Mineralien / Minerals / Minerales > Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals
Gelbe Beläge
TKMineral:
Achja es gibt ja auch noch Plumbojarosit....also Pb-haltiger Jarosit........ ;)
uwe:
Erst mal vielen Dank für die Hinweise. Mit den Bild hat es so Probleme, da meine soft ware "spinnt". Es ging mir allerdings mehr um das generelle Problem, ob jemand Erfahrung mit dem Vorkommen von Bindheimit auf Bleilagerstätten hat, wo keine ausgesprochene Antimonvererzung auftritt. Der Hinweis auf Beaverit ist überlegenswert, obwohl mit hier wieder der Kupferanteil fraglich ist, den auf dieser Halde ist Moos das einzige Grün.
Eventuell ist Antimon eher mal in Spuren vorhanden und tritt eben nicht immer mit "eigenen" Mineralen zutage während beim Vorhandensein von Kupfer meistens doch in der Nachbarschaft grüne oder blaue Minerale auftreten.
Plumbojarosit wäre allerdings von den vorkommenden Elementen auch sehr gut möglich. Hallo TK, hast Du Erfahrungen, wie dieses Mineral in Erscheinung tritt ?
Glück Auf
Uwe
geni:
Hallo Uwe,
Warum nicht Bindheimit? ;)
Antimonit muß ja nicht unbedingt vorkommen. Es reicht ja schon Fahlerz..... das laut minmax vorkommt. Es steht da leider nur Fahlerz ??? ,da weiß man nun nicht ob es sich um Tennantit (Arsenfahlerz) oder Tetraedrit (Antimonfahlerz) handelt.
Und wenn es Tetraedrit ist, kann als Verwitterungsprodukt Bindheimit entstehen.
Herzliche Grüße aus dem sonnigen Großherzogtum Baden
Geni 8)
TKMineral:
Hallo!
Stimmt , was Geni sagt, ist mir auch gerade eingefallen...Kenne auch eine Fundstelle im Hunsrück , wo es Bindheimit gibt , aber außer Fahlerz keine Antimonmineralien....Kommt in Zschopau auch Tetraedrit vor???
Nein , Uwe, hab noch nie Plumbojarosit in Natura gesehen, ist aber aber eingefallen, weil er Jarosit ja auch gelb ist , und dein Mineral aus einer Pb-Lagerstätte stammt.......Mal sehen , was mindat dazu meint.......
Gruß
TK
uwe:
Ja TK, Antimonfahlerz ist in Zschopau vorgekommen. Mein Spielraum hat sich somit auf Bindheimit oder Massicot, der auch von dort bekannt sein soll, beschränkt.
Übrigens, mein Inspektionsbesuch auf den alten Halden der "Heiligen Dreifaltigkeit", die ja nun sozusagen vor meiner Haustür liegen, war gar nicht so schlecht, obwohl ich wegen "Sauwetter" nur mal kurz dort war. Nach dem Abspülen waren sogar winzige Pyromorphitkristalle zu entdecken - nicht für die Sammlung aber ganz interessant. Eine wirklich sehenswerte Mikrostufe mit fast unbeschädigten Minikristallen von Pyromorphit, Baryt und Flourit lohnt sich aufzuarbeiten. Gelegentlich werde ich mal ein Bild veröffentlichen.
Das zeigt wieder einmal, daß auch völlig ausgelutschte Halden noch etwas bringen können.
Glück Auf
Uwe
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