Mineralien / Minerals / Minerales > erledigte Bestimmungen / completed determinations

Topas oder Quarz / Quarz

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uwe:
Natürlich kann kein Mineral durch eine Härteprüfung bestimmen. Aber um beispielsweise Quarz und Topas auseinander halten zu können ist es schon eine gute Hilfe. Das schaft unter Umständen die gleiche Klarheit wie in anderen Fällen die Säureprobe.

Gruß
Uwe

Roadrunner:
Hallo,
man kann natürlich immer gleich bei jedem Stück was man sammelt gleich eine Analyse machen. Kostet ja auch nur 10 bis 30 Euro oder auch mehr. Ist ja nicht die Welt. Macht bei 100 Stufen dann nur 1000 Euro. Wenn ich jeden Krümel wo ich nicht sicher war hätte nalysieren lassen, wäre ich schon pleite!
Ich denke man sollte immer abwägen inwieweit sich das lohnt und ob man die Stufe nicht auch mit einfacheren Mitteln wie Ausbildung, kristallform, Paragnese usw. nicht eingrenzen kann um dann mit einfachen Mitteln, wie hier der Härte wenn möglich A von B zu unterscheiden.
Mann Leute bevor es diese neuen Methoden gab, haben die alten Bergleute auch recht sicher Ihre Stücke bestimmt. Genau das wird auch im alten Lehrbüchern, ja sowas gibt es auch noch, immer gelehrt. Erst die Minerale nach ihren äußeren Eigenschaften eingrenzen und erst dann ggf. Untersuchungen anstregen.  Dazu gehört neben der Farbe, Glanz usw. nun mal auch die Härte!
In diesem Sinne
Roadrunner

Axinit:
Servus,


--- Zitat von: Roadrunner am 25 Oct 18, 09:16 --- Erst die Minerale nach ihren äußeren Eigenschaften eingrenzen und erst dann ggf. Untersuchungen anstregen.  Dazu gehört neben der Farbe, Glanz usw. nun mal auch die Härte!


--- Ende Zitat ---

Diesem Kommentar und einigen vorhergehenden Beitraegennschliesse ich mich - allerdings mit einer wichtigen Einschraenkung - an: Mineralbestimmung nach aeusseren Kennzeichen/einfachen nasschemischen Tests ist moeglich, und mit etwas Erfahrung bei makroskopischen Proben auch sehr zuverlaessig.

Je kleiner die Proben jedoch werden, desto weniger Material steht zur Verfuegung und desto schwieriger wird eine sichere Ansprache des vorliegenden Minerals  nach aeusseren Kennzeichen.

Im Gegensatz zu uns ging es den alten Bergleuten ja auch um makroskopische Mengen einer relativ kleinen Zahl wirtschaftlich relevanter Minerale.

Nach dem Photo haette ich den fraglichen Kristall auch als Quarz bestimmt.

In diesem Sinne,

Harald





harzgeist:
Im vorliegenden Fall stimme ich Gerdchen zu.
Der winzige Kristall ist offensichtlich das einzige zur Bestimmung zur Verfügung stehende Material und deshalb sollten die Tests nicht destruktiv und möglichst risikolos sein.
Wenn eine visuelle Inspektion zu keinem klaren Ergebnis kommt, muss man zu optischen Methoden greifen, wozu im weiteren Sinn auch Raman zählt, ebenso wie die bereits vorgeschagene Fluoreszenz.
Aber auch ein gut ausgerüsteter Juwelier wird in der Lage sein die optischen Konstanten zu bestimmen, um Quarz von Topas zu unterscheiden. Den Gang zum örtlichen Juwelier sollte es wert sein.

Thomas

Roadrunner:
Hallo,
der Tipp mit dem Juwelier ist super und vielleicht ja auch etwas preiswerter.
Mit Sicherheit ist er schneller als eine Analyse. Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen.
Super Tipp für solche Stufen! Inwieweit das anwendbar ist weiß ich nicht, aber einen versuch ist es allemahl wert bei solch fraglichen Stufen.
Bis dann
Roadrunner

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