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Mineralsuchende Schwarzbefahrer
Andreas Schmid:
Es gibt Gesetze und die müssen eingehalten werden. Wäre ja noch schöner wenn jeder tut was er will. Und wenn ein Gesetz nicht gerechtfertigt erscheint kann man ja versuchen es zu kippen. Aber das muss jeder für sich entscheiden und mir persönlich ist das herzlich egal. Was mich aber wirklich stört ist dass diese Leute im Falle eines Unfalls die Hilfe der Allgemeinheit in Anspruch nehmen wollen. Wir haben in Österreich z.b. das Problem dass es viele Idioten gibt die bei widrigsten Bedingungen auf einen Berg rauf müssen. Im Winter wie im Sommer. Und genau diese Wahnsinnigen müssen dann andere Leute unter Einsatz ihres Lebens retten. Und glaubt ja keiner dass diese Retter nicht oft stinksauer auf die "Opfer" sind.
Also wer sich schon über Gesetze oder Vernunft und Hausverstand hinwegsetzt der muss sich im klaren sein dass er das auf eigene Gefahr tut und sollte keine Hilfe erwarten dürfen.
Harzsammler:
--- Zitat von: Andreas Schmid am 11 Nov 17, 18:42 ---Wir haben in Österreich z.b. das Problem dass es viele Idioten gibt die bei widrigsten Bedingungen auf einen Berg rauf müssen. Im Winter wie im Sommer. Und genau diese Wahnsinnigen müssen dann andere Leute unter Einsatz ihres Lebens retten. Und glaubt ja keiner dass diese Retter nicht oft stinksauer auf die "Opfer" sind.
Also wer sich schon über Gesetze oder Vernunft und Hausverstand hinwegsetzt der muss sich im klaren sein dass er das auf eigene Gefahr tut und sollte keine Hilfe erwarten dürfen.
--- Ende Zitat ---
... das ist richtig, nur sind die Mineraliensammler darunter mit Sicherheit eine verschwindend geringe Minderheit.
In manchen Gegenden sind heutzutage auch mehr Geocacher und Ruinenschleicher Untertage unterwegs und keinesfalls die °bösen° Mineraliensammler.
Andreas Schmid:
Michael das war eher allgemein gedacht. Darunter fallen natürlich auch mineraliensammler aber bei weitem nicht nur. Als aktiver mineraliensammler stehe ich unserer sache naturgemäss aufgeschlossen gegenüber. Meine kritik gilt denen die in ihrer blinden gier die verhältnismässigkeit aus den augen verlieren. Fremdes eigentum und VOR ALLEM die gesundheit sind ein höheres gut als ein paar "felsen".
michaelh:
Hallo Zusammen,
die Diskussion zu dem Artikel ist doch nur stellvertretend für jene Vorkommnisse wo Leute - sei es bewusst oder unbewusst (in dem Artikel natürlich bewusst) - bestimmte Aktivitäten setzen die dann möglicherweise zu einer Gefahr für andere Leute wei z.B.: Rettungskräfte ausarten.
Ich denke die meisten von uns haben schon Dinge durchgeführt, wo wir uns nachher über uns selbst gewundert haben, warum wir das gemacht haben und uns vornehmen in Zukunft umsichtiger zu sein - das beginnt bei unserem Hobby doch schon bei Kletterpassagen die wir durchsteigen oder beim Arbeiten in Felswänden in einem Steinbruch ohne einen Helm zu tragen. Hier nehmen wir bewusst Risiko in Kauf um unserem Hobby nachzugehen.
Dazu gibt es natürlich viele weitere Beispiele außerhalb des Mineraliensammelns - Skifahren, Skitouren, Moutainbiken, Motoradfahren, Autofahren, Fallschirmspringen, Parcour, etc.. (ist nur eine Aufzählung ohne bestimmte Aktivitäten hervorzuheben oder auszuklammern).
Solange nichts passiert und bei der Ausübung keine weiteren Personen direkt gefährdet werden ist es ja gut, aber in vielen Fälle wird dieses Risiko bewusst oder unbewusst übergangen. Warum also sollte sich jemand Gedanken über indirektes Risiko für den Einsatz von Rettungskräften machen?
Ich persönlich sehe hier keine Lösung am Horizont - selbst wenn die Rettungsdienste bezahlt werden müssen und Strafen angedroht werden, wird es immer noch Leute geben die bewusst das direkte und indirekte Risiko eingehen.
Grüße Michael
lohme:
Hallo,
ja genau ich hab´s auch zuerst auf der GAG gelesen.
Ist immer bisschen schwierig, wenn man sowohl bergbau - als auch mineralieninteressiert ist. Da hier meist immer auch ein Neidfaktor vorhanden ist, bei denen, die keine Befahrungen machen, sind es dann auch meist die, die den moralischen Zeigefinger erheben.
Die meisten die Gruben befahren, verfügen über eine gewissen Erfahrung dabei und sind sich der Gefahren bewußt und gehen diese Risiken aus den unterschiedlichsten Gründen auch bewußt ein. Und wenn man dabei noch bissle gescheid ist, geht man damit auch nicht an die Öffentlichkeit.
Das sind auch solche Artikel die in gewisser Regelmäßigkeit auftauchen und dann immer die gleichen Diskussionsmuster erzeugen.
Soll doch jeder nach seinem Sinn handeln, solange andere dabei nicht gefährdet werden.
Glück Auf
lohme
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