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Altersstruktur der Sammler

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neuron:
Ich sehe es nicht ganz so schwarz, kann aber nur für die Altersklasse 5-10 Jahre und mein direktes Umfeld im Erwachsenenkreis (35 bis 50) sprechen. Es scheint zumindest Ansätze eines Gegentrends in Richtung "zurück zur Natur", zu Sport und zu handfesten Hobbies als Ausgleich zum virtuellen Overflow zu geben.  In den Sportvereinen für Kinder und Jugendliche, genauso wie bei den ortsansässigen Pfadfindern, freiwillige Feuerwehr, Rettungsschwimmer, etc. kommt man mitlerweile nur noch mit Warteliste rein. Einige langjährige Berufstätige im Bereich Banking und IT wechseln mit Mitte 40 die Branche, "Verlassen die Tretmühle" und schulen auch komplett um (Banker zu Shiatsu-Therapeut). Im Freundeskreis ist Freiklettern, Wandern, Skifahren angesagt wie lange nicht mehr. Selbst Spieleabende Doppelkopf (Ja, liebe Kinder, das kann man auch Offline spielen) etablieren sich. Ich denke die Jugend muß selbst auf den Trichter kommen, daß sich das echte Leben nicht auf kleinen Bildschirmen abspielt ...

Gruß,
Swen

PS: Kinder sammeln auch heute noch, z.B. Rewe-Sticker, Legofiguren, Muscheln und sogar Steine ...

Frank de Wit:
Fur Ramdohr
Sehe https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,40700.0.html

Frank de Wit:

--- Zitat von: neuron am 02 Dec 15, 16:41 ---Ich denke die Jugend muß selbst auf den Trichter kommen, daß sich das echte Leben nicht auf kleinen Bildschirmen abspielt ...PS: Kinder sammeln auch heute noch, z.B. Rewe-Sticker, Legofiguren, Muscheln und sogar Steine ...
--- Ende Zitat ---

Das sehe ich hier auch: Jugend/Kinder haben (fast) jeden Abend nach die Schule etwas zu tun. Judo auf montag, ballet dienstag, mittwoch cello spielen, donnerstag Fussball, freitag schwimmen, samstag sonntag entweder Fussbal wettkampf oder mit Eltern weg. Sammeln sehe ich aber keiner. Aber jeder hat ein anderes Sichtpunkt und andere Bekanntenkreis. Und... Die sind sogar noch mehr auf internet als ich. Wie die das alles machen? Wow, keine Ahnung. Time management pro?

ger steinn:

--- Zitat von: neuron am 02 Dec 15, 16:41 ---Ich sehe es nicht ganz so schwarz, kann aber nur für die Altersklasse 5-10 Jahre und mein direktes Umfeld im Erwachsenenkreis (35 bis 50) sprechen. Es scheint zumindest Ansätze eines Gegentrends in Richtung "zurück zur Natur", zu Sport und zu handfesten Hobbies als Ausgleich zum virtuellen Overflow zu geben.  In den Sportvereinen für Kinder und Jugendliche, genauso wie bei den ortsansässigen Pfadfindern, freiwillige Feuerwehr, Rettungsschwimmer, etc. kommt man mitlerweile nur noch mit Warteliste rein. Einige langjährige Berufstätige im Bereich Banking und IT wechseln mit Mitte 40 die Branche, "Verlassen die Tretmühle" und schulen auch komplett um (Banker zu Shiatsu-Therapeut). Im Freundeskreis ist Freiklettern, Wandern, Skifahren angesagt wie lange nicht mehr. Selbst Spieleabende Doppelkopf (Ja, liebe Kinder, das kann man auch Offline spielen) etablieren sich. Ich denke die Jugend muß selbst auf den Trichter kommen, daß sich das echte Leben nicht auf kleinen Bildschirmen abspielt ...

--- Ende Zitat ---
Das ist es ja, was ich mit " "Gesammelt" werden heute eher Eindrücke/Erlebnisse/Abenteuer" meinte. Denn ob nun diese Erlebnisse mit oder ohne Netzupload gemacht werden - mit Suchen und Sammeln i.u.S  hat keine der von dir genannten Aktivitäten zu tun.

Kluftknacker:
Sammeln ist halt "uncool" (geworden) 8)

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