Hier nun eine 10 cm große Quarzstufe mit Baryt von Pöhla, die vermutlich auch ein paar Jahrzehnte in einer Sammlung lag.

Es lebe das Handwerk!
Zu sehen ist, dass der Kristall an der Basis keinen natürlichen Kontakt zur Matrix hat. Er scheint frei zu schweben.

Es lebe das Handwerk!
Eine andere Perspektive bestätigt dies und man kann die Klebestelle bereits erahnen.

Es lebe das Handwerk!
Die UV-Lampe macht den Kleber nun deutlich sichtbar und man kann ihn eindeutig vom Kristall abgrenzen.

Es lebe das Handwerk!
Zwar sind auf der Quarzmatrix weitere Bruchstücke solcher Baryte verwachsen, ein Zeichen, dass beides von der selben Fundstelle stammt, dennoch ist diese Stufe als Montage zu bezeichnen, da der Kristall nicht an dieser Stelle aufgewachsen war sondern wahllos auf der Matrix platziert wurde.