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Autor Thema: Bestimmung und Wertschätzung  (Gelesen 7122 mal)

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Offline minna ral

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Re: Bestimmung und Wertschätzung
« Antwort #15 am: 28 Dec 19, 10:42 »
diese 2 Unbekannten habe ich noch...

Online guefz

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Re: Bestimmung und Wertschätzung
« Antwort #16 am: 28 Dec 19, 10:48 »
Nr. 8 ist Quarz, ob das richtiger Rauchquarz ist oder durch Einschlüsse dunkel gefärbt ist, ist bei dem Bild nicht sicher zu erkennen.

Auf Nr. 9 sind am Rand des Hohlraums auch kleine Quarzkriställchen zu erkennen. Ob in dem Hohlraum noch etwas anderes sitzt, ist auf dem Bild nicht zu erkennen.

Günter
« Letzte Änderung: 28 Dec 19, 12:08 von guefz »

Offline Mineralroli

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Re: Bestimmung und Wertschätzung
« Antwort #17 am: 28 Dec 19, 11:46 »
Hallo Martin

Mit etwas mehr Mühe hätte man das alles selbst heraus bekommen.
Bild 8 = Rutilquarz (vermutlich auch Brasilien)
Bild 9 = Bruchstück einer Achat-Quarzgeode aus dem Paranabecken, Brasilien (siehe hier im Lexikon)
diese Geoden werden tonnenweise als sog. Glücksgeoden (Touristenramsch) angeboten und zerbrochen, ungeschliffen unter 1 € falls die Frage wieder nach dem Wert kommt.
ebay unter Glücksgeoden: https://www.ebay.de/sch/i.html?_osacat=0&_odkw=Achat+Brasilien&_from=R40&_trksid=m570.l1313&_nkw=Gl%C3%BCcksgeode&_sacat=0
Ich denke, daß nun nachdem alles bestimmt wurde, das Interesse an dieser Webseite gesunken ist (wie in den meisten Fällen).

Gruß Roland
« Letzte Änderung: 28 Dec 19, 12:29 von Mineralroli »

Offline smaragd123

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Re: Bestimmung und Wertschätzung
« Antwort #18 am: 28 Dec 19, 14:23 »
Also Linarit halte ich bei Nr.3 für äußerst abwegig. Bei dem Stück wäre ein Ritztest mit einer Nadel oder einem Messer von Vorteil. Bei 2 und 4 wäre ein Test mit Essigsäure oder besser noch Salzsäure gut.
@mineralroli Ich finde du gehst zu hart mit den Anfängern um. Natürlich gibt es Richtlinien zur Bestimmung, jedoch muss man sich als Anfänger auch erst mal mit diesen Vertraut machen. Gerade wenn man vorher noch nichts von Härte, Säure und anderen dir einfach vorkommenden Begriffen gehört hat.
Immerhin hat er sich die Mühe genommen uns zu fragen und niemand ist verpflichtet seine Zeit zu opfern und ihm zu antworten.

Bei manchen Antworten hier muss man sich auch nicht wundern warum das Interesse an dem Forum sinkt.

Gruß Noah

Offline Stronkolo

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Re: Bestimmung und Wertschätzung
« Antwort #19 am: 28 Dec 19, 14:53 »
Hallo,
 die Nr.6 sind hellblaue Fluorapatite (mit leicht violetten Zonen) auf Albit von Golconda, Minas Gerais, Brasilien.
Grüße
Andreas

Offline loismin

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Re: Bestimmung und Wertschätzung
« Antwort #20 am: 28 Dec 19, 15:10 »
Hallo.

Ganz richtig, an Apatit hatte ich nicht gedacht !

Loismin

Offline calzit

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Re: Bestimmung und Wertschätzung
« Antwort #21 am: 28 Dec 19, 18:51 »
Also Linarit halte ich bei Nr.3 für äußerst abwegig. Bei dem Stück wäre ein Ritztest mit einer Nadel oder einem Messer von Vorteil. Bei 2 und 4 wäre ein Test mit Essigsäure oder besser noch Salzsäure gut.
@mineralroli Ich finde du gehst zu hart mit den Anfängern um.

Natürlich gibt es Richtlinien zur Bestimmung, jedoch muss man sich als Anfänger auch erst mal mit diesen Vertraut machen.
Ich habe anhand der Farbe noch auf Coelestin getippt. Meine Apatite sind grünlich bis gelb, je nach Licht, sonst eher farblos.
Was uns dummen Anfängern hier nicht erklärt wird, wie man solche Ritztests durchführt. In Büchern wird es zwar auch erwähnt, was man dazu braucht, aber nicht das Wie. Ich möchte ungern auf meinen Stufen oder Trommelsteinen rumritzen oder Säure drüber schütten und zu sehen, wie es Löcher rein frisst, nur um das Material dann halbwegs festgestellt zu haben.

VG.

Offline Mineralroli

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Re: Bestimmung und Wertschätzung
« Antwort #22 am: 29 Dec 19, 18:12 »
Man kann kleine Untersuchungen (minimal) an einer unbedeutenden Stelle vornehmen die das Stück nicht unbedingt beschädigen (teilw. auch unter dem Mikroskop oder Lupe beobachten). Man kann bei Eigenfunde z.B. gleiches Material aus einem Steinbruch, das für die Sammlung nicht von Interesse ist, als Untersuchungsobjekt mitnehmen, man kann Strichfarbe an der unglasierten Seite einer Untertasse oder Tasse vornehmen, man kann einen winzigen Tropfen von HCL an einer Stelle die nicht direkt die Sichtfläche ist aufbringen und sofort nach erkennen der Reaktion wieder abspülen....usw.. Das alles beschädigt die Stufe nicht wesentlich. Keiner soll seine Stufen in die Säure tauchen oder wie Du es beschreibst.
Auch das Erkennen der Kristallstruktur u.w. tragen zur Analyse bei.


Offline Fabian99

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Re: Bestimmung und Wertschätzung
« Antwort #24 am: 29 Dec 19, 20:32 »
 
Zitat
Soll ich an einem 5.000 Euro teuren Smaragd Säure drüber gießen um das Muttergestein zu identifizieren? Dummes Beispiel, Smaragde kennt jeder, aber gilt auch für andere seltene Minerale.


LOL - Schau mal unter "Löslichkeit Smaragd". Bei rund 1molarer H2SO4 liegt das bei 9g/L - bei 500°C und entsprechendem Druck. WOW. Bei unsicheren 5000Eu Klunkern würde ich eine EDX und ein Raman machen. Vermulich unter 10% des Wertes. Vorher schau ich auf die Winkel, die Bruchlinien etc. Falls es AmmoniumNickelsulfat ist, erkennt man es schon ;-)

Einige Basics sind das A und O bei der Glaskugelsache. Dazu gehören auch Infos vom Fragenden, die über unscharfe Fotos hinausgehen.

LG
« Letzte Änderung: 29 Dec 19, 20:45 von guefz »

 

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