort #13 am: 15 Oct 15, 11:17 »
Neben Krokoiten wurden etwa auch Silberstufen mit (gediegen!) Arsenmatrix beanstandet. Es ging also nicht etwa um hochgiftigen löslichen Claudetit oder Arsenolith, oder Pulver oder Stäube, sondern um massives Metall.

Ich denke die Oxidation von gediegenem Arsen sollte nicht unterschätzt werden.  Was da teilweise an den Fingern hängenbleibt (schwarz-grauer Belag) würde ich eher für Oxide als für elementares Arsen hat, zumal diese Oxidation auch fast überall beschrieben wird. Da halte ich eine Kennzeichnung schon für berechtigt.
Auch bei den bunten Sekundärbildungen (Realgar, Auripigment) würde ich auf Nummer sicher gehen, da es heutzutage Menschen gibt, die mit bunten Steinen Wasser energetisieren, einmal gab es auf eBay sogar Räucherpulver aus Realgar... Es gibt immerhin auch Sammler auf Börsen, die einen Stand voller 10-20 cm großer Chalkanthitkristalle sehen und dann noch nachfragen, ob das natürliches Material sei.

Mir wäre das sogar recht, dann finde ich das interessante Material direkt (nicht ganz ernstgemeint, ich finde es auch so).

da ist es sicher sinnvoller die Kinder mit Plastikspielzeugen spielen zu lassen, welche vor Weichmachern und Hormonen nur so strotzen.

Wenn wir jetzt noch bedenken, dass Granit oft Uranmineralien enthält wird jetzt auch so manches Kopfsteinpflaster zur kontaminierten Zone erklärt? Was machen wir nur mit all den Küchen mit Granitarbeitsplatte... Schützt doch bitte lieber die armen Hausfrauen und Hausmänner die dort jeden Tag das Essen für Ihre Kinder bereiten.

Ich denke da noch an die Apotheken. Selbstverständlich sollten diese kein Heroin verkaufen aber was da teilweise frei verkäuflich umhergeistert kann ebenfalls schnell gefährlich werden und im Zusammenhang mit diesen gibt es monatlich sicherlich deutlich mehr Tote als bei Mineraliensammlern während der letzten 100 Jahre. An Alkohol will ich gar nicht denken, aber 'der gehört ja auch zu unserer Kultur'.



Offline carsten slotta

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Re: Kennzeichnung von gefährlichen Mineralien auf Börsen
« Antwort #14 am: 15 Oct 15, 11:33 »
Hallo!

Kann mir jemand sagen von welcher Behörde dieser Beamte genau kommt? Das wäre wichtig zu wissen, um dem DMF etwas an die Hand geben zu können.

Danke und Grüße

Carsten

 

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