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Autor Thema: Bergbau und Sicherheit  (Gelesen 2815 mal)

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Offline Rudolf Fischer

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Bergbau und Sicherheit
« am: 15 Nov 15, 09:45 »
Wie wichtig die Hohlraumforschung für die obertägigen Gebäude ist, zeigt der beigefügte Plan. In grün eine Arbeit aus den 80-iger Jahren. In rot die tatsächlige Lage des Stollen. Wir haben ihn 2015 mittels eines Laser-Meßgerätes und durch Triangulation erarbeitet.

Auch Tagbrüche durch anstehendes Bergwasser und deren Auswaschung sind leider nicht selten.
« Letzte Änderung: 29 Jun 25, 19:29 von oliverOliver »

Offline Bergbaumaulwurf

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Re: Bergbau und Sicherheit
« Antwort #1 am: 16 Nov 15, 21:10 »
Glück Auf!
Der Beitrag ist gut und zu diesen Thema leider noch zu wenig Beiträge!
Gibt es davon noch unter Tage weitere Bilder?
Wäre schön!
Bergbaumaulwurf

Offline Rudolf Fischer

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Re: Bergbau und Sicherheit
« Antwort #2 am: 17 Nov 15, 08:17 »
Glück Auf,

weitere Bilder sind kein Problem, ich habe sogar ne Videosequnez des Wasserkanates vom Segen des Herrn in Hof/Leimitz. Leider wurde dieser Wasserstollen mit Spritzbeton verkleidet um weiteren Wasserschaden zu vermeiden.

Uuuuunnnndddd

Hinter dem Stoß und der verkleideten Firste ----- rauscht das Bergwasser.
Wie lange das hält ???????
Auch im oberirdischen Bereich sind Pingen (mögliche kommende Tagbrüche) sichtbar. Darunter ein Gedärm von Stollen und Gängen.
Das wird noch interessant.
« Letzte Änderung: 17 Nov 15, 11:57 von Rudolf Fischer »

Offline uwe

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Re: Bergbau und Sicherheit
« Antwort #3 am: 17 Nov 15, 08:41 »
Mit fehlt da irgendwie der Zusammenhang. Gab es vor diesem Beitrag irgend eine Verständigung via PM oder e-mail.

Es sollten auf jeden Fall mehr Informationen zu diesem Bergbau genannt werden.

Gruß
Uwe

Offline Rudolf Fischer

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Re: Bergbau und Sicherheit
« Antwort #4 am: 17 Nov 15, 10:54 »
Hallo Miteinander,

ich habe die Situation Hof/Saale als „Bergwerksrevier“ bis 1460, ab dann wurden von der Hospitalstiftung die ersten Webstühle angeschafft. Da man hier auf andere Einnahmequellen umschwenken musste, weil das Holz für die Verhüttung rar wurde.
Ein Abbau fand bis ca. 1910 statt. Wir hatten in Hof zwei Hüttenwerke und (lt. amtl. Aussage) bis zu 80 Schmelzöfen.
Des Weiteren sind im Stadtgebiet von Hof bis zu 100 Stollen-, Keller- und Bunkeranlagen bekannt.
Auch der Landkreis Hof/Saale weißt sehr viele „Löcher und Stollen“ auf.
Sogar frühzeitige Schmelzplätze konnte ich erkennen und habe das BLfD diesbezüglich informiert.
Abgebaut wurde alles, was die Erzliste hergibt, leider mit anscheinend mäßigem Erfolg.
Es sind Stollen und Gänge auch in privater Hand. Führungen in der fledermausschutzfreien Zeit sind möglich.
Ich habe mir ein Archiv mit einem umfangreichen Foto-, Video- und Planbestand eingerichtet.
Auch die Abschrift eines Lehensbriefes von 1472 bezüglich einer Bergwerksanlage am Theresienstein (ausgestellt von Markgraf Albrecht Achilles) gehört dazu.

Wenn es gewünscht wir, kann ich einen Info-Stammtisch vor Ort abhalten.
Ich denke, dass die Arbeitsgruppe (offener Stammtisch) Hohlraumforschung Hof und Umgebung auf der Oberfrankenausstellung 2016 vertreten sein wird.

Logo im Anhang.

Glück Auf,
Rudolf

 

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