Hallo Stefan,
kaum ist man ein paar Tage weg... Schön dass Du es angehst.
Das Biolam ist noch ein Mikroskop das dem Benutzer zutraut, selbst etwas zu reparieren. Es lässt sich mit einem Schraubenzieher komplett zerlegen und das ist nicht bei jedem Mikro so. Du kennst das ja von Deinem Stemi 2000. Leider lässt sich der Grob- und Feintrieb nicht für die Mikrophotographie nutzen, weil er einerseits getrennt ist und daher der Feintrieb nur einen minimalen Hub hat (falls er noch geht), und andererseits sich nicht der Tisch, sondern der Arm mit Tubus und Objektivrevolver bewegt. Brauchbar, abgesehen vom 8x0.20 oder 9x0.20 ist der Objektivrevolver, der sich mit der Verschraubung vom Tubus leicht mit einem M42-M39-Ring von beiden Seiten genutzt, an einen Balgen Adaptieren lässt. Allerdings fehlt bei der Verwendung des Revolvers meist der Platz für den unbedingt notwendigen Diffusor, deshalb nutze ich in nur noch für den Aufbau den ich beim Besstimmungsstand in Kötzting nutze (HP-Scanneroptik ca.50mm, Seibert 5x0.18, Lomo 8x0.20 und JML 20x0.30).
Ein Feintrieb zum stacken sollte, wie beim Zeiss Standard 14, durchgehend die selbe Schwalbenschanzführung benutzen und am selben Knopf (kleineres Rad) bedienbar sein. Von den Meisten namhaften Mikroskopherstellern gibt es solche Stative, welche falls der Feintrieb noch leichtgängig ist, ähnlich gute Eigenschaften haben sollten. Und solltest Du, wie ich, viel zu viel auf den Trieb stellen, hilft ein Schaumstoffblock um ihn etwas zu entlasten.
Viele Grüße
Josef