Nochmals zum Zitat
Composition of tetrahedrite-tennantite and 'schwazite' in the Schwaz silver mines, North Tyrol, Austria, Mineralogical Magazine, 62(6), 801-820. doi:10.1180/002646198548188
Nach heutiger Nomenklatur liegen Tetraedrit-Zn oder Tetraedrit-Fe vor.
Ein Beispiel aus der genannten Literatur mit dem höchsten Wert an Hg:
aus dem NHM Wien, bezeichnet Wi 1, Fundort alter Bau/Falkenstein:
Cu 10.24
Ag 0.14
Fe 0.13
Zn 1.14
Hg 0.73
Mn 0.01
Sb 2.63
As 1.5
S 13
Also unkorrigiert:
(Cu6)(Cu4.24 Ag.14)(Fe0.13 Zn1.14 Hg0.73 Mn0.01)(Sb2.63 As1.5)S13
und damit Zn und Sb dominiert, also Tetraedrit-(Zn).
Wäre ein Teil des Zn durch Fe substituiert (etwa Fe0.6, Zn0.67, Hg0.73) sähe die Sache vielleicht anders aus, oder ...
Es ist also nicht nur eine Sache des Quecksilbergehalts.