Wo bist Du denn früher noch unterwegs gewesen?
Hallo Michael,
bin eigentlich in dem Raum des südlichen Emslandes und Münsterlandes überall dort gewesen, wo seit 1977 Aufschlüsse sind oder waren. Teils Fundstellen, die man heute als klassisch bezeichnen würde. Geschiebefossilien in zahlreichen Kiesgruben an den Haddorfer Seen, St. Arnold, Neuenkirchen und Ahlintel. Unterkreide in Ochtrup, Zgl. Borgers und Rothenberg (Apt), Gildehaus (Hauterive), Suddendorf (Valangin), Brechte Mulde und Alstätte (Barreme). Ferner Niedermehnen und Hollwede sowie Osning-Sandstein bei Bielefeld. Besonders aber Oberkreide in Rheine Stbre. Waldhügel und Stbr. Breckweg, Wettringen (Cenoman-Turon), Dörenthe (Cenoman), Wüllen b. Ahaus (Cenoman-Coniac), Lengerich (Cenoman-Turon), Zgl. Kuhfuss in Holtwick, Coesfeld-Billerbeck, Baumberge, Dülmener Sandstein bei Lette, Darup und Nottuln (gelegentliche Aufschlüsse, aber herrliche Fundmöglichkeiten für Seeigel, Schwämme usw.), Coesfelder Berg und Billerbeck (Pachydiscus stobaei bis 80cm, reguläre Seeigel und eine unwahrscheinlich reiche Schwammfauna, insgesamt von hier über 50 Arten Invertebraten und Schwämme).
Dann Jura- und Kreidevorkommen des Osnabrücker Raumes, Teutoburger Wald, Bielefelder/Herforder Raum. Tertiär Twistringen.
Aber Schwerpunkt Oberkreide. Tagesaufschlüsse werden hier nur leider immer seltener. Aber im nördlichen Münsterland, um Coesfeld, wird eigentlich immer irgendwo gebaut und ausgeschachtet. Und das Campan ist immer für eine Überraschung gut.