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Wettbewerb bester Eigenfund 2015

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2045:
Nachdem ich den Wettbewerb voriges Jahr übersehen habe, nehme ich diesmal gerne daran teil.
Das Jahr 2015 war durch 3 gute Funde geprägt. Einerseits Pflanzenfossilien aus Lilienfeld, dann die Copalinfunde aus Gablitz und durch einige Fossilfunde aus Finklham in Oberösterreich. Ich habe mich für die Finklhamer Funde entschieden und da speziell auf den Fischfund.

Die Fundstelle Finklham wird von uns jetzt seit einigen Jahren immer wieder besucht, auch wenn sie nicht gerade vor der Haustüre liegt. Es sind doch über 200 km Fahrtstrecke in eine Richtung. Mit der Betreiberfirma gibt es ein gutes Verhältnis.
Am 05.09.2015 sind wir zu einer Gartenveranstaltung nach Ried im Innkreis gefahren. Da der Weg dorthin auf der Autobahn an Finklham vorbeiführt, haben wir vorsorglich Werkzeug und Sammelmaterial ins Auto miteingepackt. Das Wetter war leider relativ schlecht, regnerisch und kalt. Nahezu ein Glücksgriff im heurigen Sommer. Wir fahren daher erst später von zu Hause weg, da ab Mittag Wetterbesserung angesagt ist. Am Rückweg von der Gartenveranstaltung haben wir dann die Grube in Finklham besucht. Sind gegen 16.00 Uhr dort angekommen, zumindest der Regen hat inzwischen aufgehört. Zur großen Freude war wieder grauer Tegel in einem Bereich der Grube in größerem Ausmaß abgelagert. Diese Tegel sind in der Regel recht fossilreich. Meine Frau und ich haben dann das Material eifrig durchsucht, im Wettlauf mit der Zeit. Bis 19.00 konnten wir einige sehr gute Stücke auffinden. Dann war die Zeit leider reif für die Heimfahrt. Der Höhepunkt an diesem Tag war eindeutig der Fischfund. Leider nicht komplett, aber trotzdem eindrucksvoll. Der Fisch hat eine Länge von 10 cm und ist als Abdruck und Gegenabdruck nach dem Spalten des Tegelbrockens vorhanden. Die Bestimmung kann im Vergleich mit einem älteren Fund als Priacanthus sp. gemacht werden. Weitere Funde an diesem Tag sind u.a. ein Pinuszapfen und eine große Fischwirbelsäule. Es ist schon ein tolles Gefühl, so ein Stück als erster Mensch nach 20 Millionen Jahren in den Händen zu halten! In der darauffolgenden Woche ist einerseits der Urlaub vorbei und das Wetter wird wieder schön. Gegen Ende der Woche beschließen wir noch einmal nach Oberösterreich zu fahren und die Grube intensiv zu besammeln. Wer weiß, welche Schätze im nicht durchsuchten Material noch schlummern, zum Schluss ist gar der fehlende Teil des Fisches auffindbar. Diesmal sind wir schon am frühen Vormittag dort, bei wunderschönem Wetter. Zu unserer großen Überraschung gibt es einen ganz neuen, Haushohen grauen Tegelhaufen. Wir besammeln wieder den Haufen von voriger Woche, zumal der neue Tegel noch feucht ist und keine Trockenrisse zeigt. Dieses Material ist dann leider fast nicht spaltbar. Im alten Material können noch einige schöne Funde getätigt werden, unter anderem einige Reusenstrahlstücke (Cetorhinus parvus) bis 6 cm Länge, ein längliches Blatt und einige massive Fischschuppenanhäufungen. Ein so schöner Fischfund oder gar das fehlende Teil kann aber nicht mehr getätigt werden. So manch interessanter Fund wandert somit ins Ziegelwerk und wird dann Grundlage bei einem neuen Haus.

Wettbewerb bester Eigenfund 2015

Rockhounder:
Hallo,

ich bring hier mal meine Sellait-Handstufe ( 12 cm groß) aus der Grube Clara als Collage von zwei Bildern.
Aufgenommen bei Tageslicht und im kurzwelligen UV.
Gefunden hab ich das gute Stück im Juli 2015 auf der kleinen Sammlerhalde der Grube Clara bei Wolfach,Schwarzwald.

Sebastian:
Hallo,
insgesamt kann ich auf ein sehr Fundreiches Jahr 2015 zurückblicken.
Es gab einige Highlites, leider muss man sich hier ja auf einen Fund beschränken. Da fällt die Wahl schon etwas schwerer.
Aber Ich denke in der Kombination von Seltenheit und meinem Lieblingsmineral, fällt die Wahl auf meinen Aquamarinfund mit Steinfrieder, im Steinbruch Dörfel, Sachsen.
 Zu der Paragense gehört aber nicht nur Aquamarin, sondern auch herrliche Anatase und ein winziger Brookit.
 Grüße Sebastian
Wettbewerb bester Eigenfund 2015

pseudonym:
Ehe Fragen kommen - Nein ich kriege es wirklich nicht besser fotographiert . Hab derzeit nur ein Handy .

Aber die Funde in Kirchberg Leutersbach waren doch recht ergiebig gewesen , viel waren dort -  alle haben was gefunden .

Das hier ist nicht mein größtes Stück (si. Heute unterwegs in Sachsen ) aber wie ich finde mein schönstes -es handelt sich um 4 mehr oder weniger gute Agregate aus kleinen Artischockenquarzen die auf einem Rasen größerer weniger reiner Artischockenquarze aufgewachsen sind ,ca. 9 cm , xx -Agregate 1,5 cm  - wer nicht besonders fotografieren kann muss eben  mehr schreiben   ;D  :

Conny3:
Hallo,

ich nehme mal den Pseudomalachit von Mitte August von Siebenhitz. Das vergangene Jahr war dort für mich ja sehr erfolgreich.

Näheres siehe unter:

https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,27093.60.html

..... Ich traute meinen Augen nicht, als ich einen eher unscheinbaren Glaskopf aufschlug (da war unter dem Dreck ein wenig grün zu erahnen) und ihn später dann an der Saale abwusch. Die verdreckte Rückseite war teilweise mit Pseudomalachitkristallen übersäht, die wiederum auf zum Teil blauen bis weinroten Chalzedonüberzügen aufgewachsen waren! :D Die blaue Farbe kam aber erst nach dem Trocknen zum Vorschein.........

Gruß Conny

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