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  • Ste.-Marie-aux-Mines, F : 23 Jun 16 - 26 Jun 16

Autor Thema: Ste.-Marie-aux-Mines/Elsass  (Gelesen 7610 mal)

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Offline Hg

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Ste.-Marie-aux-Mines/Elsass
« am: 20 Mai 16, 11:16 »
Hallo,

bald ist es wieder so weit!
Vom 23.06. - 26.06.2016 findet die grosse Börse in Ste.-Marie-aux-Mines wieder statt. Hoffen wir auf gutes Wetter.
Wenn nichts dazwischen kommt, werde ich Samstags dort sein.

Weitere Infos gibt es hier:
http://www.sainte-marie-mineral.com/deutsch/

Grüsse,
Andreas

Offline anatasi

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Re: Ste.-Marie-aux-Mines/Elsass
« Antwort #1 am: 15 Jun 16, 09:11 »
Hallo Freunde

BRAITH STONES finden Sie in Ste.-Marie-aux Mines

in der  Zone Gemme, Salle Prestige, Tisch-No: 314-316.

Wir haben unser Angebot an seltenen Edelsteinen sowie unsere Luxxboxen am Stand und freuen uns auf Ihren Besuch.
Wenn Sie spezielle Wünsche aus unserer Liste
(http://www.rbmineral.de/braithtausch-aktuell.pdf)
oder unserem ebay-Angebot
(http://stores.ebay.de/braithstones?_trksid=p2047675.l2563)
haben, müssten Sie mir diese Woche noch Bescheid sagen, dann können wir die Sachen heraussuchen und für Sie nach Sainte Marie zur Ansicht, ohne jede Verpflichtung -  mitbringen.
Glück Auf
anatasi - Helmut Braith


Offline Achatmandel

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Re: Ste.-Marie-aux-Mines/Elsass
« Antwort #2 am: 15 Jun 16, 23:09 »

Offline agatefreak

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Re: Ste.-Marie-aux-Mines/Elsass
« Antwort #3 am: 17 Jun 16, 11:46 »
Hallo Sammlerfreunde,

Sainte Marie aux Mines (Markirch) ist für mich seit 32 Jahren ein absolutes Muss. Dieses Jahr findet Ihr mich in den Zelten der Zone Mineral: ZM-CE-134 und ZM-CV-13. Über einen Besuch würde ich mich freuen - viele schöne Achate, versteinerte Hölzer und Mineralien warten auf Euch.
Sainte Marie ist nicht nur eine riesengroße Börse sondern auch die Kombination mit einer wunderschönen Urlaubsregion.

Viele Grüße

Peter

Offline Alcest

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Re: Ste.-Marie-aux-Mines/Elsass
« Antwort #4 am: 26 Jun 16, 17:25 »
Hallo,

ich war gestern zum ersten Mal dort. Das Ambiente ist wirklich schön - für mich war es letzten Endes aber eher ein Museumsbesuch als ein Einkaufstrip.

Unbedingt haben wollte ich eine gescheite Stufe dieser "hohlen" Chrysokollpseudomorphosen von den neuen Funden aus der Dem. Rep. Kongo, ähnlich dieser hier:

Demokratische Republik Kongo/Katanga (Shaba), Provinz/Ober-Katanga (Haut-Katanga), Distrikt/Lubumbashi (Elizabethville)/Luputo Mine (Laputo Mine)
Ste.-Marie-aux-Mines/Elsass


Diese gab es auch mit hunderten Exemplaren zu sehen. Bereits kleinere Belegstufen lagen - zumindest bei den Angeboten, die ich gesehen habe - leider schon bei über 100€. Meine "unbedingte" Anschaffung hatte sich damit erledigt. Da das Material nicht aus einer zubetonierten Mine stammt und offensichtlich noch genügend Stufen vorhanden sind, spekuliere ich auf günstigere Alternativen in der Zukunft. Andere meiner speziellen "Gesuche" zu Material aus dem Kupfergürtel verliefen ähnlich.
Besonders bei den Franzosen gab es von dort sehr schöne große und günstige Malachitstufen, da habe ich allerdings ausreichend von (im Gegensatz zum Platz für diese Kaventsmänner, sonst wäre da vielleicht noch eine Stufe gegangen).

Unabhängig von diesen Stufen war es für meinen Geschmack preislich mitunter sehr "interessant", es gab aber auch mehr als genug günstiges Material. Das war dann aber leider aus anderen Gründen nix für mich.

Die Ausstellungen waren beeindruckend (dort habe den besten Tantara-Dioptas gesehen, der mir je unter die Augen gekommen ist aber auch die "riesigen" Goldkristalle blieben beispielsweise hängen), die Organisation mit den Parkplätzen und dem Shuttle-Service sehr gut. Die Premiumhändler (bzw. deren Vitrinen) schaue ich mir gern an, Käufe dort überlasse ich dann aber doch anderen Sammlern.

Ich bin dann letztlich nur um 5€ Eintritt erleichtert ohne Steine nach Hause gefahren. Daran ist wohl vor allem der Frust nach den Pseudomorphosen Schuld. Zu wenig Zeit hatte ich auch noch. Ich denke, die meisten Sammler (die nicht so engstirnig suchten wie ich gestern) haben die Börse mit leerem Geldbeutel und vollem Rucksack verlassen. Schön anzusehen war die Börse für mich aber dennoch allemal.

Vorerst wird es auch mein letzter Besuch dort gewesen sein. Das liegt dann aber vor allem daran, dass das Städtchen nicht gerade um die Ecke liegt.
« Letzte Änderung: 26 Jun 16, 23:49 von Alcest »

Offline Hg

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Re: Ste.-Marie-aux-Mines/Elsass
« Antwort #5 am: 26 Jun 16, 19:23 »
Naja, so ist das nunmal mit den großen Börsen, Jan. Ich weiß nicht, ob Du einmal in München auf der großen Börse warst, denn da ist es sehr ähnlich was die Preisgestaltung anbetrifft.
Für mich war es der dritte Besuch in Ste.-Marie-aux-Mines und wirklich unzufrieden bin ich nicht. Nicht zu vergessen, dass man immer wieder Leute trifft, mit denen man sich immer wieder gerne unterhalten kann.
Der Tag begann sehr früh (5 Uhr aufstehen, 2 Stunden Fahrt und mittlerweile weiß ich auch wohin mit dem Auto). Die von Jan beschriebenen Pseudomorphosen habe ich auch gesehen aber nicht weiter beachtet; passt nicht in mein Beuteschema.
Ste.-Marie-aux-Mines hat einfach sein eigenes Flair. Die ganzen Zeltchen in den für mich noch immer verwirrenden Gassen, Ausstellungen im Theater und Schwimmbad, machen ganz einfach die Börse zu einem ganz anderen Event als eine Börse unter einem Dach.
Für meine Sammlung habe ich fünf Stücke mitnehmen können: zwei hübsche Fadenquarze aus Pakistan, ein Fluorit aus China (der wollte mir auch ein SiC aus der Colorful Mine andrehen, die er seit Jahren mit sich herum schleppt  :P), ein Fluorit aus der Greenlaws Mine, England und ein Cerussit aus der Nakhlak Mine, Iran. Also insgesamt kein allzuschwer befüllter Rucksack aber trotzdem ein leerer Geldbeutel  :P ;D
Beeindruckend fand ich ein paar wirklich sehr große Torbernit-, Metatorbernit- und Autunitstufen. Da hätte ich zugerne die Dosisleistung gemessen. In einem Zelt gab es sehr große Stücke mit der Bezeichnung "Gogottes". Hatte noch nie soetwas gesehen.
Nächstes Jahr steht bei mir Ste.-Marie-aux-Mines wieder im Plan.
Grüße,
Andreas

Hier noch ein paar Eindrücke in Bilder.....

1) und 2) die "Gogottes
3) ein Goldstückchen; leider hatte ich gerade nicht ganz so viel Geld einstecken
4) das Schwimmbad; immer recht eng alles aber trotzdem sehr sehenswert

Offline Hg

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Re: Ste.-Marie-aux-Mines/Elsass
« Antwort #6 am: 26 Jun 16, 19:28 »
Achja, nicht unerwähnt bleiben sollte der ordentliche Regenguss, der um etwa 13:30 Uhr niederging. Zu dem Zeitpunkt war ich glücklicherweise und durch Zufall in einer der Hallen  :P

5) eine Selenitstufe aus Brasilien
6) jede Menge Autunit in allen Größen mit vielen Krümelchen in den Dosen
7) sehr große Torbernitstufe
8 ) Metatorbernit und Autunit

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Re: Ste.-Marie-aux-Mines/Elsass
« Antwort #7 am: 26 Jun 16, 20:25 »
Das Thema der Sonderschau war interessant, auf die Idee Steine und Wein (in Vitrinen) zu verbinden, muss man erstmal kommen.

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Re: Ste.-Marie-aux-Mines/Elsass
« Antwort #8 am: 26 Jun 16, 20:27 »
Beeindruckend die Stücke aus Chessy:

Cuprit, Azurit und Smithsonit

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Re: Ste.-Marie-aux-Mines/Elsass
« Antwort #9 am: 26 Jun 16, 20:28 »
Wenn man doch bloß hätte gefahrlos die Sonne genießen können...

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Re: Ste.-Marie-aux-Mines/Elsass
« Antwort #10 am: 27 Jun 16, 11:46 »
Hallo,

mein Fazit der Börse ist: In diesem Jahr war alles noch ein bisschen internationaler und bunter. Wer einen optisch ansprechenden, unbeschädigten Vanadinit aus Marokko haben wollte, wurde beim Inder fündig. Wer für relativ kleines Geld einen ordentlichen chinesischen Plumbogummit nach Pyromorphit haben wollte, musste zu einem südamerikanischen Händler. Und bei einem Marokkaner konnte man zwischen all dem üblichen bunten Sortiment des Landes eine 30 cm große Calcit/Amethyst-Druse aus dem Steinbruch Juchem erwerben. Dem Motto einiger europäischer Händler folgend: Alles Gute mitnehmen, was man an den Aufbautagen günstig von den Importeuren neuer Ware erstehen oder tauschen kann, und am eigenen Stand für ein paar €s mehr anbieten. (Was nicht unbedingt bedeuten muss, dass sich der Preis für den Sammler signifikant ändern muss.) Warum dieses Geschäft den Europäern überlassen?
So kommt's, dass man z.B. die oben genannten Chrysokollpseudomorphosen an dutzenden Ständen vereinzelt herumliegen sah und die Preise zwischen Schnapp und jenseits von Gut und Böse variierten. Die "Quelle" war nach einiger Zeit des Suchens auch gefunden, jedoch waren dort nur noch qualitätiv minderwertige Reststücke zu haben, allerdings für <10€. Mit Zeit und Übersicht (die Jan bei seinem ersten Besuch offensichtlich noch gefehlt hat) konnte man für unter 100 € schon optisch ansprechende, unbeschädigte Vitrinenstücke bekommen. Mit einem Tagesbesuch ist das allerdings schwer zu bewältigen.
Richtige Neufunde sind mir, bis auf zwei, entgangen. Zum einen die von Spirifer im Vorfeld beworbenen Aragonite von Mamsa zum anderen violetter, kugelförmiger Chalcedon aus Indonesien.
Gefunden haben wir einiges, obgleich wir in diesem Jahr wetterbedingt nur sehr wenige Walderdbeeren im Körbchen hatten. Dafür gab es durch den vorangegangenen Regen umso mehr Pfifferlinge...  :)
Am Ende habe ich mich dann am meisten über einen "Indian Penny" aus Wyoming gefreut und natürlich einmal mehr die Bestätigung, dass wir ein saugeiles, beeindruckendes Hobby haben.

In diesem Sinne, Salut und Merci an das Organisatorenteam für ein gelungenes Event und auf ein Neues im nächsten Jahr!
Stefan

@Carsten: Da haben wir es doch nicht mehr geschafft nochmal in eurer "Bruzzelbude" vorbeizuschauen! :) Viele Grüße
« Letzte Änderung: 27 Jun 16, 12:23 von skibbo »

Offline Alcest

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Re: Ste.-Marie-aux-Mines/Elsass
« Antwort #11 am: 27 Jun 16, 16:45 »
Hallo,

zunächst kurze Info an die Mods: ich habe a) den falschen Beitrag gemeldet und b) meinen frustbelasteten relativiert, sodass dieser stehen bleiben kann. Sorry für die Umstände.

@Stefan: erst hinter der französischen Grenze erfuhr ich, dass sich mein Aufenthalt auf der Börse auf weniger als 4 Stunden beschränken wird. Diese Zeit bestand dann hauptsächlich aus viel Gehetze, zumal ich als Ste.-Marie-Neuling noch nicht so richtig durchsah und es bei mir dementsprechend planlos ablief. Ich denke wir können uns einig sein, dass das nicht die besten Voraussetzungen waren. Den Stand mit den bezahlbaren Pseudos habe ich z.B. nicht finden können.

Beim nächsten Mal dann nur mit Übernachtung. Das muss aus finanziellen Gründen aber noch etwas auf sich warten lassen.

Gruß

Offline Haubi

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Re: Ste.-Marie-aux-Mines/Elsass
« Antwort #12 am: 28 Jun 16, 17:09 »
Juuhuu,
bin auch wieder daheim nach einer Woche in Ste.Marie,die einerseits anstrengend aber auch langweilig war. Durch die zunehmende zeitliche Ausdehnung auf Montag bis Sonntag wird das Geschäft wie auch die Jagd des Sammlers nach Neuigkeiten und Raritäten unnötig in die Länge gezogen. Wirklich Neues gab es zudem auch kaum zu sehen, die schon oben angesprochenen Chrysokollpseudomorphosen sehen zwar attraktiv aus,interessieren mich persönlich aber nicht,Preise habe ich da gar nicht verglichen. Das immer noch steigende Preisniveau verschreckt auch zunehmend die Sammler im normalen Mittelklassebereich,viele bekannte Gesichter haben daher dieses Jahr Ste.Marie vielleicht auch aus diesem Grund gemieden. Aber schöne Mineralien kann man sich auch unbeschwert im Theater ansehen (wenn dort nicht mal gerade wieder der Strom ausgefallen war,wie so häufig dieses Jahr  ;D ).
Nichtsdestotrotz bin ich auch wieder mein Geld losgeworden, denn im Schulhof bot der bekannte belgische Sammler Francis Coune atemberaubende Uranmineralien aus dem Kongo an. Spätestens beim Anblick der Preise hielt man die Luft an,was angesichts der im Umfeld diesen Zeltes womöglich herrschenden Strahlungsbelastung sicher gesundheitsfördernd war. Einige sehr schöne,aber vergleichsweise harmlose  Teile wohnen jetzt trotzdem bei mir.
Und dass es am Donnerstag und Freitag unerträglich heiß war, beweist auch unten angehängtes Foto, von in der Sonne dahinschmelzenden Jousidosen...
Auf ein Neues im nächsten Jahr - Glückauf von Haubi