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Autor Thema: Auf der Suche nach giftigen Mineralien unter Tage  (Gelesen 29413 mal)

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Offline carsten slotta

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Re: Auf der Suche nach giftigen Mineralien unter Tage
« Antwort #60 am: 06 Feb 16, 15:02 »
Beim Umgang mit Fluorit und Quarz bedarf es keinerlei Schutzkleidung.....es sei denn man lässt sie sich als Brocken auf den Kopf hageln, dann empfehle ich nen Helm.... werden die Brocken größer- wegrennen!

Offline Sebastian

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Re: Auf der Suche nach giftigen Mineralien unter Tage
« Antwort #61 am: 06 Feb 16, 15:04 »
Ich glaube sie wollen auf eine konstante Feinstaubbelastung hinaus...
Und da hilft kein Helm soweit ich weiß.
Gruß Sebastian

Offline carsten slotta

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Re: Auf der Suche nach giftigen Mineralien unter Tage
« Antwort #62 am: 06 Feb 16, 16:27 »
Oh je, also doch mal wieder der "böse" Bergbau! Das wird recht negative Assoziationen hervorrufen beim Zuschauer, unabhängig vom weiteren Verlauf der Story. Sorry das sagen zu müssen..... :-(

Offline Salzhase

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Re: Auf der Suche nach giftigen Mineralien unter Tage
« Antwort #63 am: 06 Feb 16, 20:56 »
Wo soll der Feinstaub eigentlich herkommen?

Gruß
Salzhase

Offline Bergbaumaulwurf

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Re: Auf der Suche nach giftigen Mineralien unter Tage
« Antwort #64 am: 06 Feb 16, 21:33 »
Glück Auf!
In Deutschland ist doch alles unter Kontrolle, auch in unsern Besucherbergwerken, von der Strecke bis zur Radonbelastung! Dies wird auch immer wieder Überprüft!!!!
Mineralien, auser Sonderbebefahrungen dürften kaum geschürft werden! Also auch hier kein Gefahrenpotential!
Höchstens man trinkt wie zum Beispiel Freiberg das Bergwasser oder leckt Arsensinter! Nur wer tut so was?
Da sind es wohl eher die unsichtbaren Gefahren! Zum Beispiel Schneeberg längere und öftere " Schwarzbefahrungen"- siehe Radonbelastung!
Aber für den normalen Bürger der selbst alle Besucherbergwerke Sachsen an einen Jahr besuchen sollte keine Gefahr!
Bergbaumaulwurf

Offline Sebastian

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Re: Auf der Suche nach giftigen Mineralien unter Tage
« Antwort #65 am: 06 Feb 16, 22:08 »
Ich glaube es geht dabei um eine Portion Fantasie und künstlerische Freiheit. Außerdem soll die Geschichte doch gar nicht in der heutigen Zeit spielen. Die Kritik passt irgendwie überhaupt nicht zu dem vorgetragenen Konzept.
Gruß Sebastian.

Offline ein-Knopf

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Re: Auf der Suche nach giftigen Mineralien unter Tage
« Antwort #66 am: 07 Feb 16, 19:55 »
Natürlich spielt das ganze in keinem Bergwerk, das existiert. Wahrscheinlich wird sogar die komplette Gegend (mit Stadt und Berg), in der sich der Stollen befindet, erfunden. Da hat Sebastian absolut Recht.

Wo soll der Feinstaub eigentlich herkommen?
Hast du eine Idee?

Offline Sebastian

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Re: Auf der Suche nach giftigen Mineralien unter Tage
« Antwort #67 am: 07 Feb 16, 20:27 »
Vielleicht beim sprengen und Streckenvortrieb?
Hier vielleicht eine interessante pdf dazu. https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/360/publikationen/lungenkrebsrisiko_uranbergbauarbeiter_s_25_30n.pdf
Gruß Sebastian

Offline ein-Knopf

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Re: Auf der Suche nach giftigen Mineralien unter Tage
« Antwort #68 am: 10 Feb 16, 18:23 »
Vielleicht beim sprengen und Streckenvortrieb?
Das wäre eine gute Möglichkeit. "Sprengen" bietet auch wieder vollkommen neue zusätzliche Gefahren. Vielen Dank für das PDF:)

Offline cmd.powell

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Re: Auf der Suche nach giftigen Mineralien unter Tage
« Antwort #69 am: 12 Feb 16, 02:30 »
Moin

Also wenn die Geschichte hier in Deutschland bzw. in einer Industrienation spielen soll, würde ich auch davon ausgehen, das es umfangreiche Schutzmaßnahmen vor Ort gibt. Wie wäre es mit einem psychologischen Aspekt? Krank durch extreme Arbeitszeiten z.B., mit sozialkritischem Hintergrund, aufklaffende Schere zwischen Arm und Reich, "Ausbeutung" von ungelernten Arbeitern, so etwas in der Richtung. Dann wäre auch nicht das böse Bergwerk schuld, sondern die Arbeitsbedingungen...

Offline ein-Knopf

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Re: Auf der Suche nach giftigen Mineralien unter Tage
« Antwort #70 am: 12 Feb 16, 12:44 »
..."Ausbeutung" von ungelernten Arbeitern, so etwas in der Richtung. Dann wäre auch nicht das böse Bergwerk schuld, sondern die Arbeitsbedingungen...
Damit beschreibst du genau, worauf wir abzielen. Das Bergwerk ist lediglich der Schauplatz. Ich denke, egal wo wir es spielen lassen würden, die, die zufällig an so einem Ort arbeiten, würden sich diskriminiert fühlen. Lest das Buch und ihr werdet sehen, dass ihr Bergleute letztendlich besser darsteht als ich vermutet ;-)
« Letzte Änderung: 12 Feb 16, 16:27 von ein-Knopf »

Offline Fabian99

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Re: Auf der Suche nach giftigen Mineralien unter Tage
« Antwort #71 am: 12 Feb 16, 13:40 »
Hallo,

klingt ein bisschen nach "Brücken der Freiheit" ;-)

Mfg

Offline ein-Knopf

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Re: Auf der Suche nach giftigen Mineralien unter Tage
« Antwort #72 am: 16 Feb 16, 10:15 »
( geothermische Tiefenstufe 3 Grad  Kelvin pro 100m)

Ich muss jetzt einfach total blöd fragen... was?  ???
Habe gerade gegoogelt, wieviel Grad Celsius ein Grad Kelvin ist. Dabei kommt eine Zahl heraus, die weit im Minus sitzt. Wenn es also pro 100 Meter 3 Grad Kelvin wärmer wird, dann muss man ja tausende von Metern in die Tiefe, damit es mal muckelig warm wird. Da hab ich sicher einen Denkfehler drin, so stimmt das sicher nicht. Was mache ich falsch?

EDIT: Angenommen man befindet sich 250m unter der Erde, wie warm ist es dann?
« Letzte Änderung: 16 Feb 16, 10:28 von ein-Knopf »

Offline Sebastian

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Re: Auf der Suche nach giftigen Mineralien unter Tage
« Antwort #73 am: 16 Feb 16, 10:53 »
Ähhhhm also bei 250 m wärst du bei 7,5 Grad Celsius wärmer, wenn man alle anderen Einflüsse weglässt. Aber 30 grad pro Kilometer verdeutlicht es etwas besser. (Mittelwert  !)
Was Kelvin ist und wie das umzurechnen ist sollte über Wikipedia schnell geklärt sein. (0 Kelvin tiefste mögliche Temperatur, Grad Celsius 0grad Celsius Gefrierpunkt des Wassers)
Gruß Sebastian

Offline giantcrystal

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Re: Auf der Suche nach giftigen Mineralien unter Tage
« Antwort #74 am: 16 Feb 16, 12:33 »
Hallo

macht es doch  nicht so kompliziert :

3 Grad Celsius Temperaturzunahme pro 100 Meter ist der normale geothermische Tiefengradient.

Man muß allerdings noch die durchschnittliche Bodentemperatur hinzurechnen, um die Temperatur in der Tiefe einigermaßen abschätzen zu können. Diese liegt in Deutschland in 50 cm Tiefe bei etwa 8 Grad Celsius

Folglich beträgt die Temperatur in 250 Meter Tiefe durchschnittlich :

8 + (3 x 2.5) = 15.5 Grad Celsius

Glück Auf

Thomas