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Omphacit (geschliffen)

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oliverOliver:
 :) Günter hatte den gleichen Gedanke wie ich ..... (überschnitten)

ruebezahl:
Glück auf,

Wenn man dem Autor Jürg Meyer (und seinen Quellen) folgt

www.rundumberge.ch

ist der letzte glaziale Abtransport vollständig nach NW ins Mittelland erfolgt.

Dann müsste das fragliche Exemplar entweder von einem eigenen (kleineren) italienischen Vorkommen oder einfach von einem Verkaufstand "aus Italien" und damit dann einfach auch vom Allalin sein. Letzteres halte ich für ganz erheblich wahrscheinlicher.

Ich war (lange ist es her) mehrmals in Oberitalien und auch im Wallis - 2 x auf dem Allalin -unterwegs. Das geschliffene und polierte Gestein war beiderseits ein beliebtes Souvenir, und so gut wie nie korrekt bezeichnet. Ein italienisches Vorkommen müsste auch der handwerklichen Bearbeitung wegen bekannt sein.

Ich würde es dem Allalin zuordnen und in der Beschreibung Lt. Angabe auf den Münchner Mineralientagen Herkunft Italien schreiben.
 

Freundliche Grüße
Uwe


oliverOliver:
hallo Uwe,
ja, das sind sehr plausible Überlegungen - und dass Italien einfach eine inkorrekte Angabe (also Herkunft im Sinne von "Erwerb" statt Fundort) ist, hatte ich ja oben auch erwogen.
lg + ga
oli

oliverOliver:
Interessant dazu finde ich diesen Beitrag:

https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,56068.0.html

Demnach wäre das Vorkommen am Allalinhorn (incl. der sekundär weit verlagerten Stücke) doch nicht ganz so einzigartig - vergleichbare oder evtl. sogar idente Gesteine dürften also eine weitere (wenn auch anscheinend relativ unbekannte) Verbreitung haben ...

ga
oli

edit:
oder doch nicht so unbekannt - sh. https://www.zobodat.at/pdf/Der-steirische-Mineralog_27_2013_0010-0014.pdf

ruebezahl:
Glück auf,


--- Zitat von: oliverOliver am 28 Apr 25, 19:43 ---Interessant dazu finde ich diesen Beitrag:

https://www.mineralienatlas.de/forum/index.php/topic,56068.0.html

Demnach wäre das Vorkommen am Allalinhorn (incl. der sekundär weit verlagerten Stücke) doch nicht ganz so einzigartig - vergleichbare oder evtl. sogar idente Gesteine dürften also eine weitere (wenn auch anscheinend relativ unbekannte) Verbreitung haben ...

ga
oli

edit:
oder doch nicht so unbekannt - sh. https://www.zobodat.at/pdf/Der-steirische-Mineralog_27_2013_0010-0014.pdf

--- Ende Zitat ---

Interessant wäre auch, ob es (kunst)handwerkliche Produkte gesicherter Herkunft davon gibt.

Freundliche Grüße
 Uwe

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