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Stemi 2000 C und Canon 500
etalon:
Hallo zusammen,
@Sebastian:
--- Zitat ---die Raynox mögen die selbe Auflösung wiedergeben, aber nicht den gleichen Bildausschnitt.
--- Ende Zitat ---
Das ist richtig und muss bei gleichem Bildsensor auch so sein. Wenn ich das richtig verstanden habe, ging es hier aber um die Auflösung...
Weiters habe ich Deinen verlinkten Artikel mal gelesen und fand das bestätigt, was auch mein Kenntnisstand dazu war:
Mechanischer Shutter: 1/8000s
Elektronischer Shutter 1/32000s
Also ich bin der Meinung, letzterer ist schneller... 8)
@Carsten:
--- Zitat ---also warum soll der Zeisstest nicht representativ funktionieren
--- Ende Zitat ---
Der funktioniert sicher, aber nur für das Gesamtsystem. Das heißt, dass man keine Aussage über die Leistungsfähigkeit einzelner optischer Komponenten im image train treffen kann. Dadurch hinkt auch der Vergleich zwischen einem kompletten Zeiss-Mikroskop und einem einzelnen Mikroskopobjektiv...
--- Zitat ---das traue ich einem Stefan Wolfsried mehr als zu, dass er hier in der Lage ist das Maximum herauszuholen! Beim Mitu ist bei etwa 1100 LP schluß nach Stefan Wolfsrieds Test, das Zeiss Objektiv löst 1500 LP auf.....auch wenn das bloß eine eindimensionale Darstellung ist. Was ich eindimensional nicht sehe, werde ich schon
--- Ende Zitat ---
Das habe ich ihm ja auch nie in Abrede gestellt. Allerdings finden Tests in der Regel mit vorhandenem Equipment statt. Möglicherweise kann z.B. der Kamerasensor mit seiner gegebenen Pixelgröße eine NA von 0,14 sauber samplen, eine von 0,42 aber nicht mehr...
--- Zitat ---....auch wenn das bloß eine eindimensionale Darstellung ist. Was ich eindimensional nicht sehe, werde ich schon gar nicht in 2 oder 3 D sehen oder? ;-)
--- Ende Zitat ---
Ich glaube, da hast Du mich falsch verstanden. Das hat nichts mit 2- oder 3-dimensionalem Sehen zu tun...
--- Zitat ---Das schreibt Zeiss so in ihrem Prospekt.... also 1 mm sind wenn ich mich nicht täusche 1000 Mikrometer / my, dann sind 1500 LP /mm2 wieviel Mikrometer? Ohje Physik...0,6666 oder? oder ist hier ein Denkfehler drin? Keine Ahnung wie die auf 0,3 Mikron kommen. Kannst du mir da weiterhelfen Markus?
--- Ende Zitat ---
Bist Du sicher, dass es sich dabei um LP/mm handelt? Wenn ich mir Dein Testfoto so ansehe, dann geht das Target bis 2500LP? das entspräche einer Linienbreite von 200nm, wenn es tatsächlich LP/mm sind. Ich glaube, von solchen Strukturen träumen sie in der Chipherstellung auch... Im Ernst, da solltest Du Dir noch mal die Datenblätter und Bedienungsanleitungen zu Rate ziehen, irgend etwas passt da nicht. :P
Wenn ich die Auflösung für die von Dir angegeben NA von 0,144 rechne, komme ich bei 550nm Wellenlänge auf 2,33my, was Deine Optik als kleinste Struktur auflösen kann (objektseitig): (1,22*0.55)/(2*0.144)=2,33my
Grüße Markus
EDIT: Handelt es sich vielleicht um LP/cm? Dann kämen wir mit 3my Linienbreite schon in den Bereich der obigen Rechnung...
carsten slotta:
"Der funktioniert sicher, aber nur für das Gesamtsystem. Das heißt, dass man keine Aussage über die Leistungsfähigkeit einzelner optischer Komponenten im image train treffen kann. Dadurch hinkt auch der Vergleich zwischen einem kompletten Zeiss-Mikroskop und einem einzelnen Mikroskopobjektiv..."
Markus, es wurden ja auch jeweils die Gesamtsysteme getestet ;-) Der Test geht übrigens bis zu 3000 LP / mm nix cm..... wenn du mal den Link anklickst wirst du es sehen. Dem Tester traue ich auch zu, dass er eine passende Kamera ausgewählt hat.....Vielleicht hat ja noch ein anderer User das Mitu mit Zeiss Target getestet? Mit dem Test testet man auch REMs ;-)
"Wenn ich die Auflösung für die von Dir angegeben NA von 0,144 rechne, komme ich bei 550nm Wellenlänge auf 2,33my, was Deine Optik als kleinste Struktur auflösen kann (objektseitig): (1,22*0.55)/(2*0.144)=2,33m"
Da hast du mich falsch verstanden, das ist lediglich die NA des Mikroskops nicht des Objektives! Das Objektiv dürfte ne NA 0.4 haben.
grauerstar:
Guten Morgen!
Ich hatte auch einmal eine Canon der 500er Serie (ich glaube 550d). Und es war völlig egal, mit welchem Setup ich gearbeitet habe (versch. Objektive und kamerainterne Einstellungen und natürlich mit Stativ): die Fotos wurden nie ordentlich scharf. Ein direkter Vergleich mit einem Modell der 1000er Serie zeigte bei gleichen Einstellungen und dem selben Motiv gravierende Unterschiede in der Schärfe.
Damit war die Sache abgehakt, ich habe mir eine 1200d gekauft und seitdem funktioniert es bestens.
Viel Erfolg!
Robert
etalon:
Hallo Carsten,
erst mal muss ich mich selbst korrigieren:
Ich sehe gerade, dass ich bei meiner Rechnung das Raylighkriterium mit eingerechnet habe. Das gilt natürlich objektseitig nicht, sondern nur Bildseitig. Damit kommen wir auf eine max. Auflösung von 0,55/(2*0,144)=1,9my.
Das gilt aber übrigens auch nur dann, wenn die Beleuchtung mit der selben oder höherer NA erfolgt, als das Objektiv hat. Das ist bei Stereomikroskopen nie der Fall. Daher reduziert sich die Auflösung auf Lambda/NA was in diesem Fall 0,55/0,144=3,8my entspricht!
--- Zitat ---Da hast du mich falsch verstanden, das ist lediglich die NA des Mikroskops nicht des Objektives! Das Objektiv dürfte ne NA 0.4 haben.
--- Ende Zitat ---
Nein, ich habe Dich schon richtig verstanden. Die NA ist eine Eigenschaft der Eintrittspupille und nicht des Mikroskops. Diese liegt bei Mikroskopobjektiven meistens (aber nicht immer) im Bereich der Frontlinse. Daher ändert sich die NA auch mit einem Objektivwechsel bei gleichem Mikroskop, und nicht mit einem Mikroskopwechsel bei gleichem Objektiv. Nehmen wir also mal an, mit einem anderen Objektiv hat das Zeiss tatsächlich eine NA von 0,4, dann ergeben sich nach obiger Formel immer noch 1,4my als kleinste auflösbare Struktur objektseitig.
--- Zitat ---Markus, es wurden ja auch jeweils die Gesamtsysteme getestet
--- Ende Zitat ---
Ja eben, aber bei einem der zwei Systeme wird dann von dem Gesamtergebnis auf die Leistung nur des Objektivs geschlossen. Vielleicht hätte es mit einer anderen TL besser abgeschnitten? Oder wie sieht es mit Fertigungstoleranzen bei Serienfertigung aus? Was ist mit Dezentrierung durch Stoßeinwirkung (da sind Mikroskopobjektive übrigens extrem empfindlich)? etc...
--- Zitat ---Der Test geht übrigens bis zu 3000 LP / mm nix cm.....
--- Ende Zitat ---
Respekt! wie bekommen die 167nm kleine Strukturen auf den Objektträger? Ich glaube, da kommt man selbst Röntgenlithographisch an die Grenzen...
Ich muss mich unbedingt bei Zeiss bewerben. Bei denen gilt die Physik offensichtlich nicht. Das hört sich nach einer spannenden Sache an... (Scherz!) ;) ;D
Aber vielleicht haben die mir in den Physikvorlesungen damals auch nur Mist erzählt, und ich hab´s nicht kapiert... Will ich alles nicht ausschließen. ;D ;D ;D
Viele Grüße,
Markus
Harris:
Guten Morgen und Hallo an alle Stemis und 500er,
ich sag's ja, das Feld weitet sich für mich in unbegreifliche Weiten. Danke für alle gut gemeinten Hinweise und Ratschläge. Es wird Wochen dauern, bis ich sie alle - und die, die noch kommen werden, - nachvollzogen bzw. verstanden habe.
Interessant für mich die Darstellung von Krebs (obgleich seeehr fachlich)
Der Gedanke, dass es nicht das Stemi ist, sondern die Unschärfe der Kamera geschuldet ist, hatte mich auch schon beschäftigt.
Danke also an grauerstar, Robert. Aber wenn ich den Beitrag richtig verstehe, hast du nicht durch ein Mikroskop fotografiert, oder?
Grüße
Harris
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