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Bildqualität verbessern

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etalon:
Hi Martin,

auch wenn ich hier eigentlich nichts mehr schreibe, mache ich für dich mal eine Ausnahme...  ;D

Viele Richtiges wurde ja schon gesagt. Was mich interessieren würde: Was für eine NA hat dein Objektiv?

Weiterhin solltest du dringend mit 16bit Tiff Bildern stacken. Warum? Weil die Stackingsoftware (plural) scharfe von unscharfen Bildbereichen über FFT Algorithmen trennt. Diese arbeiten also kontrastabhängig. In einem 16bit Bild hast du aber ein vielfaches an Tonwerten im Vergleich zu einem 8bit Bild. Somit funktionieren auch die entsprechenden Algorithmen viel differenzierter. Von einer nachgelagerten Bildbearbeitung ganz zu schweigen.

Daher ist auch das


--- Zitat ---ABER lustigerweise (und das sieht man nur an den Orignalbildern) weichen die Stackingergebnisse leicht voneinander ab....
--- Ende Zitat ---

Zu erwarten.

Grüße Markus

Lynx:
Hoi Markus,

Das hatte ich schon mal mit meinem alten Aufbau versucht und da war der dominante Einfluß die mngelnde optische Qualität/mangelnde Stabilität. Aber ja - bringt jetzt schon was. NA muss ich nachschauen.

Im Übrigen kommst Du mir nicht aus  ;D - wollte mich eh bei Dir melden. Heute Abend?

Gruß Martin

etalon:
Hi Martin,

ja, geht klar. Ich bin zu Hause...

Bis später dann...

Grüße Markus

UlrichW:
Hallo Martin,

normalerweise poste ich hier auch recht wenig, denn bei der Fotografie prallen nur allzu gerne Weltanschauungen aufeinander. Daher von mir nur ein paar Tipps:

1. Suche auf dem Bild einen winzigen Reflex, der eigentlich rund sein sollte (z.B. an einem hellen Staubkorn etc). Ist er es nicht, hast Du Bewegung im Bild, und zwar aufgrund von Schwingungen während der Aufnahme. Sehr gut in deinem ersten Bild unten rechts zu sehen.

2. Das Stacken von RAW und TIFF mag durchaus seine Vorteile haben, aber auch nur dann, wenn die Bilddaten an sich schon perfekt sind. Dann können winzige Unterscheide für den Fachmann erkennbar sein. Aber in aller Regel, und das betrifft 99% aller hier geposteten Bilder, ist das unnötig. Die Kameras beherrschen den Weißabgleich sehr gut und das JPEG ist heute so gut, das ich bezweifel das irgend jemand erkennen kann ob ein Bild RAW oder JPEG gestackt ist. Man darf dabei auch nicht vergessen, das zu der Perfektion des RAW-Verfahrens die Fehler des Stacking-Algorithmus, die Fehler der Aufnahme an sich und, und, und, zuaddiert werden. Das bischen TIFF oder RAW-Perfektion kann man da vergessen.

3: Welche AMSCOPE-Objektive verwendest du? Wenn es sich u das 4x-Plan mit knurled ring handelt, und nur das ist ausgezeichnet, sollten die Bilder schon im Stack scharf sein.

4: Immer das leichtere Teil bewegen, das erzeugt bei der Bewegung am wenigsten Vibrationen. Also in der Regel ist das das Mineral und die Kamera rocksolid and die Wand schrauben...oder so...

5: Arbeite mit indirekten Licht, also z.B. einen Wattebasch anstrahlen und das Streulicht zur Fotografie verwenden. Das benötigt zwar längere Belichtungszeiten, aber er dämpft Reflexionen dramatisch.

6: Wenn du nur bis etwa 100um das Objekt bewegen kannst, macht ein Mikroskop-Objektiv keinen Sinn. Das 4* Amscope benötigt etwa um 20 um bis herunter zu 5um-Schritte (je nach Auszugslänge). Bei einem 10fach-Objektiv wirst du immer 5um und viel weniger benörigen (ich nutze das NIKON CFI 10x Plan, und habe in der Regel so um die 2-3um-Schritte (bis max. 5-7um)
.
7: Besorge dir ein 50- oder 80mm SCHNEIDER KREUZNACH COMPONON-S, damit kommst Du bei vollem Balgenauszug auf etwa 4-5mm Bildbreite und die Bilder sind viel einfacher zu erstellen (100-259um-Schritte) und zu stacken. Das Objektiv ist eines der richtig guten Objektive für unseren Zweck.

Damit Du dir eine Vorstellung achen kannst wovon ich rede, zwei Bilder zum Download von meiner Cloud

https://c.gmx.net/@327776126900377875/rjEurcg8Qh6wa6tQdxAu2w

Der Linarit ist von der Grube Alte Mahlscheid im Siegerland und das Bild ist 1.5mm breit. Objektiv war das NIKON CFI
Der Pyromorphit ist von der Grube Grüne Hoffnung, Siegerland und die Bildbreite ist ca. 3-4mm, Objektiv AMSCOPE 4x.
Das dritte Bild ist ein Chabasit vom Zeilberg bei MAroldsweisach, 5mm Bildbreite mit dem Schneider-Kreuznach-Objektiv.

Ich hoffe das Funktioniert.

Viele Grüße
Ulrich Wagner

Lynx:
Hallo zusammen

@Ulrich  Vielen Dank für die Info. An meinem Setup werd ich sicher noch optimieren müssen - vielleicht probier ichs mit Deinen Vorschlägen doch nochmal andersherum. Kamera festhalten und Objekt bewegen. Bislang war das nicht zielführend, aber wenn nich mir da eine andere Montage baue wird das vielleicht.

Bei der Schrittweite habe ich mich falsch ausgedrückt. Die fertig gestackten Bilder sind jeweils aus rund 100 Bildern zusammengesetzt, die Tiefe, die ich dabei abfahre dürften <1mm sein, wohl eher 0.5 mm, also ein Einzelbild alle 5-10 µm.

Wegen der Objektive muss ich noch schauen, wollte aber im Momnet nichts neues kaufen. Dennoch - Danke für die Tips, wenn mir ein Componon-S über den Weg läuft, schlag ich zu...

Danke für die Bilder- das werd ich mal in Ruhe anschauen.

@Norbert Die Idee, ggf. unscharfe Bereich über Masken einzubinden,klingt interessant!

@all Vielen Dank Leute, jetzt hab ich einiges an Input, mit dem ich spielen kann. Vielleicht nur kurz als Anmerkung. Ich war zunächst sehr überrascht, mit wie wenig Aufwand ich von meiner bisherigen Lösung (Objektiv in Retrostellung und mühseliges Gefummel) über die neue Lösung (Kantholz mit Kamera, Balgen und Mikroskopobjektiv am Mikroskopstativ) weitergekommen bin. Mal schauen wohin das führt- (das wird jetzt aber erstmal wieder dauern.

Liebe Grüße und gesund bleiben,
Martin

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