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Wissenschaftliches zu der Achatgenese

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Steinbeißer:
Heidernei,das muß ich mir erst mal richtig verinnerlichen.
Ist ja ein Brocken den Du da geschrieben hast.
Eine WE Beschäftigung ;D

Gruß Klaus

Bernd G:
stammt nicht von mir !!!
ist vom besitzer des geogarten münzenberg , da der herr oeste chemiker ist und auch gute kenntnisse über die mineralogie besitzt hatte ich ihn gebeten da mal was zu schreiben.


http://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,2293.0.html

Steinbeißer:
So nun habe ich die Ausführung bestimmt 5 mal gelesen  ;D
Dauert eben was bis alter Mann das nachvollziehen kann.

Lassen wir das mal,warum andere Wissenschaftler nicht zum gleichen Schluß
gekommen sind,die sich doch bestimmt intensiever mit dem Thema beschäftigt
haben.Oder sie wollten nicht so ausführlich werden.

Damit ist meine Frage "Wo bleibt der Rest(siehe Oben)"schon fast beantwortet.
Also läst sich das Entstehen als ein hydrothermalen Vorgang bezeichnen!
Es kommt auf die Sättigung an ob man es optisch gut oder nicht sehen kann.
Einfluss- und Ausflusskanäle sind demnach eine Nebenerscheinung b.z.w. ein
Nachschubsystem(grob ausgedrückt).Die feine Kristallstruktur ein Filter für die
Ablagerungen (Bandentstehung) je nach Dichte werden unterschiedliche farbgebende
Substanzen mit großerer oder kreinerer Größe aufgehalten oder durchgelassen.
Die Kristalle des Achats liegt dann um den Mittelpunkt bei Bänderung,bei anderen Achaten
in verschiedenen Ebenen.......

Jetzt kommt die Nächste Frage,die Mandelbildung/Ablösung von umgebenden Gestein!

Gruß Klaus

McSchuerf:
Hallo Bernd,


--- Zitat ---'... Kieselsäure hat die Formel Si(OH)4.
--- Ende Zitat ---

Diesen Satz halte ich schlichtweg für falsch!

Silizium ist eines der häufigsten Elemente an der Erdoberfläche.
Es kommt vor als kristalliner Quarz, amorpher Flint oder in Form von gesteinsbildenden Silikaten. Die riesigen Sandläger der norddeutschen Tiefebene bestehen praktisch nur aus Siliziumdioxid (SiO2). Das Grundwasser passiert zunächst als Regen- oder Sickerwasser die Bodenschichten und nimmt dabei Kieselsäure auf. Unser Leitungswasser enthält daher etwa 5 bis 20 mg/l Kieselsäure, gerechnet als SiO2.
Füllen wir z.B. unser Aquarium mit Leitungswasser, oder machen wir einen Teilwasserwechsel, so führen wir Kieselsäure zu. Diese besteht im Trinkwasser aus ortho-Kieselsäure mit der Formel H4SiO4. Nur insoweit stimmt die Formel, nämlich als ortho-Kieselsäure, wie gesagt. Diese Säure ist so schwach, daß sie praktisch nicht dissoziiert ist und weder zur Leitfähigkeit noch zur Ionenbilanz beiträgt. Der pH-Wert wird ebenfalls nicht von ihr beeinflußt. Ihre Löslichkeit ist begrenzt. Der Ockerschlamm an Bächen, sowie der Filterschlamm von Aquarien enthält ausgefällte Kieselsäure.
Will damit sagen; dass nur die ortho-Kieselsäure im Wasser die von Deinem Bekannten zitierte chem. Formel beinhaltet; nicht aber die Kieselsäure z.B. in den Sandlägern. ..heißt es ist hier so, wie ich es immer gelernt habe: Kieselsäure = SiO2. Eine andere Formel der Kieselsäure ist mir jedenfalls bisher unbekannt geblieben!

Übrigens, kleine Ergänzung:
Bakterien und höhere Wasserpflanzen nehmen bis zu 1% ihres Trockengewichts an Kieselsäure auf. Ein Teil davon ist wirksam als Phosphorersatz. Die Kieselalgen bilden hochsymmetrische Gerüste verschiedenster Formen aus amorpher Kieselsäure. Nach dem Tod der Alge bleibt das Gerüst erhalten. Es ist praktisch unlöslich. In erdgeschichtlichen Zeiten haben sich aus toten Kieselalgen riesige Läger von Kieselgur gebildet.
Die Gerüstnadeln von Schwämmen bestehen teilweise auch aus Kieselsäure, teilweise aber aus Kalk.

Gruß Peter

Steinbeißer:
Hallo Peter,

mal einen Versuch in Anlehnung an die Algebra,wird warscheinlich hinken  ;D

H2O+H2o+Si  >  2HSiO4  > auch Si(OH)4 > SiO2 (H2O2) Klammer geht wieder
Verbindungen mit anderen Mölekülen ein.

Ob das stimmt?

Gruß Klaus

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