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Insektenstiche und Mineraliensuche

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CARCHARIAS:
Moin ;D
Das Kenn ich auch hab mir in den letzten drei Tagen 5 Stiche eingefangen. :-\
Die Natur hat eben auch ihren Preis für M`s un F`s. ;)
Gruß CARCHARIAS :)

wolfilain:
Trinkt Eidechsenblut  =)

"Die grosse Zahl der Eidechsen schützt die Bevölkerung von Madeira vor Borreliose. Ist die Zecke auf der Suche nach einer Blutmahlzeit, trifft sie mit grösserer Wahrscheinlichkeit auf die dortigen Mauereidechsen als auf Mäuse, die in weit geringerer Zahl vorhanden sind. In Eidechsen sind noch nie Borrelien gefunden worden, in einer mit Borrelien infizierten Zecke werden die Borrelien getötet, sobald die Zecke Eidechsenblut saugt. Durch das Übergewicht der Eidechsen sind die wenigen Mäuse auch frei von Borrelien, nur in Gebieten, die mehr Mäuse als Eidechsen aufweisen, werden auch infizierte Mäuse gefunden (Prof. F.R. Matuschka, Berlin)."

Einen Impfstoff gibt es bei uns erst in den nächsten Jahren.
In der USA gibts aber bereits einen Impfstoff.
Das liegt daran das in der USA nur einer Art von Borreliose vorkommt... hierzulande sinds 3.

grüße

wolfilain:
War grade im Wald um eine Pflanze Katzenminze aus dem Wald zu holen.

Strecke 500 Meter
Normaler Waldweg, normale Rand Begrünung,
Dauer ca 5 bis 10 minuten.

Wieder am Auto angekommen = 1 Zecke am Bein

grüße

Godot:
Hallo,

bezüglich Zecken:

1. Autan hilft, aber nicht besonders gut.
2. helle, nicht gemusterte Kleidung hilft, Zecken zu finden, bevor sie sich eine Hautstelle gesucht haben.
3. Man spürt in der Regel nicht, wenn Zecken über den Körper laufen und sich festbeissen.
4. Wenn man eine Zecke hat, muß sie sofort entfernt werden. Dazu nimmt man eine spitze Pinzette und greift die Zecke möglichst parallel zur Hautoberfläche und so tief wie möglich. Dann zieht man sie gerade heraus. Drehen nützt nichts.
Die eigentliche Infektion geschieht frühestens 4 bis 6 Stunden nach dem Festbeissen, wenn die Zecke einen Teil des Mageninhaltes erbricht, um die Blutgerinnung an der Wunde zu stoppen. 
5. Tricks wie Nagellack, Öl oder Abflämmen sind kontraproduktiv. Die Zecke stirbt auch und lässt los, erbricht sich aber vorher und die Infektion ist sicher passiert.
6. Wenn man eine Zecke hatte und sie entfernt hat, ist folgendes Vorgehen sinnvoll:
a. vom Datum des Bisses an 4, 6 und 8 Wochen entfernt im Kalender markieren und die Stelle des Bisses kurz beschreiben. Zum markierten Datum diese Stelle auf Rötungen an oder um die Stelle untersuchen.
b. Zecke nicht fortwerfen oder töten. In ein Fotodöschen mit etwas feuchtem Küchenpapier packen und im Kühlschrank aufbewahren. So kann eine eventuelle Borrelliose-Infektion direkt an der Zecke nachgewiesen werden, was viel sicherer ist, als bei einer Blutuntersuchung.
7. Wenn die Bisstelle sich entzündet, da die Zecke eine Infektion mit allgegenwärtigen Keimen durchgeführt hat, bildet sich ein kleiner oder größerer Pickel. Aufbrechen, Eiter abfließen lassen, desinfizieren.
8. Wenn es zu einer Borrelliose-Infektion gekommen ist, sieht man zunächst nichts oder nur sehr wenig. Die typischen Symptome der ersten Phase zeigen sich nach etwa 6 Wochen. Sie sind hauptsächlich eine Rötung der und um die Einstichstelle, die Rosacea migrans. Dann ist in jedem Fall eine Behandlung mit Antibiotika notwendig, nicht abwimmeln lassen! Ohne diese Behandlung führt Borrelliose mit Sicherheit zu lebenslanger Arthritis!
9. Gegen FSME kann man nicht einfach behandeln. Da ist eine Impfung sicherer und unproblematisch.
10. Verschiedene Firmen (u.a. Bayer) geben jährlich aktualisierte Karten der Borrelliose-Risiko- und Endemiegebiete raus. Borrelliose kann (selten) auch in anderen Gebieten vorkommen, FSME ist in Deutschland flächendeckend (selten) vorhanden.

schöne Grüße

Tobias

der Sauerländer:
Hallo

Über Zecken halten sich auch einige hartnäckige Märchen. Z. B., dass Zecken auf Bäumen lauern und sich auf ihre Beute fallen lassen. Quatsch.
Zecken leben hauptsächlich am Boden und warten auf ihr Opfer. In manchen Gegenden haben Zählungen bis zu 2000(!) Zecken/m² ergeben. Das Biest krabbelt bis zu mehreren Stunden auf seinem Opfer um und sucht nach einer weichen Stelle. Achseln, im Schritt, Kniehkehle u. ä.
Man spürt den Quälgeist erst, wenn er schon fest sitzt und saugt.
Beim Entfernen nicht(!) drehen sondern mit einer Zeckenzange tief hinterm Kopf fest zupacken und langsam, gerade,herausziehen.

Den Rest hat der godot sehr gut erklärt. Wenn die Rötung kommt, sofort zum Arzt und Antibiotika. Hat bei mir geholfen.

Wilhelm
....aus dem Zeckenverseuchten Sauerland

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