Moin
Schwieriges Thema. Laut der IATA, das ist die Vereinigung von Luftverkehrsgesellschaften, die unter Anderem die Art und Weise des Transportes von Gefahrgütern im Luftverkehr regelt, unterliegen natürliche radioaktive Stoffe (ergo Uranerze und Minerale) keinerlei Begrenzung in Menge und dem Transport in Passagierflugzeugen. Allerdings lässt sich diese Richtlinie nicht so ohne Weiteres auf die Logistikunternehmen oder die Post übertragen. Auch würde ich niemals an einem Flughafenschalter sagen, das ich radioaktives Material in meinem Koffer liegen habe. Bis ich denen nämlich erklärt bekommen habe, was es damit auf sich hat, ist jeder Flug auf und davon. Und die Logistikunternehmen haben ihre eigenen Regeln. Wirklich sicher fährst Du nur, wenn Du das Material ordnungsgemäß als Gefahrgut deklarierst mit allen dazu gehörigen Papieren. Das wird teuer. Ich persönlich würde auch einfach gut verpacken (Stichwort großes Paket ) und hoffen, das es ankommt. So wie es hier die Kollegen schildern, scheint das Restrisiko (wie war das damit noch gleich bei den Atomkraftwerken

) doch eher gering zu sein. Die paar radioaktiven Stufen, die ich bisher bekommen habe, sind alle per Post (DHL) gekommen und waren nie irgendwie besonders gekennzeichnet.
@Michael: Was hast Du den da verschickt, das es dermaßen gegast hat? Radon ist als Alphastrahler für die meisten Geigerzähler quasi unsichtbar und auch wenn, ist die abgegebene Menge so winzig...