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Autor Thema: Hohlraumpseudomorphose in einer Muschel, Oligozän des Dobergs bei Bünde  (Gelesen 5957 mal)

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Offline limestone

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Na dann wünsche ich Euch noch viel Spaß bei Eurem lustigen Ratespiel  ;D ;D ;D
Glück Auf
Ralf

Offline LITHOPS

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Hallo,

ich versuche mal, den Stand der Diskussion und auch meine Gedanken zusammenzufassen:

Die vorhanden Bilder und Informationen reichen offensichtlich nicht aus, um eine genauere Diagnose als Hohlraumpseudomorphose in einem Muschelsteinkern zu stellen.
Es gibt einige Mineralien, die als weggelöstes Mineral theoretisch in Frage kommen, das sind die Minerale, die in Sedimentgesteinen vorkommen. (Zeolithe also eher nicht, die kann es als ähnlich aussehende Pseudomorphosen im Achat gegeben haben)
Einige dieser Minerale lassen sich anhand der Kristallform ausschließen, wie z.B. der Calcit.
Andere sind aufgrund der vermutlich Parallelogramm artigen Querschnitte wahrscheinlicher, wie der Gips und eventuell auch Vivianit, wobei Gips viel häufiger ist.
Sollten die Querschnitte jedoch rautenförmig sein, kommen noch Aragonit, Anhydrit, Baryt und Coelestin in Frage.

Da man ja nicht nur raten will (was ja auch viel Spaß macht), sondern eine Diagnose haben möchte, ist es notwendig, sich zu überlegen, wie man eventuell weiter kommt. Es sind also neue Ansätze oder auch zusätzliche Informationen notwendig.

Eine Idee wäre, zu schauen, ob an der Fundstelle, vielleicht in anderen Schichten, das gesuchte Mineral schon gefunden wurde.
Eine weitere Möglichkeit ist, auf dem Stück nach Resten des Minerals zu suchen, da kommen die weißen Krusten in Frage.
Und dann kann man sich das Stück dahingehend noch mal genau anschauen, ob eventuell die Kristallform besser bestimmt werden kann, sind z.B. Endflächen der Kristalle zu erkennen.
Viertens: eine ganz neue Idee.

Bekannte Pseudomorphosen, die mit der gezeigten übereinstimmen, sind den Forenmitgliedern offensichtlich nicht bekannt.

Hat jemand noch Ergänzungen? Habe ich etwas vergessen?

Herzliche Grüße aus Berlin




Online giantcrystal

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Hallo aus Mittelfranken

Kann meinem Vorredner nur beipflichten und noch folgende Idee beitragen

Sieht man ein Hohlform = Negativ tut man sich mit der Interpretation meist viel schwerer als wenn man das zugehörige Positiv in der Hand hält. Also sollte man vielleicht - wenn das Stück es verträgt - die Hohlräume mit einem geeigneten Material ausgiessen und aushärten lassen. Dann vorsichtig auseinanderziehen und schon hat man ein Positiv mit "Kristallflächen" die man dann weiter untersuchen und identifizieren kann.



Glück Auf

Thomas

« Letzte Änderung: 21 Jul 17, 12:12 von giantcrystal »

Offline loismin

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Hallo.

Vielleicht sollte man die Mineralienliste mit " unbekanntes veschwundenes Mineral " vervollständigen   >:D

Offline Fabian99

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Die Idee ist vielleicht etwas abwägig, aber von den vielen Löchern sollte doch eins nahezu senkrecht zu den weglaufenden Kanten verlaufen bzw. die Probe kaan so gelegt werden, dann eine Kante fluchtet. Dann kann am Querschnitt der Winkel gemessen werden und so Rechteck oder Raute entschieden werden. Bei Raute kann der Winkel gemessen werden und mit den Kandidaten verglichen werden.

Logisch?

LG

Offline loismin

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Mensch Leute nichts für ungut aber wenn man bei optischen Bestimmungen schon oft nicht rausbringt
was das ist , wie soll es dann bei Mineralien sein die nicht mehr da sind ?
Das ist doch alles Mumpitz !
Schreib ein paar drauf die passen könnten unter 3 x ??? und gut ists.


Loismin

 

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