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Autor Thema: Rheinfund  (Gelesen 2557 mal)

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Offline ende

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Rheinfund
« am: 30 Oct 20, 15:56 »
Guten Tag Allerseits

Heute Nachmittag habe ich am Ufer des Rheins zu Basel diesen Stein mit einer unglaublich schönen Schichtung gefunden. Nass ist er leicht opak und schwach lindengrün. Ich habe ihn im Wasser fotografiert. Hat jemand auf Anhieb eine Ahnung, was das sein könnte - es würde mich freuen.

Offline felsenmammut

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Re: Rheinfund
« Antwort #1 am: 30 Oct 20, 22:42 »
Glück Auf!

da könnte Quarz gut passen. Nimm mal ein spitzes/scharfes Eisenwerkzeug und versuche die Oberfläche zu ritzen. Wenn statt dessen metallischer Abrieb entsteht, ist die Mohshärte >6 und Quarz der Häufigkeit nach dann zutreffend. Falls weitere Anfragen kommen, möchte ich auf den Einsteigergeid des Mineralienatlas hinweisen: https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Einsteigerguide

Mit freundlichen Grüßen

Das Felsenmammut

Offline oliverOliver

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Re: Rheinfund
« Antwort #2 am: 01 Nov 20, 13:41 »
Oder Quarzit (der ja auch hauptsächlich aus Quarz besteht) - darauf könnte die (als Bänderung erkennbare) Schieferung hinweisen. Die bräunliche Farbe dieser "Linien" könnte dabei evtl. auf lagenweise angereicherte andere Mineralbestandteile (Fe-hältiger Glimmer?) hinweisen.

Offline ende

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Re: Rheinfund
« Antwort #3 am: 01 Nov 20, 18:43 »
Hallo zusammen

An Quarz, bzw. Quarzit habe ich auch gedacht. Meine Anfrage kam aufgrund dieser Schichtung, die ich bisher so nicht gesehen habe. Warum ich aber den Einsteigerguide bedarf, erschliesst sich mir nicht. Vielleicht weil es meine erste Anfrage ist? Ich habe schon hunderte Steine fotografiert. Ein Flusskiesel mit einem beigegrauen Sinterbelag, also in ähnlicher Farbe wie dieser Stein - trocken fotografiert - zeigt nur undeutliche Strukturen und matte Farben, auch eine Transparenz ist nicht mehr sichtbar - darum: im Wasser zeigt er sich wesentlich deutlicher und doch authentisch (ohne schleifen und polieren). Ausprobieren!

Vielen Dank noch und beste Grüsse

ende

 

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