Mineralien / Minerals / Minerales > Mineralien (Fundort) bestimmen / determine minerals
Chaotische Fluorit-Kristallform
berthold:
Hallo,
nee, die sind offensichtlich frei so gewachsen. Es könnten allerdings Lösungsvorgänge "Ätzung" im Spiel sein.
Gruß
Berthold
Krizu:
Hallo,
mal ein einfacher Ansatz.
MfG
Frank
berthold:
Hallo Frank,
hmm, sagen wir mal (100) stimm. Dann könnte (001) -weil kantenparallel- schon sein. Aber die Flächen müssten dann im 90°-Winkel zueinander stehen, sind aber (geschätzt) ca. 120°.
Auch (001) zu (010) passt nicht (<90°) und (001) zu (101) ist sehr flach, kann also auch nicht stimmen. :-\
Danke für den Versuch und Frage: gibt es Kristallisationsbedingungen, die eine derart chaotisches Flächenwachstum ermöglichen oder muss man da eher in Richtung Auflösungserscheinungen (ich denke da an die Fluorit-Pyramidenwurzeln) spekulieren.
Einzige Analogie ist nur mit der {731} Form zu sehen, wobei bei den Fluorit-"Skalenoedern" von den 48 Flächen dieser Tracht nur 12 in Erscheinung treten. Aber da ist wenigstens ein System drinnen.
Ich habe mal überlegt, das Stück goniometrisch ausmessen zu lassen, dürfte aber auch schwierig werden. Die Fläche (101) ist eigentlich aus drei recht flach zueinander liegenden Flächen aufgebaut (kann man auf dem Foto nicht erkennen, spiegeln aber in verschiedenen Winkeln). Die Fläche (011) ist ebenfalls geteilt (sogar einspringender Winkel, auf Bild 3 ist der Kristall rechts).
Was mich besonders wundert ist, dass man nichts, aber überhaupt nichts von der kubischen Symmetrie Fm3m sieht. :o
Gruß
Berthold
Krizu:
Hallo,
die Auflösungskörper sind immer komplexer als die Wachstumskörper, müssen aebr auch der Kristallsymmetrie gehorchen.
- Hast Du Risse im Material gesehen? {111}
- sind Ätzgruben vorhanden? Mikroskop
- ISt der Glanz einer Fläche richtungsabhängig? = Mikroflächen.
MfG
Frank
berthold:
Hallo Frank,
--- Zitat ---- Hast Du Risse im Material gesehen? {111}
--- Ende Zitat ---
nein (da wo man die mal brauchen könnte sind keine ;D )
--- Zitat ---- sind Ätzgruben vorhanden? Mikroskop
--- Ende Zitat ---
jein, zumindest sind die Flächen "glasig" mit unsymmetrischen :P flachen Vertiefungen
--- Zitat ---- ISt der Glanz einer Fläche richtungsabhängig? = Mikroflächen.
--- Ende Zitat ---
ja.
Einige Flächen sind auch glatter (bei den Skalenoedern und Pyramidenwurzeln sind das immer Hexaeder-Flächen) hier vermutlich keine Würfelflächen. Vermutlich, weil auf diesen Flächen eine leichte sich nicht im rechten Winkel kreuzende Streifung (bzw. Parkettierung) zu sehen ist.
Gruß
Berthold
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