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Autor Thema: Adaptalux Macro Photography Lighting  (Gelesen 3093 mal)

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Offline zampano

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Adaptalux Macro Photography Lighting
« am: 18 Jan 25, 19:33 »
Das sieht recht vielversprechend aus, obgleich nicht ganz günstig.
https://adaptalux.com/product/led-macro-photography-lighting/

Hat schon jemand Erfahrungen damit?



Offline marc-r

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Re: Adaptalux Macro Photography Lighting
« Antwort #1 am: 20 Jan 25, 10:51 »
ich finde die Lösung bzw. das Angebot ziemlich teuer ... vor allem, da für eine ordentliche Ausleuchtung drei Arme sowie eine individuelle Lichtstärkenregelung ideal wären.
Okay, bis zu fünf Schwanenhälse kann man anstecken ... sieht dann aber schwierig in der Handhabung aus.
Leider finde ich auch keine Aussage zur Lichtstärke und der LED-Qualität (CRI-Wert). Auch nichts dazu, ob das Gerät nur mit Akku arbeitet oder auch permanent über USB versorgt werden kann.

Ich persönlich habe meine Sachen alle recht günstig beim "großen Fluss" gefunden, da waren die Fehlkäufe auch finanziell nicht so tragisch.

VG
Marc

Offline loismin

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Re: Adaptalux Macro Photography Lighting
« Antwort #2 am: 20 Jan 25, 17:40 »
Hallo marc.

Wäre halt schön wenn du uns ein Bild oder einen Link dazu schicken könntest .
Interessiert mich und vielleicht auch manche andere .
Bin immer noch auf der Suche nach flackerfreiem  LED Licht mit 2 oder 3 verstellbaren Lichtleitern die nicht nur 20 cm lang sind.

Lois

Offline zampano

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Re: Adaptalux Macro Photography Lighting
« Antwort #3 am: 20 Jan 25, 18:32 »
Der Link ist doch in meiner ersten NAchricht:

https://adaptalux.com/product/led-macro-photography-lighting/

;-)

Offline ds0511

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Re: Adaptalux Macro Photography Lighting
« Antwort #4 am: 20 Jan 25, 19:37 »
Hallo Marc,

mich würde auch interessieren, welche bezahlbaren Alternativen Du zu den Adaptalux-Leuchten gefunden hast, bzw. welche es sonst noch gibt.

Schöne Grüße,
Detlef


Offline loismin

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Re: Adaptalux Macro Photography Lighting
« Antwort #5 am: 21 Jan 25, 09:17 »
Hallo Nino.

Ja das habe ich schon gesehen .
Drum hatte ich Marc angeschrieben wegen der Alternativen die er kennt, weil das schon relativ teuer ist !

Gruß
Lois

Offline loparit

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Re: Adaptalux Macro Photography Lighting
« Antwort #6 am: 21 Jan 25, 11:25 »
Ich finde die Lösung sehr interessant! Zum Preis, nun ja das muss jeder mit sich selbst ausmachen. Vernünftige Beleuchtungseinheiten zum fotografieren waren schon immer kostenintensiv.
Die Schwanenhälse finde ich mit 20 cm auch etwas kurz. Die Angaben zur Farbechtheit (Ra Wert) habe ich nicht gefunden. Kann man aber sicherlich anfragen. Das Teil hat einen USB-Anschluss um den Akku zu laden. Wenn ich es richtig verstanden habe, kann man damit auch direkt arbeiten. Was interessant erscheint: die Erweiterbarkeit. Man kriegt jeden Menge diffuser, und auch Lichtleiter mit einem Blitzaufsatz welche von der Kamera gesteuert wird. Soweit ich das verstanden habe, lassen sich die einzelnen Lichtleiter separat ansteuern (sogar über eine App mit dem Handy) und der Lichtkegel läßt sich fokussieren. Die Einstellungen können gespeichert werden. Ich finde es sieht auch sehr hochwertig aus! Ich bin ernsthaft am überlegen ob ich mir ein solches Teil (mit 3 Lichtleitern) einmal bestelle. Ich kann mir nicht vorstellen dass man eine vergleichbare Lösung, mit so vielfältigen Einstellmöglichkeiten, im Internet günstiger finden kann.

Vielen Dank für den Interessanten LINK!

Gruß Edgar Müller -loparit-


Offline isbjoern

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Re: Adaptalux Macro Photography Lighting
« Antwort #7 am: 21 Jan 25, 11:48 »
Angaben zu den (zumindest einigen) Daten der einzelnen LEDs gibt es hier:

https://adaptalux.com/product/white-lighting-arm/

Viele Grüße

Björn

Offline marc-r

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Re: Adaptalux Macro Photography Lighting
« Antwort #8 am: 21 Jan 25, 11:57 »
Hallo zusammen,

ich möchte zwei Sachen vorausschicken - ich habe für mich immer noch nicht die "beste" Beleuchtungsmethode gefunden. Allerdings habe ich in den drei Jahren, in denen ich mich an der Microfotografie von Mineralien versuche, einiges ausprobiert.

Als Alternativen zum Adaptalux - also eine LED-Beleuchtung mit Schwanenhals - kann man mal unter dem Begriff "Falcon Eyes Macro LED" suchen. Oder "JJC Makro Arm Licht" bei dem großen Versandhändler suchen.
Beide Beispiele sind mit Akku-Betrieb, haben definierte CRI-Werte und Farbtemperatur und sind separat pro Arm manuell dimmbar (was ich eigentlich ideal finde - Kamera, Stackingschlitten und dann noch per App die Lichtstärken regeln !?!?)
Zur Aufstellung der eigentlich für den Blitzschuh einer Kamera gedachten Geräte gibt es passende kleine Dreibeine oder man benutzt Klammern (Suche nach SMALLRIG Ballhead Clamp).

Weitere Alternativen sind flächige Videoleuchten (Suche LED Kamera Video Licht), da ich persönlich mit der direkten Ausleuchtung von LED an Schwanenhälsen nicht gut arbeiten kann. Ringlichter sind das andere Extrem - sie produzieren sehr "flache" Bilder. Daher habe ich aktuell den Mittelweg und benutze drei dieser flachen LED-Panele zur Ausleuchtung meiner Fotoobjekte.
Das muss man aber selber entscheiden, was für einen persönlich am besten funktioniert und was das zum persönlichen "Stil" passendste Foto ergibt.

Ich hoffe, das hilft erstmal weiter.

Offline loparit

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Re: Adaptalux Macro Photography Lighting
« Antwort #9 am: 21 Jan 25, 12:18 »
Danke!  Ich werde mir das auch mal anschauen!

Offline zampano

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Re: Adaptalux Macro Photography Lighting
« Antwort #10 am: 21 Jan 25, 14:15 »
Und dann gibt es ja  noch die Helios LEDs von Stonemaster, auch mit Reglern. Kostet eine LED 90 Euro.
Habe zwei davon, mit (sehr gutem) Schwanenhals und Diffusor, kommt pro Leuchte auf ca. 150 Euro.
Also auch in dem Bereich der Adaptalux.

Oder die Supernova Beleuchtung, da ist man dann schnell über 1.000 Euro.

Es gibt ja schon Leute hier, die die haben. Was sagen die denn nach einer gewissen Zeit Erfahrung?

Offline loismin

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Re: Adaptalux Macro Photography Lighting
« Antwort #11 am: 21 Jan 25, 14:42 »
Hallo NIno.

Die hätte ich in seinem Katalog auch gesucht, aber nicht mehr gefunden , oder hab ich nicht richtig geschaut !

Lois

Offline isbjoern

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Re: Adaptalux Macro Photography Lighting
« Antwort #12 am: 21 Jan 25, 14:51 »
Hallo zusammen,

nach wie vor finde ich die mit  "seitlichem Auflicht" mit LED-Streifen ohne großes Gefrickel erreichbaren Ergebnisse recht gut.
Hier zu Erinnerung noch einmal meine unbeholfene Bastellösung (das kann man natürlich auch schöner bauen):
https://www.mineralienatlas.de/lexikon/index.php/Bildtechnik-Vergleich-2020/isbjoern

Sehr gut sind diesbezüglich die diversen Artikel von Volker Betz auf mindat.

Mit Spots habe ich bisher nicht so gute Ergebnisse erzielt. Aber es geht ohne Zweifel, wie z. B. die Bilder von Frederic Hede hier und auf den Folgeseiten zeigen:
https://www.photomacrography.net/forum/viewtopic.php?f=27&t=25139&start=60
Besser geht es aus meiner Sicht nicht!

Viele Grüße
- Björn

Offline zampano

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Re: Adaptalux Macro Photography Lighting
« Antwort #13 am: 21 Jan 25, 17:11 »
Hallo NIno.

Die hätte ich in seinem Katalog auch gesucht, aber nicht mehr gefunden , oder hab ich nicht richtig geschaut !

Lois

https://www.stonemaster-onlineshop.de/beleuchten/leuchtmittel/power-led-helios/

;-)

Offline zampano

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Re: Adaptalux Macro Photography Lighting
« Antwort #14 am: 21 Jan 25, 17:43 »
Bei diesem Thread, bei dem es um ein immer wieder angesprochenes Thema geht, meiner eigenen Erfahrung nach einigen Tausend Fotos komme ich zwangsläufig zum Schluss, dass es immer auf den Kontext bzw. Bedarf ankommt.
(Dass eine gute Optik [Objektive etc.] und ein gutes Setup [ruckelfreies und genaues Fotografieren] die Voraussetzung ist, nehme ich mal als gesetzt).

Und es gibt eigentlich nur zwei Bedarfe: Dokumentation und Präsentation/Publikation

Die bestimmen letztendlich, wie viel Aufwand und Kosten ich bei der Beleuchtung investieren sollte.
Wenn das obige gut ist, dann ist die Beleuchtung dauerhaft definitiv die meiste Arbeit beim Fotografieren, neben eventuell nötiger digitaler Nachbearbeitung.
Denn irgendwann haben wir unsere Lieblingsobjektive, -stative, und -kameras für bestimmte Vergrößerungen oder Tiefenschärfe.
Aber die Beleuchtung muss bei jedem einzelnen Objekt neu justiert werden, da gibt es kein Fließband.

Will ich meine Stufen lediglich dokumentieren, dann reichen fast alle beschriebenen Beleuchtungen aus. (Flackerfrei und hohe CRI und Ra-Werte vorausgesetzt, aber selbst die sind wahrscheinlich nicht so entscheidend für die Dokumentation. Und es gibt ja immer noch die digitale Korrektur...)
Auch vorausgesetzt, man investiert die nötige Zeit, das Objekt auch gut zu beleuchten.
Die Unterschiede sind dann nur marginal, wenn überhaupt, jedenfalls, wenn es um die Dokumentation geht.
Mit Dokumentation meine ich sowohl Bilder für den internen Gebrauch, als auch diejenigen, die durchaus auch auf Online-Plattformen wie MA, MinDat, Geolitho oder LithoCollect angezeigt werden sollen.

Für den anderen Bedarf sind es die paar berühmten Prozente Qualität mehr, die vonnöten sind. Denn wenn ein Bild einen Preis gewinnen oder in einem tollen Bildband erscheinen soll, dann sind diese Prozente ein Muss.
Mit Präsentation meine ich bei diesem Bedarf nicht nur ein Online-Bild, sondern eher einen Ausdruck für Museum, Messe oder so. Also sehr hohe Qualität.

Für mich müssen Bilder im MA nicht preisverdächtig sein. Wenn gut zu erkennen ist, wie ein Mineral aussieht und es scharf genug ist, dann passt das für mich.
Ich zumindest muss die nächsten Monate (und wahrscheinlich noch Jahre) über 5.000 Bilder schießen. Die meisten sollen nur Stücke dokumentieren. Gut genug, aber eben auch nur gut genug, auch für Online.

Da kommt dann für mich ein anderer Faktor ins Spiel, der letztendlich den Aufwand ausmacht und der bestimmt, welches Setup ich brauche: Nämlich ein einfach und schnell zu handhabendes. Will nicht bei jedem einzelnen Stück ständig neu ausbauen, einrichten, justieren etc. müssen, dann werde ich nie fertig. Also muss die Beleuchtung gut und flexibel montiert und einfach zu ändern sein, was die Lichtmenge und Richtung angeht.

 

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