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Stemi 2000 C und Canon 500
etalon:
Hallo zusammen,
klasse, da tut sich ja richtig was!
Da ich gerade mit dem Tablet schreiben muss, jetzt ohne Zitate:
Martin, das was Du schreibst sehe ich genau so. Nach der letzten Auseinandersetzung wollte ich diese Detailtiefe vermeiden. Daher habe ich versucht, den reinen wellenoptischen Ansatz ohne Berücksichtigung der PSF des Gesamtsystems anzusetzen, da Letzteres die Auflösung eigentlich meistens nur schlechter macht (abhängig von der Ortsfrequenz). Wenn also schon der wellenoptische Ansatz über die Abbesche Bildentstehung im Fourierraum die angegebene Auflösung nicht nachvollziehen lässt, dann wird das mit der PSF auch nicht gelingen...
Carsten, klasse dass Du mal bei Zeiss nachgefragt hast! Im Rahmen der Raylighschen Auflösung (bzw. der Mikroskopauflösung nach Helmholtz, Rayligh gilt eigentlich eher für Teleskope), komme ich mit einer NA von 0,5 auch auf die von Zeiss angegebene Auflösung von d=0,61*0,55/0,5=0,67my. Was ich dabei nicht ganz verstehe ist, warum Zeiss als Auflösungsgrenze ein Linienpaar angibt, obwohl die kleinste auflösbare Struktur ja zwei Linien mit 0,33my Abstand sind? Weiters gilt die Formel eigentlich nur für die Trennung zweier selbstleuchtender Strukturen (wie man es z.B. In der Fluoreszenzmikroskopie hat), also mit maximalem Kontrastunterschied. Aber vielleicht kommen die schwarz/weißen Linien dem ja so nahe, dass diese Formel funktioniert... Wenn ich nun aber die Auflösung nach der Abbeschen Theorie der Fourieroptik rechne, dann komme ich für parallele Beleuchtung immer noch auf 1,1my max. Auflösung mit NA 0,5. Wie das zusammen geht, weiß ich auch noch nicht, aber wir nähern uns dem Ziel... ;)
Joy, die Komplexität der Optik ist für die NA und damit ihrer Auflösungsfähigkeit erst mal nicht relevant. Das kommt dann bei der Betrachtung der PSF zum Tragen...
Carstens Bild des Zeisstarget stand nie in Zweifel, nur die dazu gelieferten Parameter... ;)
Grüße Markus
EDIT: Rechtschreibung
carsten slotta:
--- Zitat von: etalon am 29 Nov 17, 18:58 --- Wenn ich nun aber die Auflösung nach der Abbeschen Theorie der Furieroptik rechne, dann komme ich für parallele Beleuchtung immer noch auf 1,1my max. Auflösung mit NA 0,5. Wie das zusammen geht, weiß ich auch noch nicht, aber wir nähern uns dem Ziel... ;)
--- Ende Zitat ---
Hallo Markus,
irgendwas kann da nicht stimmen, denn für das Mitu Plan Apo 20 x wird eine NA von 0,42 und eine Auflösung von 0,7 angegeben. Siehe Link.
https://www.edmundoptics.de/microscopy/infinity-corrected-objectives/20x-mitutoyo-plan-apo-infinity-corrected-long-wd-objective/
Grüße
Carsten
etalon:
Hallo Carsten,
doch, nach der selben Formel (Auflösung nach Helmoltz), wie Zeiss rechnet, kommst Du bei Verwendung einer entsprechenden Wellenlänge (die wird ja nicht mit angegeben) auf 0,7my.
Nur mit der Auflösung nach Abbe haut es wieder nicht ganz hin...
Grüße Markus
etalon:
Hallo zusammen,
ich versuche gerade immer noch, die Auflösung nach Helmholtz und Abbe zusammen zu bringen. Wäre es denkbar, dass Helmholtz nur für einfache, evtl. periodische Strukturen gilt, welche einen extremen Kontrastunterschied aufweisen, Abbe dagegen die Auflösung unter allen Bedingungen (quasi im "echten Leben") wieder gibt? Was meint ihr?
Grüße Markus
Lynx:
Hallo Markus
im Wikipediaeintrag zu "Auflösungsvermögen" sind die Unterschiede ganz gut erklärt .-
Gruß, Martin
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