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Autor Thema: Es lebe das Handwerk!  (Gelesen 1974 mal)

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Online skibbo

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Re: Es lebe das Handwerk!
« Antwort #15 am: 02 Dez 18, 00:29 »
Hier das nächste Beispiel:

Ein knapp 1 cm großer Cafarsit vom Monte Cervadone, Italien. Die Stufe ist mittig durch den Kristall gebrochen und wieder zusammengeklebt worden.

Es lebe das Handwerk!


Es lebe das Handwerk!


Der Riss zieht sich durch die komplette Matrix. Stellenweise ist blasenreicher Klebstoff erkennbar.

Es lebe das Handwerk!


Deutlich ist auch der mit Kleber gefüllte Spalt im Kristall erkennbar.

Es lebe das Handwerk!


Zudem sieht man Klebefäden im unteren Bildbereich

Es lebe das Handwerk!
« Letzte Änderung: 02 Dez 18, 00:47 von skibbo »

Online skibbo

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Re: Es lebe das Handwerk!
« Antwort #16 am: 02 Dez 18, 00:36 »
Hier nun eine 10 cm große Quarzstufe mit Baryt von Pöhla, die vermutlich auch ein paar Jahrzehnte in einer Sammlung lag.

Es lebe das Handwerk!


Zu sehen ist, dass der Kristall an der Basis keinen natürlichen Kontakt zur Matrix hat. Er scheint frei zu schweben.

Es lebe das Handwerk!


Eine andere Perspektive bestätigt dies und man kann die Klebestelle bereits erahnen.

Es lebe das Handwerk!


Die UV-Lampe macht den Kleber nun deutlich sichtbar und man kann ihn eindeutig vom Kristall abgrenzen.

Es lebe das Handwerk!


Zwar sind auf der Quarzmatrix weitere Bruchstücke solcher Baryte verwachsen, ein Zeichen, dass beides von der selben Fundstelle stammt, dennoch ist diese Stufe als Montage zu bezeichnen, da der Kristall nicht an dieser Stelle aufgewachsen war sondern wahllos auf der Matrix platziert wurde.




« Letzte Änderung: 02 Dez 18, 00:44 von skibbo »

Offline axl

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Re: Es lebe das Handwerk!
« Antwort #17 am: 03 Dez 18, 12:04 »
hallo Stefan,

vielen Dank für Deine interessanten Beiträge,

beim Calcit und kleinen Markasiten und Kupferkiesen von Brushy Creek hat sich der "Handwerker" wirklich angestrengt,

der aufgeklebte schwebende Baryt ist allerdings sehr plump gemacht

Grüße

Axel