Gesteine / Rocks / Rocas > Deutschland / Germany
Stein mit Einschluss / gabbroides Gestein
ruebezahl:
Glück auf,
Wenn es ein Gabbro ist, dann nicht mehr ganz frisch, die eisenhaltigen Bestandteile (Pyroxene, Amphibole, Glimmer) sind schon in Eisenoxydhydrate übergegangen, das kann schon tiefer in den Stein hinein gehen.
MfG ruebezahl
roadrunnerkoeln:
Na, dann scheint das Rätsel ja gelöst zu sein. Nochmal danke an alle! :)
Haldenkobold:
Der Grundsatz schnell aber falsch hilft aber auch niemanden.
Eckard:
Sorry, Andrea, für mich ist das Problem noch nicht gelöst.
Hätte ich den Stein, dann würde ich ihn schneiden (halbieren) lassen und eine der Schnittflächen auch polieren lassen.
Dann könnte man feststellen, ob es auch im gesamten Gestein rote Anteile gibt, bzw. wie weit eine sekundäre Verfärbung in das Innere eingedrungen ist.
Ich habe dadurch schon manche Überraschung erlebt bei Steinen, die ich auf Äckern fand.
Besten Gruß
Eckard
ruebezahl:
Glück auf,
Was ist jetzt hier falsch ???
Um präzise zu sein:
In meiner ersten Antwort schrieb ich gabbroides Gestein, nicht explizit Gabbro. Neben dem eigentlichen Gabbro gehört auch der subvulkanische Dolerit dort hin. Der ist feinkörniger und hat oft ein ophitisches Gefüge (das sind platten- oder leistenförmige Plagioklaskristalle in unregelmäßiger, oft wirrer Anordnung). Das meine ich hier zu erkennen.
Eisenoxydhydrate als Verwitterungsprodukt an und in Dolerit sind typisch, anstehende Dolerite machen im Gelände oft einen ziemlich rostigen Eindruck.
Die Verteilung der Eisenoxydhydrate folgt natürlich der der Eisenminerale im Stein, das können Schlieren, Äderchen etcpp sein.
Dieser Stein hier hat von seinem Ursprung bis zur Kölner Bucht sicherlich schon einiges an chemischen Veränderungen hinter sich.
MfG ruebezahl
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