Hallo Peter, danke schonmal fürs nachschauen im LAPIS-Steckbrief.

@ all:
Im alten Vollstädt "Einheimische Minerale" steht, daß Hämatit, anders als alle anderen Eisenoxidmineralien, keine ferromagentischen Eigenschaften aufweist. Ferromagnetische Eigenschaften heißt für mich nicht "magnetisch", sondern "wird von einem Magneten angezogen". Liege ich da falsch?
Jetzt ist mir bewußt, das Lepiodkrokit auch kein Eisenoxid, sondern ein -hydroxid ist. Daher habe ich nun die Frage aufgeworfen, ob denn Lepidokrokit ebenfalls solche "ferromagnetischen Eigenschaften" haben müßte, oder nicht. Das weiß ich nicht und habe das auch nicht behauptet, sondern die Frage in den Raum gestellt. Es wäre daher nett ,wenn jeder, der ein sicheres Stück Lepidokrokit hat, das einmal bei Gelegenheit testen könnte.
Zu der von mir abgebildeten Stufe: - Zu weich für Hämatit
- Strichfarbe: braunorange
- Bruchstückchen werden von einem Magneten angezogen
Spricht alles gegen Hämatit.
Noch ein Zitat aus dem Vollstädt zu Lepidokrokit:
"aus dem Schneeberger Revier in bis zu mehreren mm großen, gut ausgebildeten kristallen; hier z.T. dichte Kristallrasen in Hohlräumen von Dolomit und Quarz bildend." und "wird oft mit Hämatit verwechselt." sowie " meist in äußerst dünnen Täfelchen, gelegentlich in Rosetten angeordnet"