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Stemi 2000 C und Canon 500

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carsten slotta:
Hallo Harris und alle!

Lass dich mal nicht verunsichern, mit deiner Canon 500 sollte das schon erst mal klappen, wenn alles schön schwingungsarm aufgebaut ist und du zwischen den Aufnahmen einige Sekunden Zeit lässt. Ich arbeite auch noch mit dieser Canonreihe. Irgendwann gibt die mal den Geist auf, dann werde ich mir ne spiegellose Olympus zulegen. Das schwächste Glied in deinem Aufbau ist tatsächlich noch die Optik des Stemi 2000. Da kommst du einfach recht schnell an Grenzen. Das Problem könnte evtl auch bei dir im Fußboden zu suchen sein, wegen der Schwingungen. Habe das bei mir mit einer Wandmontage, Betonplatte und speziellen Dämfern eliminiert. Oder du hängst einfach mal ne andere Kamera rein, dann siehst, ob es deine Canon ist, die die Probleme macht.

Markus, soweit ich mal gehört habe werden die Auflösungstests gelasert, u.a. kannst du damit auch Rasterelektronenmikroskope (REM) messen. Also mach dich mal nicht vorschnell lustig  ;)
Ansonsten versteh ich nicht viel von dem ganzen Fachchinesisch ehrlich gesagt, außer je besser mein Objektiv, desto besser mein Ergebniss am Ende und das kann sich für ein Mikroskop mehr als sehen lassen, siehe Auflösungstest.  ;D  Abgesehen davon möchte ich hier nicht den Eindruck erwecken, dass ich den Mitu-Gurus ihr zugegebenermaßen gar nicht mal so schlechtes Objektiv madig machen möchte!  :D Ich wollte bloß mal eine Lanze für die "Mikroskopierer" brechen und zeigen, dass es auch anders geht. Es hängt halt ganz stark davon ab, was ein jeder braucht...

Grüße!
Carsten





Harris:
Hallo Carsten,
Es ist tatsächlich für mich als Anfänger schwer, in manchen Teilen den Beiträgen zu folgen. Es wird schon seine Zeit brauchen, um das alles zu verarbeiten. Aber Schnellschüsse sind eh nicht mein Ding. Und es hilft ja auch nicht, wenn ich mit den tollen Sachen nicht differenziert arbeiten kann. Daher ist die konkrete Anwendung eines Aufbaus mit entsprechenden Ergebnissen schon sehr wichtig.
Ich habe Estrichfußboden, aber der ist natürlich auch schwimmend.
Bei Alternativversuchen brachte die Olympus bessere Aufnahmen,allerdings auch mit einem anderen Mikroskop.
Ein paralleler Aufbau ist nicht so einfach, weil ich ja ohne Kameraobjektiv fotografiere und der Adapter für die Olympus ist ja dann wieder ein anderer.
Ich bin jetzt mal an Zeiss herangetreten: es gibt offenbar auch Entwicklungsstufen beim Stemi. Meines ist mittlerweile 20 Jahre alt. Vielleicht liegt da der Hase im Pfeffer. Ich hoffe noch auf präzisere Informationen von Zeiss. Eventuell könnte man nach-, umbauen/nachrüsten. Dann bliebe wenigstens ein Teil des Aufbaus (Kamera) unverändert.
Die Schwingungsreduzierung werde ich aber ohnehin stärker berücksichtigen.
Gruß
Harris

etalon:
Hallo Carsten,


--- Zitat ---Also mach dich mal nicht vorschnell lustig
--- Ende Zitat ---

Nana, wer wird denn da gleich den Humor verlieren?  :-*


--- Zitat ---Markus, soweit ich mal gehört habe werden die Auflösungstests gelasert,...
--- Ende Zitat ---

Ja, aber auch das unterliegt den physikalischen Beschränkungen der Optik, und da hört es halt im vis bei ca. 200nm auf, und auch nur dann, wenn alle anderen Abberationen (optische und verfahrenstechnische) außen vor gelassen werden, was in der Praxis eher unrealistisch ist...

Letzten Endes ist das aber auch nicht wichtig, denn selbst wenn wir davon ausgehen, dass Dein Mikroskop eine NA von 0,4 hat (was ich auch erst mal anzweifeln würde, da dann die Schärfentiefe so gering ist, dass das stereoskopische Sehen keine Vorteile mehr bringt), dann könntest Du trotzdem keine 1500 LP/mm auflösen. Ergo wäre meine naheliegendste Vermutung, dass es sich nicht um LP/mm handelt.

Wie auch immer, der Thread läuft eh schon gewaltig aus dem Ruder, daher werde ich mich hier verabschieden, und wünsche Harris viel Erfolg bei seiner Selbstfindung... ;)


--- Zitat --- Abgesehen davon möchte ich hier nicht den Eindruck erwecken, dass ich den Mitu-Gurus ihr zugegebenermaßen gar nicht mal so schlechtes Objektiv madig machen möchte!  :D Ich wollte bloß mal eine Lanze für die "Mikroskopierer" brechen und zeigen, dass es auch anders geht. Es hängt halt ganz stark davon ab, was ein jeder braucht...

--- Ende Zitat ---

Ich bin sicher kein Mitu-Guru und besitze noch nicht einmal das angesprochene Objektiv. Mir ging es nur um etwas sehr widersprüchliche, allgemeine Aussagen, deren Klärung sicher sinnvoll gewesen wäre...
Dass Du mit dem Mikroskop sehr zufrieden bist, wundert mich nicht, gehört es doch sicher zum Besten, was der Markt in diesem Segment zu bieten hat! Daher viel Spaß weiterhin damit ;)

Grüße Markus

carsten slotta:
Hallo Markus,

"Letzten Endes ist das aber auch nicht wichtig, denn selbst wenn wir davon ausgehen, dass Dein Mikroskop eine NA von 0,4 hat (was ich auch erst mal anzweifeln würde, da dann die Schärfentiefe so gering ist, dass das stereoskopische Sehen keine Vorteile mehr bringt), dann könntest Du trotzdem keine 1500 LP/mm auflösen. Ergo wäre meine naheliegendste Vermutung, dass es sich nicht um LP/mm handelt."

nur kurz zum von dir oben Geschriebenen:

Nochmals, das Objektiv hat ne NA von 0.4, nicht das Mikroskop... Außerdem nutze ich das Bino zum Fotografieren einkanalig, also kommt das mit dem stereoskopischen Betrachten so gar nicht ins Gehege (ist ja auch eine MONO-Objektiv). Und der Auflösungstest lügt nicht ( siehe mein angefertigtes Bild), oder wie will man den manipulieren? Wenn du 's nicht glaubst, geh doch einfach mal auf die Seite von Zeiss ;-)

Liebe Grüße
Carsten

Sebastian:
Ohne jetzt kritisch sein zu wollen: auf deinen Bildern bei Mindat sieht man den Auflösungsunterschied. Das heißt nicht das es schlechte Bilder sind! Aber ein Wolfsried löst bei ~ 1mm Bildbreite weit mehr auf als dein Mikroskop. Das ist ein Fakt. Und kann auch ganz sicher rechnerisch und praktisch bewiesen werden.
Die Diskussion führt aber zu nicht viel. Ich denke die Ausgaben für ein Mikroskop in der Preisklasse lohnt sich nicht zum Hobbymässigen fotografieren seiner Stufen!
Ich kenn die Preise nicht, aber 5 Stellig ist man sicher oder? Das ist nichts für hobbyanwendungen. Dann lieber basteln oder die fertiglösung von Stonemaster (die ja auch zum Mikroskop dazukommt!!!)
Will man weniger Bilder machen (vollautomatisch eh egal in meinen Augen) soll man zu Lupenobjektive greifen. Wesentlich günstiger als das Zeiss. Für Leute die Geschäfte machen, da sieht’s anders aus!
Gruss Sebastian

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