Hallo,
bei meiner Findlingssuche vor 5 Jahren hab ich mehrere Kuriose Funde gemacht:
Schwerspat Massiv 3 KG, Ilmenit Massiv 200 Gr. , usw,.... jedoch ist dort keine Primärlagerstätte, alles sind reine Findlinge.
doch einen Brocken kann ich nicht bestimmen, es ist ein Metallischer Brocken, dichte um die 4,5 kein Eisen, sondern ein Buntmetall, es könnte Arsen/Antimon sein, Er ist gerundet, und durch Schrumpfungsrisse in virtel zerbrochen, ich fand nur eins dieser Viertel, welches sich beim fund mühelos in 2 Hälften zerlegen lies,... ich hielt es zuerst für künstlich, doch bei genauerer Untersuchung bin ich mir da nicht mehr so sicher. Es war mal eingemauert, (Dort kommt auch der Schwerspat her), und da es Buntmetall ist ists zu wertvoll gewesen, ums einfach zu entsorgen.
Es besteht zu 30 Vol % aus seinem Oxid, es ist daher nicht schmelzbar, nur silberne Kügelchen des Metalls selbst traten herraus beim Erhitzen eienr kleinen Probe. Der Anschliff zeigte Silberweißes Metall (70 % Fläche) , welches in 3 Wochen nachdunkelte, und den Metallglanz völlig verschwinden ließ. Der Bruch zeigt kein Metall, er zeigt bläulichgraue dunkle Farbe (Das Oxid verdeckt den Metallglanz an der Bruch Fläche, auch Brüche an der kleinen Probe waren stets ohne sichtbaren Metallglanz).
Der Stein hat außen an den gerundeten Seiten eine dicke gelblichweiße rinde (Färbung wohl von außen herrührend, primärfarbe des Oxides ist weiß) seines Oxides, an den jüngeren Viertelflächen ist die Rinde deutlich dünner. Das Oxid ist fast wasserunlöslich/Verwitterungsbeständig. Durch Lösungsvorgänge sind in den Schrumpfungsriss, (an dem ich den Stein zerbrach) einzelne weiße krusten des Oxides eingedrungen.
Dieses Gebiet war Sperrgebiet bis kurz bevor ich raufgegangen bin, es war über 10 bis 15 Jahre keiner drauf, der den Stein hätte in viertel zerlegen können. Aufgrund des Vergleiches der Dicke der Rinde an den Viertelbruchflächen und der Außenschicht kann man sagen, dass die außenschicht mindestens 5 bis 10 mal so alt sein muss, eher aber weit länger. (Viertelbruch hat max 0,5 mm Kruste, mit bläulichgrauer Metalltönung außenkante über 2 mm, mit zusätzlicher umgelagerter kruste, und ohne jeglicher Grautönung)
Der Wachsglanz, den die Kruste bei wiederholter berührung annimmt, gleicht dem von Arsenoxiden bei wiederholter berührung, was auf ein Metall dieser Gruppe hinweist.
Kennt jemand solche Gerölle von Primärlagerstätten (Schneeberg und Co)?
Wie verwittert Antimon, Arsen und Wismut?
Gibt es doch entsprechende künstliche Produkte, die ein derartiges aussehen haben, und schon seit über 100 Jahren verwendet werden.
Hat jemand schon mal selbst so ein geröll ohne Primärlagerstätte gefunden?
Gruß
proyect