Mit Bewertungen wie "unnötig", "unbedarft", "schlecht" habe ich mir hier im Mineralienatlas aufgrund gruppensystemischer Schutzreflexe schon öfters das "Maul verbrannt", d.h. meine konstruktive Absicht der Verbesserung einer Sachlage ging im Wort-Geplänkel unter.
Bleiben wir also dieses mal sachlich und sagen Folgendes über das obige Bild aus:
-es ist unscharf
-es ist überbelichtet
-es ist extrem farbverfälscht
-durch zu starke Komprimierung ist es in der Originalgröße verrauscht, zeigt JPEG-Relikte und rhythmische, von oben nach unten abfolgende Farbwechsel.
Allerdings muss man auch sagen, daß es im Mineralienatlas Abbildungen gibt, bei denen zusätzlich weitere Bildfehler auftreten (zum Beispiel werden Sensorfehler zum wichtigsten farblichen Gestaltungselement des Fotos; das Bild ist so winzig, daß man Details gar nicht mehr erkennt; Urlaubsfotos werden als fundortrelevant eingeordnet,...). Es liegt also trotz seiner Fehler noch im unteren Bereich des Mittelfeldes.
Mit einer Aufwertung der Bildbewertung durch die Mitglieder des Mineralienatlas (die leider momentan viel zu wenig genutzt wird) könnte man die Probleme der Anhäufung schlechter und obsoleter Bilder abmildern. Meine Lösungsvorschläge im Moment wären:
1. In der Ansichtsoption der Mineralien eines Fundortes rutschen die besser bewerteten Bilder nach vorne.
2. Man erklärt infolge dessen den Sinn der Bewertung der eingereichten Bilder durch die Mitglieder etwas verbindlicher...
3. oder man könnte den Zugang über die Startseite hinaus nur unter vorheriger Bewertung zweier Bilder (oder mehr..) erlauben...
4. oder jedes Mitglied wird zur Bewertung eines Kontingentes von Bildern in einem bestimmten Zeitraum angehalten.
5. sobald ein Bild publiziert wird, wird vom System dem Veröffentlichenden ein weiteres (oder mehrere ..) vorgeschlagen, die bewertet werden müssen, bevor das neue Bild eingestellt werden kann.
Dies sind nur ein paar spontane Konzepte, die von einer Arbeitsgruppe vertieft und ausgearbeitet werden könnten. Ich glaube, das der Leidensdruck durch Überfrachtung des Mineralienatlas mit nicht sachgerechten Bildern so groß ist, das man hier Entscheidungen treffen sollte.
Grüße von Klaus