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Altersstruktur der Sammler
skibbo:
Hallo,
allein ein Blick auf den Kalender mit den zukünftigen Geburtstagen zeigt mir, dass dieses Hobby nicht aussterben wird. Ob sich unter den jüngeren Nutzern aktive Geländegänger, Börsenkäufer oder Freunde von Fotos bunter Glitzersteine befinden geht daraus natürlich nicht hervor, allerdings muss bei allen ein gewisses Grundinteresse vorhanden sein sonst hätten sie sich nicht im MA angemeldet. Ob und in welcher Weise wir "erfahreneren Sammler " den "Nachwuchs" und die "Newbies" motivieren muss jeder für sich selbst entscheiden. Es gibt und wird in allen Alters- und Erfahrungsklassen immer Einzelkämpfer (von denen man nichts sieht oder hört) und Teamarbeiter (die ihr Wissen auf verschiedenste Art teilen) geben und ich bin mir sicher, es gibt einen nicht unerheblichen Anteil junger Sammler, die mitunter besser ausgerüstet sind als manch alter Hase und in ihrer kurzen Sammlerlaufbahn bereits exzellente Funde getätigt haben und/oder sich im Rahmen unseres Hobbies über dem Durchschnitt engagieren. Wer sich allerdings von dem Blabla "es gibt keine Fundstellen mehr und früher war alles besser" einschüchtern lässt und sich nicht traut den Erfahreneren mal ein paar direkte Fragen zu stellen, tja, was soll ich sagen... P.g.?
Es gibt eine Vielzahl aktiver und stillgelegter Steinbrüche, Halden, Bauvorhaben, Sanierungen, Straßenanschnitte, Äcker, Felswände mit Geröllhalden, Lesesteine, offene Gruben, und und und...
Bei allen Verboten darf man nicht vergessen, dass sich auch die technischen Möglichkeiten für Sammler verbessert haben.
Das einzig probate Mittel um etwas zu finden ist und bleibt seit jeher -> raus gehen, Augen auf!, egal welchen Alters oder sammlerischen Erfahrungsgrades. Oder, um es mit Eriks Signatur zu sagen: "das lag da so rum..."
In diesem Sinne,
auf ein erfolgreiches Sammeljahr 2016!
Stefan
Conny3:
Hallo,
ich stimme Stefan zu ! Es gibt immer wieder Fundmöglichkeiten und Beharrlichkeit, sich mit Fundgebiet vorher schon einmal beschäftigen (Literatur, Netz, studieren u.a.), zahlt sich dann mitunter aus. Ich bin auch nicht so der Börsen- bzw. Steinbruchgänger. Erneuerbare Fundstellen gibt es immer wieder (zum Bsp. umgeackerte Felder). Wenn man dann gemeinsame Exkursionen mit dem Nachwuchs durchführt, macht das auch Spaß. In meiner AG werden sicher später potentielle Sammler heranwachsen, wie das auch schon vor 30 Jahren war (Bsp. Ingo L.). Nun gut ich zähle ja auch schon zum oberen Drittel des mittleren Balkens. Und die Sammelei betreibe ich ja schon seit den siebziger Jahren. Auch wenn das wenige Forumsmitgliede(r) langweilig finden, zum Bsp. Siebenhitz, finde ich gerade wie vorher scheinbar "erloschene" Fundstellen immer wieder mal Überraschungen bringen, sofern man einen nicht zu hohen Anspruch hat. Reich werden kann man allerdings mit den Funden aus solchen Gebieten nicht. Das ist auch nicht mein Ziel! Hier steht das Hobby und die Suche im Vordergrund.
Gruß Conny
Frank de Wit:
Nochmals herzlichen Dank für diese Diskussion bis jetzt.
Wenn jemand noch sein (mildes/scharfes) Senf dazu geben möchtet, gerne.
Und, bleibt bitte abstimmen. Klick, fertig.
Interessante Fragen bleiben:
Was können wir (mehr) tun als websitebetreiber? (um Jugend an Mineralien zu interessieren)
Nichts tun? Ist eine prima Antwort. Einfach so weitermachen?
Etwas tun? Ist auch eine prima Antwort. Aber, was dann?
uwe:
Das mit der Jugend ist so eine Sache. Als Sammler kann (und sollte) man seinen Nachwuchs für das eigene Sammelgebiet begeistern. Das klappt bis 6/7 Jahre ganz gut. Bei war das bei Sohn und Tochter jedenfalls so. Beide sind sehr gern mit Vati auf Tour gegangen und haben unter meiner Anleitung auch ordentlich geklopft. Das legte sich später und andere Angelegenheiten hatten Priorität. Ich vermute das geht vielen von uns so.
Wenn dann die Kinder Erwachsen sind und Karriere und Familie soweit geordnet sind, kann das "Sammlergen" wieder erwachen. Ob es sich dann auf Vaters Sammelgebiet orientiert ist aber die Frage. Bei mir war es nicht so. Also als Quintessenz: Auch bei bester Anleitung ist Sammler-Nachwuchs gerade für Minerale nicht garantiert.
Andererseits haben wir im Verein einen jugentliches Mitglied gewinnen können. Wir sind kein rein mineralogisch orientierter Verein sondern bei uns spielt der Bergbau auch eine wichtige Rolle. Letzteres hat bei unserem jungen Mitglied das Interesse geweckt, denn Befahrungen im Altbergbau (nicht in Besucherbergwerken) ist auch für Jugentliche attraktiv. Inzwischen sammelt der "Neue" auch Minerale.
Also nie die Hoffnung aufgeben.
Gruß
Uwe
lichtenauer:
Bei uns in der VFMG-BG Kassel-Nordhessen (derzeit 35 Mitglieder) sieht die Altersstruktur so aus: 6 Mitglieder unter 40 Jahre, 19 Mitglieder 41-65 Jahre und 10 Mitglieder über 65 Jahre.
Viele Grüße
Jörg
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