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Wettbewerb bester Eigenfund 2015
Rübezahl:
Hallo zusammen,
Auch für mich und meinen Sammlerfreund war es ein Jahr mit tollen Funden.
Februar 2015 eine Quarzlinse im Stb.an der Hakenkrümme in Aue und im April die Pegmatitdruse in Kriebethal im Granulitgebirge.Dazwischen ein paar Klüftchen im Stb. Bögl bei Dörfel mit netten Quarzen und Fluoriten usw,usw...
Für den Wettbewerb schicke ich eine Quarzstufe aus der Hakenkrümme ins Rennen.Daran gefällt mir besonders der Aufbau und die Ästhetik die die Stufe in meiner Vitrine entfaltet.
Gefunden haben wir das Stück im Februar 2015 in einer Quarzdruse.Nachdem ein größerer Block fachmännisch :) entfernt wurde verbarg sich dahinter ein Hohlraum mit Quarzen.
Größe: 8cm x 4,5cm
Aquamarin:
Hallo,
gern nehme ich mit meinem Eigenfund vom 28. November 2015 vom Johannesschacht in Wölsendorf/ Oberpfalz teil.
In dieser Zeit fanden dort Bergsicherungsarbeiten statt.
Im Kluftlehm steckte diese unbeschädigte Stufe von 12 x 12 x 3 cm mit Eisenkiesel xx
und Fluoritwürfeln. Eine weitere Bearbeitung war nicht notwendig.
Gruß
Birgit
bogeyman:
Hallo zusammen,
ich möchte in diesem Jahr auch wieder am Wettbewerb teilnehmen.
Das Saison 2015 war für mich wieder ein voller Erfolg.
Nicht wegen der tollen Funde, die es auch gab, sondern wegen der schönen Touren, die ich mit Freunden unternehmen konnte :)
Ich schicke in diesem Jahr eine Bergkristallstufe mit Chlorit aus den Schweizer Alpen ins Rennen.
Die Stufe stammt aus einer Kluft in den Bündner Alpen, die ein Freund bereits 2012 entdeckt hat.
Im August durfte ich ihn wieder ein paar Tage begleiten - in diesen Tagen haben wir wunderbare Kristalle bergen können.
So ist meine Sammlung im Jahr 2015 nicht nur um einige schöne Stücke gewachsen, sondern - was meiner Meinung nach viel wichtiger ist - habe ich wieder tolle Touren mit Freunden in den Bergen erleben dürfen, die mir hoffentlich sehr lange in Erinnerung bleiben werden.
Hier nochmal die Daten zu meinem Beitrag:
Bergkristall mit Chlorit und Albit
Bündner Alpen
August 2015
Viele Grüße
dendrocopos:
Hallo Sammlergemeinde,
ich möchte euch heut einen Fund von meiner Tour auf die Färöerinseln im Nordatlantik vorstellen. Ich war im vergangenen Jahr über Mitsommernacht auf den Inseln und so konnte ich, wenn das Wetter tagsüber schlecht war, eben Abends ab 23,00 Uhr auf Tour gehen. Da ich schon mehrfach in dem Revier unterwegs war glaubte ich, alle Fundstellen zu kennen. Erfreulicherweise ist es mir geglückt einen neuen , sehr abgelegenen Fundpunkt ausfindig zu machen. In diesem Steinbruch findet man vorrangig Mesolith, hervorragende Thomsonite, Chabasit und Heulandit. Die Bergung der Stufen gestaltete sich wie immer im Basalt sehr schwierig und so mancher Thomsonit verließ die Matrix beim vorletzten Hammerschlag :'( Um so erfreulicher war, dass am Ende des Tages doch noch einige sehr schöne Stufen unversehrt den Weg in meine Sammlung gefunden haben. ;D
Bild 1 & 2
Mesolith und Thomsonit auf Heulandit
Fundpunkt: Stbr. Argir/Gulin; Insel Streymoy; Färöerinseln; Dänemark
Funddatum: Juli 2015
Größe: 90 x 60 x 55
Bild 3
Der Gesteinsblock mit der Druse in situ. Die Mesolithe befanden sich in einem Nebenhohlraum und sind auf dem Foto nicht ersichtlich. Dieser Teil der Druse war reich besetzt mit Thomsoniten und einigen Chabasiten auf Heulandit
Glückauf!
Frank
Brodi69:
Im vergangenen Jahr habe ich an den bereits bekannten Klüften weitergearbeitet und erneut gute Funde getätigt. Auch wenn diese Funde aus qualitativer Sicht grandios sind, sind sie trotzdem nicht meine besten Eigenfunde 2015. Dies liegt wohl daran, dass ich schon so viele aus diesen Klüften habe. Mein bestes Stück 2015 stammt daher von einer Erkundungstour für eine Exkursion des Mineralienvereins. Ich habe einen Vereinskollegen eingefuchst, dass er in einem meiner alten Strahlergebiete im Oberwallis in diesem Jahr eine Exkursion organisieren kann. Bei dieser Gelegenheit habe ich ihm die Kluftanzeichen erklärt und ihn in das Gebiet eingeführt. An einer Stelle in einem Zähen und harten Amphibolitzug inmitten des Augengneises habe ich dann kleine kaum 1 cm grosse Öffnungen gesehen. In stündiger Arbeit habe ich meine Meissel gestumpft aber dabei doch ein wenig Fels wegbekommen und eine wunderschöne Epidotstufe mit Adular von 3 cm Grösse gefunden. Dieses Stück ist in Farbe und Grösse für meine Sammlung eine Besonderheit und inspiriert, bald dieses Gebiet erneut aufzusuchen.
Grüessli
Christian
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