Ich arbeite mich derzeit durch eine alte Sammlung, die die letzte 30-40 Jahre in Zeitungspapier verpackt im Keller, in mittlerweile halb zerfallenen Pappkisten, gestapelt verbracht hat.
Leider alles kreuz und quer verteilt, oft sind nur auf den Kistendeckeln die enthaltenen zwei bis zehn Fundpunkte dokumentiert, selten ein Zettel zur Stufe.
Aber auf einem Teil der Stufen sind Nummern angebracht. Nette Idee, aber keiner der Angehörigen weiß, wie dokumentiert wurde (Kartenkarten, NotizBuch, Ordner?)und wo die dazughörige Dokumentation abgeblieben ist!
Das hat zur Folge, dass viele der ununtscheidbaren Stufen und Stüfchen von Derberzen, Gangstücken und Durchläufermineralien (ohne charakteristische Matrix) im Müll landen werden. Keine Sorge die Qualität ist eher gering und vieles wird noch an interessierte, große und kleine Laien verschenkt werden.
Trotzdem schade um die am Ende sinnlose Mühe die sich der Sammler mit der Etikettierung hunderter Stücke gemacht hat.
Mein Plädoyer: besser die Fundstelle und wenn auch nur als (nachvollziehbares) Kürzel auf der Stufe vermerken (z.B. Freiberg David Schacht: "FG-DaS"), als eine Chiffre Nummer. Mineralienarten lassen sich im Nachhinein immer noch feststellen.