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Wettbewerb bester Eigenfund 2016

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steinfried:
Hallo Sammler

Ich möchte hier eine nette Geschichte zu einem meiner Funde letztes Jahr erzählen. Wir waren mit meiner Fachgruppe in Ponikau, einer Kiesgrube bei Dresden. Nach einigem hin und her bekamen wir die Genehmigung. Ich war das erste mal dort und die anderen Sammler erzählten mir von tollen Achatfunden in den Kiesen dieses alten Elbelaufes. So war ich schon total gespannt. Gleich auf den ersten sortierten Haufen fand ich diesen netten Kiesel mit schönem Achat. Leider erfüllten sich die Hoffnungen nicht so sehr, so das mein erster Fund mit zu den besten des Tages gehörte.
So wanden sich einige Sammler nach erfolgloser Suche anderen Objekten zu, wie zum Beispiel am völlig verwilderten Rand der Kiesgrube, den vielen wuchernden Gartenblumen, verwilderten Tomatenstauden und Zierkürbissen.
Einer Sammlerin hatten es besonders die Kürbisse angetan, also bot ich mich an, diese Teile mit aus dem Dickicht zu klauben. Und fand auch ordentlich.
Auf einmal kam sie aufgeregt zu mir und zeigte mit diesen "versteinerten Schuhabdruck" den ich als Siggilaria oder Bärlapp bestimmte.
Als wir uns dann bei den Autos einfanden und unsere Funde begutachteten, schenkte sie mir auf einmal das Stück Siggilaria, sie war mehr an Mineralien intressiert. So bin ich wieder erwarten zu einem hochintressanten Stück für meine Sammlung gekommen.
Grüße

Sebastian:
Hallo,
ich möchte mich auch diese Jahr gerne wieder beteiligen.
Zum Fund:
Nahe Waldheim im Granulitgebirge finden sich immer wieder Pegmatitgänge die Rauchquarz, Orthoklas, Albit und Schörl liefern.
Nachdem Steinfrieder mir so einen Pegmatitgang gezeigt hatte und ich eine winzigste Druse finden konnte, beschloss ich diesen etwas später im Jahr weiter zu bearbeiten (Hier handelt es sich um einen Bahneinschnitt). Dies stellte sich als nicht allzu schlechte Entscheidung heraus. Zwar bleiben die Drusen klein und Quarze erreichten nur eine Größe bis 3 cm, allerdings zeigte sich beim Säubern eines erst für Muskovit gehaltenen Kristalles (alles war von rotem zähen Drusenlehm überzogen) ein grünlicher Kristall. Für die Region ist dies denke ich ein seltener Beleg von Apatit. Der Kristall erreicht immerhin eine Größe von 1 cm und ist mit Schörl und Muskovit verwachsen. Hier zeigt sich wieder, lieber erstmal zu viel mitnehmen und dann Zuhause wegschmeissen, als die besten Stufen im Berg zu lassen. Zu dem Fund gesellten sich noch Stufen mit Orthoklas, Albit, Muskovit und Schörl bis 8cm, allerdings überwiegt der Anteil an kleinen (Kleinstufen bis 3cm) und meist beschädigten Stücken.
Beste Grüße,
Sebastian
Der Apatit  Wettbewerb bester Eigenfund 2016

Junibolte:
Hallo,

mein bester Eigenfund stammt aus der Region um Khenifra / Marokko - Okt. 2016
Der Regen legt im Brachland manch schöne Stufe frei. So auch hier.
Die Einheimischen interessieren sich nicht dafür, also haben Wasser und Wind Zeit genug, um Mineralien freilegen. Ich mußte erst zweimal hinschauen, um zu registrieren, das da vor mir rote Artischockenquarze aus dem Boden schauen. Beim ausgraben stieß ich auf immer mehr Einzelkristalle in derselben Ausbildung und dann plötzlich auf weitere Stufen von klein bis sehr groß. Leider war das Gewicht im Flieger begrenzt, so das fast alle Stücke vor Ort blieben.
Dafür geht's ddann dieses Jahr im Okt. mit dem Transporter nach Marokko, um da weiterzumachen, wo ich 2016 aufhören mußte.
Die hier vorgestellte Stufe hat die Maße von ca. 25 x 15 x 11 cm und wiegt 1,7 kg. Durchmesser der Quarze ca. 5 cm.
Die Quarze haben tlw. Phantombildung und sind durch Hämatiteinschlüße rötlich gefärbt. Die Artischockenartige Seitenstruktur macht die Stücke noch attraktiver.

Aquamarin:
Hallo,

mein bester Eigenfund von 2016 ist eine 8 x 5 cm grosse Höhlenperlenstufe, mit der ich gern am Wettbewerb teilnehme. Die grösste Perle, bestehend aus Aragonit/ Calcit, hat einen Durchmesser von 4 mm.

Gefunden habe ich sie im Kalksteinbruch Painten bei Kelheim in Bayern im Mai 2016.
Einen langen Fundbericht wird es von mir nicht geben, da nix spektakuläres passiert ist.
Im Rahmen einer Sammeltour der VFMG Weiden und mit der Erlaubnis des Eigentümers, machten wir uns an die Arbeit Höhlenperlen zu suchen. Und wir wurden fündig!
Davor kannte ich nur lose Höhlenperlen, und deshalb, aber auch wegen ihrer besonderen Ästhetik, Farbe und Feinheit, ist sie für mich mein bester Eigenfund 2016!

Gruß und Glück auf
Birgit

guefz:
Hallo,

mein bester Eigenfund aus 2016 ist der Epistilbit, den ich im Oktober in Island in einem kleinen Steinbruch bei Neskaupstaður in den Ostfjorden gefunden habe. Insgesamt kamen 4 Stufen aus diesem Basaltblock, die gezeigte ist die größte davon. Die Epistilbit-Gruppen sind bis zu 15mm lang und ebenso breit und bestehen aus mehreren parallel verwachsenen Kristallen. Die auf dem Foto erkennbaren kleinen Kristalle sind ebenfalls Epistilbit, allerdings einzelne Kristalle. Außerdem finden sich auf der Stufe noch kleine wasserklare Chabasite uns kleine mit Quarz überkrustete Calcit-Täfelchen.

Günter

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