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Focusstacking - CombineZP vs Photoshop
cmd.powell:
Moin
@Mark: Genau das habe ich gemacht, den identischen Stapel durch sowohl Helicon als auch Combine laufen lassen und nach meinem Geschmack (da sind wir wohl angekommen) waren die Ergebnisse mit Helicon immer etwas besser als die von Combine, was mich letztlich auch zum Kauf der Software geführt hat. Die von Klaus angeführte Retouch-Möglichkeit ist letztlich noch ein Sahnehäubchen, besonders, wenn man radialstrahlige Aggregate von prismatischen Kristallen wie z.B. dem Connellit von Helgoland fotografiert. Da ist es unmöglich, alle störenden Refelxionen zu vermeiden und somit kommt es unweigerlich zu Überstrahlungen und matschiegen Flecken, die man dank der Retouchfunktion gerade noch so in den Griff bekommt. Bei Combine ging da leider nichts.
Und zum Thema Bildvergleich: Jeder Monitor sollte die Möglichkeit der Farbkalibration besitzen. Ich weiß zwar ad hoc nicht wie es geht, ich bewege mich mit meiner Knipserei noch zu weit davon entfernt, als sich der Aufwand lohnen würde, aber es gibt dafür Anleitungen. Wenn man diese einhält, sollten die Bilder auch auf verschiedenen Monitoren identisch aussehen. Anders machen es z.B. Druckereien auch nicht, die könnten gar nicht arbeiten, wenn ein Bild auf jedem Gerät und im Druck anders aussehen würde.
Embarak:
--- Zitat ---... Jeder Monitor sollte die Möglichkeit der Farbkalibration besitzen.
...Wenn man diese einhält, sollten die Bilder auch auf verschiedenen Monitoren identisch aussehen.
--- Ende Zitat ---
Diese Schlussfolgerung stimmt leider nicht.
Selbst Kalibrierwerkzeuge wie die Datacolor Spyder-Serie kalibrieren den eigenen Monitor, aber nicht den der anderen Nutzer.
(Zusätzlich muss man sich genauer mit Farbmanagement und Farbprofilen beschäftigen und darauf achten,
welches Programm die Korrekturdaten übernimmt und wo sie manuell eingefügt werden müssen. Ist jedenfalls meine Erfahrung. ;) )
Es liegt in der Natur der Sache, daß Bilder auf unterschiedlichen Monitoren leicht unterschiedlich aussehen können.
Auch wenn man die settings des Monitors auf sRGB setzt, gibt es von Hersteller zu Hersteller konstruktionsbedingte Abweichnungen,
ähnlich wie bei TV-Geräten.
Zusätzlich haben z.B. preiswerte Notebooks fast immer unzureichende Farbdarstellungen.
Sie sind zur genauen Bildbearbeitung/-Darstellung in der Regel auch mit der besten Software ungeeignet.
Lediglich bei den Hochpreisigen klappt das.
Nur die Qualität eines Stack-Vorgangs sollte an Monitoren gleich sein. Bei Farben kann es immer Abweichungen geben.
Norbert
loparit:
bei den Farben, kann es sogar sein, dass von Internetbrowser (z.B Firefox) zu Internetbrowser (Internetexplorer) die Farbdarstellung unterschiedlich eingestellt ist und dadurch die Farben unterschiedlich dargestellt werden.
Roadrunner:
Hallo Leute,
genau mein Reden, jeder Hersteller von Software und Hardware backt sein eigenes Brot und auch wenn hier und da noch Standards existieren, gibt es immer noch Serienstreuungen usw.
Ich selbst hab den Unterschied bei mir am Smartphone und am PC Monitor gemerkt. Gut die Bilder sehen am Samsung S5 zwar auch nicht so schlecht aus, aber am PC sind sie einfach viel brillanter und durch die Größe auch viel reicher an Details.
Ich selbst nutze zum Stacken hauptsächlich Combine und seit kurzem auch Picolay. Zerene hat mir nicht zugesagt. Die Ergebnisse waren meiner Meinung nach nicht so gut, kann aber auch an meinem fehlenden Englisch liegen. Da hab ich sicher einige Funktionen übersehen.
Combine ist am einfachsten aufgebaut, aber auch recht langsam und bietet kaum Nachbearbeitung. Picolay hat nach meinen Erfahrungen seine Stärken gerade in hochglänzenden metallischen Objekten, ist auch recht einfach und etwas schneller als Combine und beide sind schließlich Freeware.
Das teure Software wie Helicon oder Zerene hier mehr bieten, sollte eigentlich zu erwarten sein, wobei Helicon wenigsten auch in deutsch arbeiten kann. Zerene hab ich nur in englisch gefunden. Jedenfalls bei den Testversionen ist das so.
Ich hab auch schon mehrmals Combine und Picolay gleichzeitig laufen lassen und danach direkt verglichen, geht ganz gut. Combine kann man auch mehrmals gleichzeitig laufen lassen, aber bei 3 mal stürzte es bei mir ab. Ich vermute Combine gleichzeitig mehrmals laufen zu lassen kann zu Problemen mit den Recourcen führen, aber zwei, drei verschiedene Stackprogramme geht schon. Vorraussetzung natürlich ein recht schneller PC mit reichlich RAM.
Bis dann
Roadrunner
cmd.powell:
--- Zitat von: Embarak am 31 Jan 18, 09:17 ---Selbst Kalibrierwerkzeuge wie die Datacolor Spyder-Serie kalibrieren den eigenen Monitor, aber nicht den der anderen Nutzer.
--- Ende Zitat ---
Na, das ist ja mal logisch, das man nicht den Monitor eines anderen kalibrieren kann ::) Man muss natürlich seinen eigenen Monitor auf einen Standard kalibrieren. Ich meine, ich hatte das in einer Ausgabe von Sterne und Weltraum gelesen, dort gab es einen recht umfangreichen Artikel zu diesem Thema. Auch in der Astronomie hat man das Problem, Aufnahmen direkt vergleichen zu wollen. Mag natürlich sein, das es letztlich immer minimale Steuungen von Monitor zu Monitor gibt, auch das Alter dürfte da eine Rolle spielen (Stichwort Hintergrundbeleuchtung). Und Selbstredent muss man auch Software verwenden, die diese Standards auch unterstützt bzw. diese auch nutzen. Internetbrowser sind keine Bildbearbeitungsprogrammen, wozu sollten die das können/unterstützen? Chrome ist z.B. noch nicht einmal in der Lage, die eigenen Karten (Google Maps) sauber zu zoomen und dann sollen diese Gurken Farbsystemstandards beherrschen ???
Standard setzen sich gerade in der Software und Hardware recht häufig durch. Klar, jeder Hersteller möchte gerne DEN Standard setzen und nach Möglichkeit sollen allen anderen sich danach richten (Beispiel HD-DVD und Blu-Ray). Aber das funktioniert nur bei neuen Standards! Sobald ein Standard etabliert ist, steht dieser und so ist es auch mit den Farbsystem. Wenn der Monitor das nicht bringt, muss (sorry) man sich eben einen kaufen, der diesen erfüllt, oder man lebt mit der Tatsache, das es zu gewissen Abweichungen kommt. Naja, ich werde mal schaun, ob ich in meinem Hauf von alten SuW's diesen Artikel noch irgendwie wiederfinde, leider weiß ich noch nicht einmal das Jahr, das kann also dauern...
@Mark: Ist das überhaupt nötig, die Programme parallel laufen zu lassen? Ansich sollte ein Programm, z.B. Helicon, mit ein und dem selben Stack unter identichen Parametern auch immer das gleiche Ergebniss liefern. Da macht es keinerlei Sinn, die Programme synchron laufen zu lassen (außer man will seine Hardware quälen >:D ).
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