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Autor Thema: "Mineralien" aus dem Leitungswasser  (Gelesen 1734 mal)

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Offline Stefan

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"Mineralien" aus dem Leitungswasser
« am: 28 Nov 20, 15:00 »
Hallo,
ich habe seit einem Jahr einen Frischwasser-Platten-Wärmetauscher im Einstz. Vor ein paar Tagen hatten wir im Warmwasser grünliche Kristalle festgestellt. Nachdem ich in unmittelbarer Nähe des Wärmetauschers mal Wasser mit "Volldampf" entnommen habe, haben sich bestimmt einige Hundert Gramm Kalk gelöst. Ich denke der Wärmetauscher hat sich quasi gereinigt. Man muss dazu sagen wir haben sehr hartes Wasser.

Anbei ein Bild der Kristalle (Bildbreite 1,2mm) und Detailausschnitte. Der Kalk zeigt sich teils grünlich (durch welches Mineral?) und teils mit scheinbar metallisch glänzenden winzigen Kristallen. Die Leitungen sind Edelstahl und Messing-Fittings. Das Innenleben des Wäremetauschers kenne ich nicht.

Was werden das für winzigste Kristalle sein?
Viele Grüße
Stefan
« Letzte Änderung: 28 Nov 20, 17:43 von Stefan »

Offline guefz

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Re: "Mineralien" aus dem Leitungswasser
« Antwort #1 am: 28 Nov 20, 15:39 »
Das Grüne wird durch Kupfer gefärbt sein, entweder aus dem Messing gelöst oder wahrscheinlicher aus Kupferleitungen im Wärmetauscher.

Offline oliverOliver

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Re: "Mineralien" aus dem Leitungswasser
« Antwort #2 am: 28 Nov 20, 15:51 »
jo, aber die (Haupt-)Frage war:

Zitat
Was werden das für winzigste Kristalle sein?

Könnte das evtl. Cuprit sein ???????
« Letzte Änderung: 28 Nov 20, 16:25 von oliverOliver »

Offline Pcheloyad

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Re: "Mineralien" aus dem Leitungswasser
« Antwort #3 am: 28 Nov 20, 16:21 »
Stefanschornit xx ?

Lass Anneliese machen und dann ab bei die IMA   ;)

Offline Stefan

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Re: "Mineralien" aus dem Leitungswasser
« Antwort #4 am: 28 Nov 20, 17:35 »
Was neues wird es wohl eher nicht sein, dazu wird Kalk und Konsorten im Leitungswasser viel zu gut untersucht sein. Eine Analyse wollte ich trotz Neugier nicht gleich machen.

Besser bekome ich das wohl nicht hin mit den Winzlingen.
« Letzte Änderung: 28 Nov 20, 17:45 von Stefan »

Offline Elisabeth K.

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Re: "Mineralien" aus dem Leitungswasser
« Antwort #5 am: 28 Nov 20, 20:51 »
Visuell bestimmen wird das zumindest niemand können...

Offline Stefan

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Re: "Mineralien" aus dem Leitungswasser
« Antwort #6 am: 06 Dec 20, 14:45 »
Das würde ich nicht so pauschal sagen. Erfahrungswerte gibt es in der begrenzten Paragenese bestimmt. Aber so wichtig ist es dann auch wieder nicht, eher von Neugier getrieben.

Offline cmd.powell

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Re: "Mineralien" aus dem Leitungswasser
« Antwort #7 am: 17 Dec 20, 19:25 »
Moin

Das kenne ich auch aus eigener Erfahrung: Man schraubt oder schaufelt an/in irgendetwas rum und wird von irgendwelchen Mineralbildungen überrascht. Allerdings wäre ich sehr vorsichtig was die Aussage mit der "begrenzten Paragenese" betrifft: Die Kriställchen hatten sicher ausreichend Zeit sich zu bilden und neben dem Calcit aus dem Leitungswasser hast Du ja noch die Elemente aus den Leitungen und dem Wärmetauscher. Da kann sich schon sonst was gebildet hat. Und da es sich in einer Rohrleitung bzw. in einem Wärmetauscher gebildet hat, wird es als Mineral sicherlich eh nicht anerkannt. Cuprit könnte schon ganz gut sein, allerdings scheinen mir die Kristalle eher goldfarbend zu sein, daher würde ich mal auf ein Sulfid tippen. Aber ohne Analyse wird das wohl Kaffeesatzleserei bleiben, zumal man auch keinerlei Kristallform erkennen kann.

 

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