Arbeitsmittel / Means for work > Fototechnik / Photo technique/ la tecnología foto
Bildqualität verbessern
etalon:
Hi Martin,
--- Zitat ---vielleicht probier ichs mit Deinen Vorschlägen doch nochmal andersherum. Kamera festhalten und Objekt bewegen. Bislang war das nicht zielführend, aber wenn nich mir da eine andere Montage baue wird das vielleicht.
--- Ende Zitat ---
Das kann man machen, allerdings muss sich dann die Beleuchtung auch mit dem Stück mitbewegen, und das ist dann meistens ein größerer Aufwand, als nur die Kamera zu bewegen. Daher würde ich mir das überlegen. Wenn du die Beleuchtung ortsfest lässt, und das Objekt bewegst, kann das im Einzelfall funktionieren, muss es aber nicht (objektabhängig). Das merkst du aber erst hinterher...
Grüße Markus
Embarak:
Hallo,
Fehlersuche bzw. die Eingrenzung des Problems kann eine zeitraubende Angelegenheit sein.
Hardware (Kamera, Objektive, vibrationsfreier Aufbau)
und/oder Software (Entrauschen y/n und zu welchem Zeitpunkt, stacking-software, Algorithmen).
Ulrich's Beitrag und die Bilder bieten Ansätze dazu.
@Ulrich. Beschreib doch bitte mal Deinen Workflow genauer. Scheinbar arbeitest Du mit jpg.
Die Diskussion, ob jpg oder tif, lasse ich hier mal außen vor, weil Deine Bilder so oder so gut sind.
Das Problem muss also woanders liegen.
Entrauschst Du überhaupt und wenn ja die Einzelbilder oder den Stack?
Objektive sind beschrieben. Kamera ist aus den Exif nicht ersichtlich. Ich gehe von Vollformat aus.
Interessant Dein Vorschlag zur Beleuchtung mit Wattebausch:
Wenn Du trotz verlängerter Belichtungszeiten scharfe Bilder bekommst,
deutet das für mich auf einen sehr vibrationsarmen Aufbau und Standort.
Seitlichen Versatz kann eine Stacking-Software gut ausgleichen, unscharfe Einzelbilder bringen dagegen einen unscharfen Stack,
der auch mit allen Bildbearbeitungstricks nicht auszugleichen ist.
Aufbau und Standort sind nicht zu unterschätzen.
Bei meiner Arbeit stehen viele Mikroskope deshalb auf Tischen mit sehr massiven Steinplatten
und Elektronenmikroskope wurden bewusst im Kellergeschoss installiert und nicht im 3. OG.
Der Hinweis auf die Bewegung der geringeren Masse ist ebenfalls wichtig !
Ich vermute, daß Martin's Problem nur mit mehren Hardware-Komponenten zusammenhängt.
@Martin. Das Kombinieren von Ebenen über Masken bezieht sich nicht nur auf scharfe und unscharfe Bereiche.
Bei Motiven mit großen Tiefenunterschieden z.B. zwischen 2 Kristallen stacke ich Dmap und Pmax.
Beide Algorithmen habe Vor- und Nachteile, die ich über Masken kombiniere.
So entstehen u.a. bei 2 Kristallen mit größerem Abstand an ihrer Überschneidungskante bei Dmap unscharfe stackingartefakte,
die bei Pmax deutlich schwächer ausfallen. Dmap bringt aber in den übrigen, nicht überlagernden Bereichen bessere Kanten.
Das ist nichts Neues, hatten wir schon in anderen threads.
Das nur am Rand. Es ist für Dein Schärfeproblem aber irrelevant.
Viele Grüße
Norbert
P.S.: Es gibt noch kein smiley mit Schutzmaske... ;)
Lynx:
Nochmals Danke für Eure Gedanken und Anregungen.
Zum Thema "Objekt bewegen" hatte ich an die sehr universelle Beleuchtung eines bedeckten Himmels im Freien gedacht (also alles draußen aufbauen.... Den Himmel muss ich nicht mitbewegen.
Gruß, Martin
guefz:
Das Objekt bewege ich auch, wenn es hell genug ist, auch mit rein natürlicher Beleuchtung. Bei ganz kleinen Kristallen reicht das aber meist doch nicht so ganz. Mein Aufbau ist im Anhang. Mit den Objektiven in Retrostellung komme ich runter bis etwa 2mm, ist dann aber auch meist nicht mehr so richtig scharf.
Ergänzung: rechts ist schlecht sichtbar der Drehknopf, der mit einer M4-Gewindestange den Schlitten mit dem Hubtisch bewegt.
harzgeist:
--- Zitat von: Lynx am 01 Apr 20, 13:55 ---Nochmals Danke für Eure Gedanken und Anregungen.
Zum Thema "Objekt bewegen" hatte ich an die sehr universelle Beleuchtung eines bedeckten Himmels im Freien gedacht (also alles draußen aufbauen.... Den Himmel muss ich nicht mitbewegen.
Gruß, Martin
--- Ende Zitat ---
Zum Thema Beleuchtung:
Ich habe mir einen Zylinder mit ca. 3 cm Durchmesser aus Polarisationsfolie (linear!) geklebt und außen eine Lage Toilettenpapier drum herum gelegt. Diesen Zylinder setze ich auf/über die Stufe und strahle ihn von außen mit mehreren LED-Arrays an. Zwar bewege ich die Scheinwerfer mit, aber ich kann mir nicht Vorstellen, dass ein Hub von ein bis zwei Millimetern sich bei dieser Anordnung gravierend bemerkbar machen würde.
Ach so, im Strahlengang hinter dem Objektiv habe ich ein justierbares Polfilter angeordnet, um ggf störende Reflexe abzumildern.
Thomas
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln