Hallo Miteinander,
ich habe die Situation Hof/Saale als „Bergwerksrevier“ bis 1460, ab dann wurden von der Hospitalstiftung die ersten Webstühle angeschafft. Da man hier auf andere Einnahmequellen umschwenken musste, weil das Holz für die Verhüttung rar wurde.
Ein Abbau fand bis ca. 1910 statt. Wir hatten in Hof zwei Hüttenwerke und (lt. amtl. Aussage) bis zu 80 Schmelzöfen.
Des Weiteren sind im Stadtgebiet von Hof bis zu 100 Stollen-, Keller- und Bunkeranlagen bekannt.
Auch der Landkreis Hof/Saale weißt sehr viele „Löcher und Stollen“ auf.
Sogar frühzeitige Schmelzplätze konnte ich erkennen und habe das BLfD diesbezüglich informiert.
Abgebaut wurde alles, was die Erzliste hergibt, leider mit anscheinend mäßigem Erfolg.
Es sind Stollen und Gänge auch in privater Hand. Führungen in der fledermausschutzfreien Zeit sind möglich.
Ich habe mir ein Archiv mit einem umfangreichen Foto-, Video- und Planbestand eingerichtet.
Auch die Abschrift eines Lehensbriefes von 1472 bezüglich einer Bergwerksanlage am Theresienstein (ausgestellt von Markgraf Albrecht Achilles) gehört dazu.
Wenn es gewünscht wir, kann ich einen Info-Stammtisch vor Ort abhalten.
Ich denke, dass die Arbeitsgruppe (offener Stammtisch) Hohlraumforschung Hof und Umgebung auf der Oberfrankenausstellung 2016 vertreten sein wird.
Logo im Anhang.
Glück Auf,
Rudolf