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@ Uwe - Pechblenden aus Sachsen!
Schluchti:
Nur als Anregung, wenn auch für den Normalsammler wohl etwas schwierig umzusetzen:
Im Museum Uranerzbergbau in Schlema haben die auch einen größeren Pechblendebrocken ausgestellt. Das Ding sitzt in einem Glaskasten an der Wand, wo von hinten über einen Ventilator das Radon abgesaugt und ins Freie geblasen wird.
Godot:
--- Zitat von: betadecay2000 am 19 Apr 05, 22:38 ---Castor-Behälter? - Wäre mal eine Überlegung, bietet sicher viel Platz, sind aber vom Preis her für einen Normalverdiener nicht erschwinglich und sehr sperrig.
--- Ende Zitat ---
Hallo Markus,
viel Platz = sperrig, das liegt in der Natur der Sache. Ich vermute auch nicht, daß es besondes teuer ist, einen Castor zu erstehen. Der Hauptkostenfaktor dürfte der Polizeieinsatz bei der Lieferung sein :D
Wenn du dir Sorgen um die Strahlungsbelastung machst, sprich mal mit dem Betriebsarzt eines nahe gelegenen AKW, schlimmstenfalls per Telefon. Die werden in der Regel ne Idee haben.
Für Labors, in denen mit radioaktiven Substanzen gearbeitet wird, gibt es billige Dosimeter, also gekapselte Röntgenfilme, die die Mitarbeiter immer mit sich tragen. Diese Dinger sind nicht teuer, relativ einfach zu beschaffen, so daß sich damit die Strahlenbelastung in deinem Leben kontrollieren lassen müsste.
Ich weiß allerdings nicht, ob die entsprechenden Labors Nachweis über jedes einzelne Gerät führen müssen, was die Sache erschwert.
schöne Grüße
Tobias
betadecay2000:
--- Zitat ---Wenn du dir Sorgen um die Strahlungsbelastung machst, sprich mal mit dem Betriebsarzt eines nahe gelegenen AKW, schlimmstenfalls per Telefon. Die werden in der Regel ne Idee haben.
--- Ende Zitat ---
Solche Sorgen mache ich mir auch nicht, ich habe mehrere Geigerzähler, mit dem ich die Strahlungsverhältnisse kontrollieren kann, ich habe einen Kellerraum, der zudem noch mit zwei großen Fenstern ausgestattet ist, so daß auch regelmäßig gelüftet werden kann und wird, größere, stark aktive Stufen kann ich sicher in dem Tresor (siehe Foto oben) aufbewahren.
Ein Restrisiko mag es geben (zumindest, wenn man zugrunde legt, daß es für ionisierende Strahlung keinen Schwellenwert gibt, ab dem sog. stochastische Schäden möglich sind (das sind die sog. Spätfolgen wie z.B. Krebs, die durch Mutationen im Erbgut einer Zelle entstehen können, wenn das Erbgut dieser durch die strahlungsbedingte Ionisation geschädigt wird).
Aber andereseits, ist es wahrscheinlicher, daß ich auf dem Weg ins Büro verunglücke, durch einen Verkehrsunfall geschädigt oder getötet werde (hatte bereits zwei schwere, wo ich mit sehr viel Glück fast unverletzt davongekommen bin, beim ersten, wo ich noch klein und Beifahrer war, bin ich mit einen Beinbruch davongekommen), oder beim Baden umkomme (ist einen ehem. Klassenkameraden passiert, der bei Austeigen aus der Wanne ausgerutscht ist und sich das Genick brach), -es lassen sich sicher noch viele andere Beispiele nennen- , aber trotzdem tue ich auch diese Sachen.
Sicher gibt es irgendwo Grenzen, wo das Risiko zu groß wird, aber zumindest das Sammeln von rad. Mineralien halte ich noch für vertretbar.
Viele Grüße,
Markus
Krizu:
--- Zitat von: Godot am 20 Apr 05, 18:05 ---
Für Labors, in denen mit radioaktiven Substanzen gearbeitet wird, gibt es billige Dosimeter, also gekapselte Röntgenfilme, die die Mitarbeiter immer mit sich tragen. Diese Dinger sind nicht teuer, relativ einfach zu beschaffen, so daß sich damit die Strahlenbelastung in deinem Leben kontrollieren lassen müsste.
Ich weiß allerdings nicht, ob die entsprechenden Labors Nachweis über jedes einzelne Gerät führen müssen, was die Sache erschwert.
--- Ende Zitat ---
Hallo Tobias,
Die Dinger sind nummeriert, mit Strichcode versehen, werden monatlich an z.B. die BAM eingeschickt und sind personengebunden. Und billig waren die auch nciht gerade, denn die Plastikhülle müssen definierte (kalibrierte/geeichte?) Absorber an bestimmten Stellen haben, um die Energie mit zu bestimmen.
Zur Strahlenbelastung muesstet Du nur einen Arzt mit Röntgengerät fragen. Einer in der Praxis muss den Sachkundenachweis haben.
MFG
Frank
thothie:
--- Zitat von: betadecay2000 am 17 Apr 05, 01:24 ---Hallo!
Hier noch ein Gangstück Uraninit aus Oberschlema, über 2kg. :D
Sieht zwar nicht gerade spektakulär aus, hat es aber in sich...
Das dritte Bild zeigt eine Stufe mit Uranocircit-xx aus Bergen, Vogtland.
;D Ja, das ist doch mal was!
Am besten so nen großen Brocken Pechblende mit der Hand trocken abschleifen, hierbei ordentlich kaffee und Kuchen verdrücken und die so entstandene hochgänzende radioaktive Großstufe zu einem attraktiven Frühstückteller neu definieren.
Guten Appetit :P :P :P :P
Viele Grüße,
Markus
--- Ende Zitat ---
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