Update:
Also die Meßspannung scheint tatsächlich 14 kV gewesen zu sein.
Das Nichtvorhandensein von H in den Messergenissen ist wohl durch das geringe Atomgewicht zu erklären, so daß der H nicht wahrgenommen wurde.
Die Werte sind allesamt gemessen worden.
Alle Elemente leichter als Berylium können mit der EDX nicht gemessen werden. Wenn man Glück hat und die Sauerstoffanalyse genau genug ist, kann man manchmal den Wassersoff "ausrechnen". Korund und Böhmit sind typische Beispiele.
Mir sind im Moment keine Elemente schwerer als Bor bekannt, die mit der EDX nicht zu messen sind. Wenn Eisen bei 6.4 keV gemessen wurde, muss Mangan mit 5.9keV auch zu messen gewesen sein. Aluminium liegt bei 1,5keV. Mit 14keV wird alles bis 7keV sicher gemessen. Bei schweren Elementen weicht man dann auf die höheren Röntgenserien (L + M) aus.
Wurde die Probe beschichtet? Wurde mit sonst mit Niederdruck gemessen? Wurde auf die Aufladung geachtet? War der Detektor für die Messspannung kalibriert? Du kannst Dih auch gerne per PN melden, wenn das Thema hier OT sein sollte. Ich weiss nicht, wer die Messungen gemacht hat, aber das sind immer so die ersten Fragen, falls eine EDX-Analyse nicht passt.
Fang doch mal mit einer Fe2-Al1-Si1-O8-Verbindung an, und hangel dich dann durch Mindat.
MfG
Frank