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Autor Thema: Fundstelle: Italien, Süd-Toskana, an der Küste gegenüber von Elba  (Gelesen 1472 mal)

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Offline vanderheide

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Ein zweiter Stein A''(für den Fundort siehe OpenStreetMap-Karte bei A’, vorgehender Bericht).

Ich habe eine abstrakte Orientierungshilfe in der Mitte gestellt.
1. Dunkle Bestandteile sind «ungeordnet», gehen in verschiedene Richtungen (wie Amphibol vom Aktinolit und reflektieren das Licht wie das Amphibol im Amphibolit
2. Auch die weissen Teile gehen in verschiedenen Richtungen und spiegeln an ihren Oberflächen ebenso das Licht.
3. Kreisrund: Pyrop möglich

(Vulkanit, Plutonit oder Metamorphit)

Vielen Dank für Hinweise!
Gruss
Hans

Offline vanderheide

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Ich habe Antwort erhalten von einem Geologen. Nach seiner Einschätzung sind diese Steine:
Plutonite (keine Vulkanite und keine Metamorphite)
Er ist der Überzeugung, dass wir es mit Orthopyroxen und Plagionklas zu tun haben.
Aber er bezweifelte die Angabe des Fundortes, weil solche Steine auf dem Weg auch
Schotter sein können und eventuell von einem zerbröselten Grabstein stammen und
woher der Grabstein, ist dann die nächste Frage.

Gruss, Hans

Offline vanderheide

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Härte-Test (sowohl auf dem Weiss, als auf dem Schwarz):
Kupfer (8 mm Platte) mit scharfer Kante - kein Strich
Stahl  -  kein Strich
Auf der Glasplatte kratzen beide Steinchen.

Offline Chrisch

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Hut ab vor den gut dokumentierten Tests, an den Ergebnissen wird hier niemand zweifeln. Aber nichts für ungut, ein wirklich scharfes Bild in höherer Auflösung wäre wirklich hilfreicher für eine fundierte Antwort als der sicher gut gemeinte hohe Aufwand...

Gruß Chrisch

Offline vanderheide

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Völlig korrekt Chris, ich muss neue Fotos kreieren
Bei einer Aufnahmengruppe ist eine bestimmte Grösse in mm gewählt.
1.   Stein1 mit Grösse 5mm
2.   und 3. ergänzen sich die Richtungen in den weissen und dunklen Bestandteilen stimmen überein, sind aber chaotisch.
4   Hier sind die chaotisch abwechselnden Richtungen auch gut erkennbar.



Offline vanderheide

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1.   Stein1 mit 10 mm Grösse
2.   Hier stehen dunkle und weisse Bestandteile in 90° aufeinander
3.   Unterschiedliche Winkel.
Hier wird das Irisieren bei einem bestimmten Lichtstrahl sichtbar.

Offline vanderheide

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1.   Stein2 mit Grösse 5mm
2.   Hier sind die weissen Bestandteile im Rechtenwinkel angeordnet
3.   Die dunklen Bestandteile irisieren im Licht.

Offline vanderheide

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1.   Stein2 10 mm Grösse
2.   Blockhafte Anordnung
3.   Aufleuchten vom schwarzen Bestandteil
4.   Ebenso das Irisieren und zugleich wird eine horizontale Strichstruktur sichbar


Ich müssten nun Bilder einfügen werden von Ultramafititen und Ultramafitoliten. Ich könnte damit aufzeigen, wie die «Glanzstellen» von Orthopyroxen und Plagioklas aussehen. In der Mineralienatlas habe ich aber geschulte Fachleute, die meine Behauptungen entweder zustimmen oder Gründe dafür haben, es anders zu interpretieren. 
Gruss, Hans

Offline vanderheide

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Hallo Zusammen, Langsam komme ich am Anschlag. Meine letzten Versuchen mit MicroCaptures nehmen viel Zeit. Ich versuche jetzt noch einmal das Ganze aufs Bild zu bekommen. Es ist sehr aufwendig solche Bilder hinzukriegen (Stellen mit mal Glanz mal ohne Glanz, resp. Schiller). Eine Stelle ist eindeutig Magnetit, denn der kleine Stein bleibt dort am Magneten hängen. Die Bilder dazu folgen demnächst. Wenn Ihr mir Vorschläge dazu macht, wäre das hilfreich. Es geht noch eine Weile.
Gruss, Hans

 

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